Jon Irabagon Quartet
SA•21•03•26
20••30
Jon Irabagon Quartet
Als die Lockdowns im Sommer 2020 gelockert wurden, schnappte sich der Saxofonist Jon Irabagon seine Familie und unternahm mit ihr eine Reise durch amerikanische Nationalparks, durch unwirkliche Landschaften in South Dakota, Montana, Idaho, Utah, Colorado und Wyoming. Was sich seinem Auge da bot, hat ihn unmittelbar inspiriert das Gesehene und Erlebte in Klänge zu übersetzen. Und so ist sein Programm Rising Sun, das er nun bei uns vorstellt, eine Art musikalischer Roadtrip, ein überwältigendes episches Reise-Tagebuch.
Irabagon hatte zuvor als Musiker schon unzählige Länder besucht – die Schönheit des eigenen Landes hatte er jedoch bestenfalls in TV-Dokumentationen wahrgenommen – wenn das Nahe liegt so fern. Sein Rising Sun ist mehr als eine Reise-Erzählung. Die Musik reflektiert auch, was dem Saxofonisten während der Pandemie durch den Kopf ging und auf der Seele lastete. Seine Kompositionen waren für ihn eine Art Befreiung von düsteren dystopischen Gedanken.
Jon Irabagon, Amerikaner mit philippinischen Wurzeln, gehört zu den produktivsten Musikern des zeitgenössischen Jazz. Das Oevre des Saxofonisten ist fast unüberschaubar und von einer seltenen Vielseitigkeit. Weltweit bekannt wurde er durch die Formation Mostly Other People Do The Killing. In den letzten Jahren fiel er mit vielen waghalsigen eigenen Projekten auf und war oder ist an der Seite von Drummern wie Mike Pride, Barry Altschul oder Rudy Royston sowie der Vibrafonstin Patricia Brennan zu finden.
Besetzung
sax
p, keys
e-bass
dr