Chris Gall
MI•23•01•19
20••30

© Reinhard Winkler
© Mike Meyer

KONZERT in der Vergangenheit

Chris Gall

solo piano

Ständig werden wir zugemüllt mit Klängen und Geräuschen, müssen die Berieselung in Aufzügen und Kaufhäusern, das permanente Gelaber von Handy-Nutzern in Tram und U-Bahn ertragen – der Münchner Pianist Chris Gall hat das Gegenprogramm zum täglichen Alltagslärm. Sein Solo-Album „Room of Silence“ ist eine Oase der Stille, bietet der Seele des Zuhörers Gelegenheit sich zu erholen. In Eigenkompositionen und vier Covers horcht der aus Bad Aibling stammende 43jährige Klavierspieler ganz tief in sich hinein. Seine Musik ist reich an Einflüssen (neben Jazz etwa Minimal Music und Impressionismus) und arm an Tönen. Die wenigen aber, die er spielt, sind verdammt gehaltvoll, haben es in sich. Bemerkenswert ist, dass Chris Gall auch dem Raum zwischen zwei angeschlagenen Noten einige Bedeutung zumisst.

 

 

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