Garland • Keezer
FR•09•10•26
20••30
Garland • Keezer
Mezzo heißt übersetzt Hälfte und außerdem so wie ein brandneues Duo, in dem sich zwei gleiche Teile zu einem perfekten Ganzen fügen. Der britische Saxofonist/ Komponist Tim Garland und der amerikanische Pianist/ Keyboarder/ Komponist Geoff Keezer ergänzen sich wunderbar mit ihrer Spielauffassung, ihren unterschiedlichen Backgrounds und Einflüssen, ihrem ausgeprägten Instinkt. Und zwar so sehr, dass sich der legendäre Saxofonist Joe Lovano zu dem Urteil hinreißen ließ, die Einheit ihrer Kommunikation und musikalischen Ausführung besäße etwas Magisches.
Mezzo nennt sich dieses Tandem übrigens auch, weil Garland hier vornehmlich eines von nur zwanzig handgefertigten Mezzo-Sopran-Saxofonen einsetzt, die es auf der Welt geben soll. Der einzigartige Klang dieses Instruments, aber auch die texturale, strukturelle und harmonische Dichte von Geoff Keezers Tastenarbeit prägen den Sound dieses ungewöhnlichen Duos. Das spielt Eigenkompositionen, die sowohl von der Klassik als auch vom Jazz eingefärbt sind, sowie kuriose Interpretationen von Material, das aus der Feder von Erik Satie, Cole Porter oder Mulgrew Miller stammt.
Tim Garland gilt als einer der herausragenden Jazzmusiker/ Grenzgänger des europäischen Jazz, der lange an der Seite von Chick Corea glänzte, dann mit seinem eigenen Lighthouse Trio für Furore sorgte und als Schöpfer von Third Stream- und Chorwerken sowie Filmmusiken neue Dimensionen aufstieß.
Geoff Keezer kam als Mitglied (und letzter Pianist) von Art Blakeys Jazz Messengers zu frühem Ruhm. Später sollte er Ray Brown, Diana Krall, David Sanborn, Sting oder Dianne Reeves begleiten und eine Reihe vielbeachteter Solo-Alben veröffentlichen.
Besetzung
sax
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