The international Jazzclub in Munich
Live Jazz every day
WOLFGANG LACKERSCHMID
MI•28•10•26
20••30
© Christian Hartmann
IMMANUEL WILKINS QUARTET
DO•29•10•26
20••30
© Ming Smith
PETER GALL QUINTETT
FR•30•10•26
20••30
© Dovile Sermokas
OTOMO YOSHIHIDE NEW JAZZ QUINTET
SA•31•10•26
20••30
© Malwina Witkowska
KAT EATON
DI•03•11•26
20••30
© Ross Jarman
Aktuelle Konzerte
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Wolfgang Lackerschmid
MI•28•10•2026, 20••30
Vor kurzem musste Wolfgang Lackerschmid ganz tief einatmen – denn es galt 70 Kerzen auf seiner Geburtstagstorte auszublasen. Seinen Ehrentag feiert der Vibrafonist und Komponist nun mit dem israelischen Gitarristen Yotam Silberstein, dem Bassisten Stefan Rademacher und dem amerikanischen Schlagzeuger Karl Latham bei uns nach. Lackerschmid verspricht uns ein Jubiläums-Programm, das funky, groovy, swingend werden soll und in ausgesuchten Balladen so richtig in die Tiefe der Seele vordringt.
Immanuel Wilkins Quartet
DO•29•10•2026, 20••30
AUSVERKAUFT!
AUSVERKAUFT!
Keine 30 Jahre alt und schon eine Art Legende im Wartestand. Dieser Immanuel Wilkins, da sind sich Kenner irgendwie alle einig, wird in nicht allzu ferner Zukunft zu den Säulenheiligen des Jazz zählen. Seine visionäre, spirituell durchdrungene Musik, in der Archaisches und diverse Traditionen sich mit Zukunftsklängen paaren, sein Forscherdrang, aber auch die unwirkliche Intensität seines Tuns und das charismatische Spiel des Altsaxofonisten haben wohl zu dieser Einschätzung geführt. Der zitiert jetzt bei uns aus seinen Alben Live At The Village Vanguard und Blues Blood.
Peter Gall Quintett
FR•30•10•2026, 20••30
Warum Peter Galls Love Avatar den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Album des Jahres gewann? Bestimmt, weil es weit mehr bot als treibende Grooves, Melodien, die nachhallen und virtuose Improvisationen aller Beteiligten. Denn die Musik, die der Schlagzeuger für sich und sein handverlesenes Quintett schrieb, entwickelt eine ganz eigene Aura, wartet mit klanglichen, mit strukturellen Überraschungen auf, birgt so manches kleine Geheimnis, besitzt eine mitunter futuristische Note sowie erzählerischen Schwung und ist so detailreich, dass sie einen ganz eigenen Genre-Namen verdiente.
Otomo Yoshihide New Jazz Quintet
SA•31•10•2026, 20••30
Er ist ein Radikaler. Heutzutage klingt eine solche Einordnung eher nach extremen politischen Rändern und wird gern als Beschimpfung hergenommen. Doch in Otomo Yoshihides Fall hat der Begriff mit Tugenden zu tun, mit Neugier und Wagemut, mit Forscherdrang. Auf über zweihundert Produktionen ist der japanische Gitarrist und Elektroniker zu hören – die meisten davon stattete er mit kuriosem Sounddesign, mit ungehörten und unerhörten Klängen aus, mit differenziertem Noise. Doch der 67jährige fühlt sich auch diversen Traditionen verpflichtet – etwa denen des Spiritual Jazz.
Jam Session
SO•01•11•2026, 20••30
Für unsere November-Sessions übernimmt die Bassistin Ida Koch die Verantwortung. Inspirierte Einsteiger sind wie immer herzlich willkommen. Gerade erst wurde die junge Musikerin mit dem wohl dotierten BMW Young Artist Jazz Award prämiert. In der Begründung der Jury heißt es: Die Bassistin Ida Koch überzeugt durch musikalische Vielseitigkeit, klangliche Sensibilität und einen ausgeprägten Gestaltungswillen...Die Auszeichnung ist die folgerichtige Würdigung ihres großen Talents und ihrer leidenschaftlichen Hingabe.
Fables of Mingus
MO•02•11•2026, 20••30
Alle Jubeljahre wird die internationale Kritikergemeinde dazu aufgerufen, die wichtigsten Alben der Jazzgeschichte zu ermitteln. Eines, das es dann stets in die Bestenliste schafft, ist das 1963 erschienene The Black Saint and The Sinner Lady von Charles Mingus. Die Wucht, Leidenschaft, Finesse und Komplexität dieses Werks sollte gewichtigen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Avantgarde-Jazz nehmen. Der Bassist Martin Zenker stellt diesen mit Blues und Gospel eingefärbten musikalischen Meilenstein jetzt mit einem international besetzten Ensemble neu auf.
Kat Eaton
DI•03•11•2026, 20••30
AUSVERKAUFT!
AUSVERKAUFT!
Wenn es der Sängerin Kat Eaton dreckig geht, hilft ihr ein ganz einfaches Rezept: Musizieren. Plötzlich relativieren sich Probleme, verschwinden düstere Stimmungsbilder. Die Eigentherapie hat auch heilende Wirkung auf andere. Ihre Seelenstreichler-Songs zwischen Soul, Blues, Jazz und Gospel haben nämlich einfach alles was das Herz und die Psyche begehren: sensible tiefgründige Texte, Ehrlichkeit, eine Botschaft und emotionale Wucht.
Or Bareket
MI•04•11•2026, 20••30
Zur Vorstellung seiner Neuveröffentlichung bringt er ein Quartett mit, das es in sich hat: fraglos muss der Haitianer Godwin Louis zu den bedeutendsten und charakterstärksten Altsaxofonisten unserer Zeit gerechnet werden. Der blutjunge Pianist Esteban Castro ist gerade dabei, die New Yorker Szene zum Raunen zu bringen. Und Savannah Harris gehört zu den jungen Stars des Schlagzeugs, die im Trio mit Angelika Niescier und Tomeka Reid oder als Sidewoman von Kenny Barron, Etienne Charles, Terence Blanchard oder Geri Allen ihre ganze Klasse zeigte. Sie betrieb auch ein Trio, dem Or Bareket angehört und zählt zum Lehrkörper eines Jugend-Programms am New Yorker Lincoln Center.
Kateryna Kravchenko & Arthur Clees Duo
MI•04•11•2026, 20••00
Dieses Konzert der Reihe UNHEARD findet im Einstein, Halle 4 statt. Stimme und Vibrafon – diese Konstellation hat Seltenheitswert im Jazz, aber wohl auch in anderen Genres. Die ukrainische Sängerin Kateryna Kravchenko und der luxemburgische Vibrafonist Arthur Clees entwerfen im innigen Dialog atmosphärische, mitunter geheimnisvolle Klanggemälde und Traumlandschaften, die von Gedichten verschiedener Autorinnen und Autoren inspiriert wurden.
Alessandro Di Virgilio Trio
DO•05•11•2026, 20••00
Dieses Konzert der Reihe Swing Manouche findet in der Halle 4 des Einstein statt.
Der Turiner Alessandro Di Virgilio ist ein preisgekrönter Filmkomponist. Seine Tätigkeit als Soundtrack-Spezialist offenbart sich auch wenn er an der Gitarre glänzt – sein von mediterranem Charme, italienischer Leidenschaft, goldenem Licht und der flirrenden Energie des Jazz Manouche durchdrungenes Spiel lässt bewegte und bewegende Bilder vor dem inneren Auge seiner Zuhörerinnen und Zuhörer aufziehen. Da spielt sich ein betörender Film ab, der einen nur aufseufzen lässt.
Ich will ein Teil der Unterfahrt werden.
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