Galerie
Ausstellung
Isabelle Roth
gute aussichten
18•03 bis 19•05•2012
„Die Liebe siehet durch die Phantasie, nicht durch die Augen.“ (William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum) "Teekannen, die wie Lampions über einer Schlafenden hängen, Haarteile, die aussehen wie Leporellos, Fernseher ohne Innenleben, durchsichtig wie ein Aquarium, rätselhafte rote Gittermuster, Fische, Vögel, Möpse, Puck, Oberon und Titania – Sommernachtstraumfiguren, selig lächelnde Gestalten, ganz überwiegend weiblich, mit auf den ersten Blick mehreren Armen und Beinen. Eine surreale Welt, in die uns Isabelle Roth einlädt. Eine Welt des Traumes vielleicht – immer wieder zeigt Isabelle Roth schlafende oder träumende Menschen –, in der sich die Farben von ihrem Gegenstand lösen, die Körper schemenhaft werden und doch körperlich bleiben, in der Menschen und Gegenstände schweben oder fliegen, seltsam entmaterialisiert zuweilen, transparent, aber doch irgendwie fassbar und von großer Präsenz. In der Welt, in der Isabelle Roths Figuren agieren, verschwinden oder verschwimmen oft die Grenzen des Raumes, sind Beengtheiten und physikalische Gesetze aufgehoben. Aus den Tiefen dieser unfassbaren Räume dringen wie verwehte Erinnerungen oder verblasste Schriften schemenhaft Menschen oder Dinge an die Oberfläche der Bilder. Ein ’Vorher’ wird sichtbar, eine stille Dynamik des leisen Geschehens spürbar." Jürgen Wurst, München.
Bisherige Ausstellungen
"free" Jazz-Fotografien von Stefan Erhardt
Ausstellung
Susanna Dellefant
13•MRZ – 27•JUL•2018
„Die Liebe siehet durch die Phantasie, nicht durch die Augen.“ (William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum) "Teekannen, die wie Lampions über einer Schlafenden hängen, Haarteile, die aussehen wie Leporellos, Fernseher ohne Innenleben, durchsichtig wie ein Aquarium, rätselhafte rote Gittermuster, Fische, Vögel, Möpse, Puck, Oberon und Titania – Sommernachtstraumfiguren, selig lächelnde Gestalten, ganz überwiegend weiblich, mit auf den ersten Blick mehreren Armen und Beinen. Eine surreale Welt, in die uns Isabelle Roth einlädt. Eine Welt des Traumes vielleicht – immer wieder zeigt Isabelle Roth schlafende oder träumende Menschen –, in der sich die Farben von ihrem Gegenstand lösen, die Körper schemenhaft werden und doch körperlich bleiben, in der Menschen und Gegenstände schweben oder fliegen, seltsam entmaterialisiert zuweilen, transparent, aber doch irgendwie fassbar und von großer Präsenz. In der Welt, in der Isabelle Roths Figuren agieren, verschwinden oder verschwimmen oft die Grenzen des Raumes, sind Beengtheiten und physikalische Gesetze aufgehoben. Aus den Tiefen dieser unfassbaren Räume dringen wie verwehte Erinnerungen oder verblasste Schriften schemenhaft Menschen oder Dinge an die Oberfläche der Bilder. Ein ’Vorher’ wird sichtbar, eine stille Dynamik des leisen Geschehens spürbar." Jürgen Wurst, München.
