9•26
24
HYPHEN DASH
DO•24•09•2026, 20••30
Ein wilder Mix: die Musik von Hyphen Dash aus Kiew lässt sich in keine Schublade stecken, braucht vielleicht sogar eine eigene Kategorie. Denn die Band nutzt Elemente aus Jazz, Hip Hop, Electronica und Progrock für ein aufregendes Klangbild, das sich ständig verändert. Für ihren furchtlosen spielerischen Umgang mit diversen Genres und den erfolgreichen Versuch, eine Sprache mit ganz eigenem Vokabular zu entwickeln, wurden Hyphen Dash gerade mit dem erstmals vergebenen Ukrainischen Jazzpreis ausgezeichnet.
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25
MARIO ROM’S INTERZONE
FR•25•09•2026, 20••30
Anything goes. Wer sich alles erlaubt, muss schon aufpassen nicht in der Beliebigkeit zu enden. Mario Rom´s Interzone setzt sich über Grenzen, Zwänge, Stil- und Spielregeln hinweg. Trotzdem tönt die Musik des Trios aus Österreich, als sei sie aus einem Guss, als folge sie einem Flow, einer inneren Logik - die allerdings Überraschungen nicht ausschließt. Fast beängstigend intensiv und dicht ist das, was Trompeter Mario Rom, Bassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker als Team anbieten. Sie pflegen die hohe Kunst des Trios, das ohne Harmonie-Instrument auskommt.
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26
RENNER
SA•26•09•2026, 20••30
Wenn alles so passt wie bei diesen Beiden, kann das musikalische Miteinander eine Never Ending Story sein. So heißt das Debüt-Album des Posaunisten Moritz Renner und des Schlagzeugers Valentin Renner, kurz: Renner. Mit der Bassistin Tabea Kind, einer Seelenschwester, teilen die Münchner Brüder Vorlieben und eine Vision, gehen sie immer voll ins Risiko und pendeln mit großer Selbstverständlichkeit zwischen Freiheit und Form. Ihre eigenen Kompositionen stellen sie als Angebote in den Raum, als Aufforderung an sich selbst, spielerisch aber konzentriert mit dem Material umzugehen.
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27
JAM SESSION
SO•27•09•2026, 20••30
Des Wahnsinns schönste Variante: Tenor Madness. Das Verrücktwerden macht richtig Spaß, wenn diese vier Münchner hier sich gegenseitig hochpushen, herausfordern, hitzigen Call and Response pflegen und ein wildes Liniengeflecht entwerfen. Tenor Battles wurden in der Geschichte des Jazz immer wieder ausgetragen – es waren Kämpfe, bei denen es nie um das Gewinnen ging, sondern darum, was man aus den anderen Kombatanten und sich selbst herauszulocken vermochte. Bei unserer Session stacheln sich Moritz Stahl, Tom Förster, Katharina Pfeifer und Edi May auf und laden zum Einsteigen ein.
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28
CHRISTIAN ELSÄSSER JAZZ ORCHESTRA
MO•28•09•2026, 20••30
Size Matters. Wenige Musiker in Europa verstehen sich so auf den Umgang mit großen Klangkörpern wie Christian Elsässer. Unglaublich, welche Texturen, Klangfarben, Details und Formen der Münchner den üppig besetzten Formationen abgewinnt. Er komponierte und arrangierte schon für das niederländische Metropole Orkest, das Scottish National Jazz Orchestra sowie alle deutschen Rundfunk-Bigbands. Und mit seinem eigenen Christian Elsässer Jazz Orchestra ist er längst eine Institution.
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30
MODERN STRING QUARTET
MI•30•09•2026, 20••30
Welche Bedeutung Miles Davis für die Entwicklung des Jazz hatte, wird uns nicht erst jetzt, zum 100. Geburtstag des Man with the Horn bewusst. Aber das stolze Jubiläum bietet sich an, um diesen Pionier und Visionär sowie sein so umfassendes und vielfarbiges Werk zu feiern. Das Modern String Quartet lässt die Jazz-Legende jetzt hochleben und hat sich der Mammutaufgabe verschrieben, dem Gesamt-Oevre des Trompeters und Komponisten gerecht zu werden. Und so interpretieren die vier Streicher seine ganze Bandbreite – von Birth of the Cool über Bitches Brew bis hin zu Tutu.
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Ich will ein Teil der Unterfahrt werden.
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