Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 Munich - Germany
Club: +49 (0)89 448 27 94

Opening hours Mon. - Sun.: 7.30 p.m. to 1.00 a.m.
Concerts starts at 9 p.m.

May 2019 | Jul 2019

Program June 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Schedule / Month | Todays concert

Sat, June 1 21 Uhr

Shinya Fukumori Trio feat. Trygve Seim

Trygve Seim (ts), Walter Lang (p), Shinya Fukumori (dr, comp)

In seinen freischwebenden Balladen legt Schlagzeuger Shinya Fukumori größten Wert auf Klangfarbenreichtum, Schattierungen, Details und Raum. Der seit einiger Zeit die Münchner Jazz-Szene belebende Schlagzeuger aus Osaka hat sich den lyrischen, fragilen Klängen verschrieben. Seine Musik mit dem Saxofonisten Trygve Seim und dem Pianisten Walter Lang lässt viele Deutungsebenen zu und bewahrt sich immer eine Spur Geheimnis. Der an der University of Texas in Arlington und am Berklee College of Music in Boston ausgebildete Shinya Fukumori ist ein Meister der Becken – auf ihnen hat er einen einzigartigen, unverwechselbaren Sound entwickelt, der bestens mit dem Spiel auf diversen Trommeln korrespondiert. Seine Partner: mit dem Pianisten Walter Lang harmoniert der Schlagzeuger bestens. Den größten Kontrast schafft der norwegische Saxofonist Trygve Seim, der als einer der wichtigsten Gegenwarts-Instrumentalisten und -Komponisten Skandinaviens gilt. Die emotionale Wucht seines Spiels öffnet der Musik eine zusätzliche Dimension. more information

Sun, June 2 20:00 Uhr

Art Session

Abtauchen

Diego Riedemann (g), Julian Hesse (tp), Peter Cudek (b), Shinya Fukumori (dr)

In München gehen Jazzliebhaber gerne in die Tiefe, in die Unterfahrt. Hier gesellt sich ab dem 02. Juni 2019 eine weitere Spezies hinzu, die sich ausschließlich in der Tiefe tummelt. Die Unterwasserfotografin Ursula Haugg zeigt Einblicke in eine faszinierende Unterwasserwelt. Wie im Jazz erschließt sich nicht alles auf den ersten Blick, sondern lädt zum mehrmaligen Hinschauen und entdecken ein. Genießen Sie die Sommerzeit mit einzigartigen, musikalisch begleiteten Tauchgängen. Vom winzigen Krebs bis zur großen Makrele gibt es einiges an Schönheit und Vielfalt zu entdecken. Ab 21:00 Uhr lädt der Gitarrist Diego Riedemann zur Jam Session und freut sich über viele Einsteiger. more information

Mon, June 3 21 Uhr Bigband Night

The Munich Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Felix Ecke, Albrecht Huber, Julian Hesse (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke (saxes), Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth, Alexander von Hagke (saxes), Matthias Gmelin (dr), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b)

Im 'Munich Uptown Jazz Orchestra' sind einige der bekanntesten Größen der hiesigen Szene versammelt. Der Trompeter und Leiter Franz Weyerer sieht diese stolze, mit so viel Präzision wie Swing spielende Virtuosen-Truppe in der Tradition der Orchester von Duke Ellington und Thad Jones, bezieht sich aber auch auf die einst in Köln beheimatete Kenny Clarke-Francis Boland Big Band. Das kraftvolle Ensemble-Spiel ist Weyerer genauso wichtig wie die Präsentation seiner Solisten. Er kann aus dem Vollen schöpfen: Jeder einzelne seiner Mannen ist selbst Bandleader und erfahrener Instrumentalist mit breitem stilistischem Spektrum. more information

Tue, June 4 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Jonas Brinckmann (bs), Raphael Huber (ts, ss), Thomas Ganzenmüller (Bassgeige), Sebastian Wolfgruber (dr), Daniel Laskay (sax), Win Pongsakorn (tr), Urs Hager (p), Tobias Steinrück (b), Xaver Hellmeier (dr), Alosha Uysal (ts, ss), Lars Groeneveld (cl), Leonhard Kohler (basson), Malgorzata Szewczyk (fl), Ludwig Himpsl (french horn), Boris Fatulaev (oboe, english horn), Vitaly Burtsev (p), Vincent Rein (b), Daniel Scheffels (dr)

20:30 Uhr JONAS BRINCKMANN Ensemble: JMS - Jonas Brinckmanns Quartett Sebastian Wolfgruber (dr), Thomas Ganzenmüller (violin), Raphael Huber (ss, ts), Jonas Brinckmann (bs) „Mir san vom Woid dahoam, Da Woid is schee.“ Der aus Bischofsmais stammende Saxofonist Jonas Brinckmann setzt seinem Dorf ein klingendes Denkmal und zeigt dabei, dass er den Wald vor lauter Bäumen sieht. Seine Musik ist inspiriert von der Natur, der Luft, den Erinnerungen und der Vokalmusik seiner Heimat.

21:30 Uhr DANIEL LASKAY Ensemble: Daniel Laskay Quintett Daniel Laskay (sax), Win Pongsakorn (tp), Urs Hager (p), Tobias Steinrück (b), Xaver Hellmeier (dr) Daniel Laskays 2016 in Graz gegründetes Quintett besteht aus Musikern, die in Deutschland, Ungarn, Österreich und Thailand ihre Heimat wissen und im Hardbop ihre wichtigste Inspirationsquelle finden. 2017 wurde die Band beim Žilina International Jazz Festival in der Slowakei mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

22:30 Uhr ALOSHA UYSAL Ensemble: Alosha Uysal Nonett Alosha Uysal (ss, ts), Lars Groeneveld (cl), Leonhard Kohler (basson), Malgorzata Szewczyk (flute), Ludwig Himpsl (french horn), Boris Fatulaev (oboe & english horn), Vitaly Burtsev (p), Daniel Scheffels (dr), Vincent Rein (b) In seinem Nonett lotet der Saxofonist Alosha Uysal die Gestaltungsmöglichkeiten und Klangfarbenkombinationen einer größeren Besetzung aus. Wichtig sind ihm die Kontraste. Strahlendes Blech trifft in seiner Musik auf satte Tiefen von Bassklarinette und Fagott und lichte Höhen von Querflöte oder Oboe. more information

Wed, June 5 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Fiona Grond (voc), Svetlana Marinchenko (p), Nils Kugelmann (b), Simon Popp (dr), Mark Pusker (sax), Julian Schmidt (p), Tsolmonbayar Munguntovch (b), Xaver Hellmeier (dr), Linus Klitzing (tp), Vitaly Burtsev (p), Thomas Ganzenmüller (b), Daniel Scheffels (dr)

20:30 Uhr SVETLANA MARINCHENKO Ensemble: Svm3 Fiona Grond (voc), Svetlana Marinchenko (p), Nils Kugelmann (b), Simon Popp (dr) 2016 gründete die Pianistin Svetlana Marinchenko ihre Band Svm3. Das Erfolgsrezept des Ensembles, das 2019 den „Kurt-Maas-Jazz-Award“ für sich entscheiden konnte: hier wird auf der Basis gemeinsamer Vorlieben und ähnlicher Schwingungen miteinander musiziert, der Neugier nachgegeben und der Experimentierwille ausgelebt.

21:30 Uhr JULIAN SCHMIDT Ensemble: Julian Schmidt Trio feat. Mark Pusker Mark Pusker (sax), Julian Schmidt (p), Tsolmonbayar Munguntovch (b), Xaver Hellmeier (dr) Pianist Julian Schmidt ist fest in der Jazztradition verwurzelt und orientiert sich an Vorbildern wie Cedar Walton, Red Garland oder Ahmad Jamal. Er kann bereits auf Bühnenerfahrung an der Seite von Vincent Herring, John Marshall oder Paolo Cardoso verweisen. Bei seinem Abschlusskonzert führt er Eigenkompositionen und bekannte Standards auf.

22:30 Uhr VITALY BURTSEV Ensemble: Vitaly Burtsev Quartet Linus Klitzing (tp), Vitaly Burtsev (p), Thomas Ganzenmüller (b), Daniel Scheffels (dr) Der Christian Elsässer-Schüler Vitaly Burtsev lernte zunächst klassisches Klavier, bevor er sich den Jazz anfangs autodidaktisch erschloss. Seine Musik profitiert vom eigenen kulturellen Hintergrund und Einflüssen aus aller Welt. more information

Thu, June 6 21 Uhr

Stucky - Doran - Studer - Jordi: Hendrix!

Erika Stucky (voc), Christy Doran (g), Thomy Jordi (b), Fredy Studer (dr)

Der Gitarrengott Jimi Hendrix hat sich auf seiner Wolke schon über viele peinliche Epigonen ärgern müssen. Gleichzeitig kann er sich freuen, dass Künstler wie die in den USA geborene Schweizer Kosmopolitin Erika Stucky besonders kreativ mit seinem musikalischen Vermächtnis umgehen. Mit dem Gitarristen Christy Doran, dem Bassisten Thomy Jordy und dem Schlagzeuger Fredy Studer würdigt die Sängerin, Performerin und Entertainerin ihr Vorbild auf ihre ganz spezielle Art. Einerseits wird sie dem Spirit der 1970 verstorbenen Legende gerecht, andererseits bringt sie ihre eigene, unberechenbare Persönlichkeit stets ein und improvisiert nicht nur mit bekanntem Tonmaterial, mit Klassikern aus dem Hendrix-Nachlass, sondern nutzt auch die Gegebenheiten des Raums in dem sie auftritt für spontane, herrlich spleenige Einlagen oder nutzt herumstehende Utensilien. Bei einem ihrer Münchner Konzerte hat sie gar mit einer Schneeschaufel Musik gemacht. more information

Fri, June 7 21 Uhr

Delvon Lamarr Organ Trio

Delvon Lamarr (hammond B3), Jimmy James (g), Michael Duffy (dr)

Ganz verständlich ist der Album-Titel nicht: Die Redewendung „Close but no Cigar“ heißt übersetzt nämlich so viel wie: „knapp daneben ist auch vorbei“. Die Musik des Devon Lamarr Organ Trios aber ist ein echter Volltreffer. Der Hammond B3-Spezialist Lamarr hat die Musik diveser Jazz-Orgel-Pioniere, die Spielweise von Heroen wie Jimmy Smith respektvoll verinnerlicht und sie mit dem Gitarristen Jimmy James und dem Schlagzeuger David McGraw durch zeitgemäße Zutaten, durch frische Sounds und aktuelle Grooves frisiert. Die drei Musiker aus dem amerikanischen Nordwesten sind eindeutig Kinder ihrer Zeit. Ihnen gelingt eine kochende, mächtig dämpfende Mixtur aus Jazz, Soul, R & B und Blues. In der US-Presse wird das Devon Lamarr Organ Trio schon als neue Hoffnung des Hammond B3-Jazz gefeiert und Videos der Band wurden bereits mehrere Millionen mal geklickt. more information

Sat, June 8 21 Uhr

Geschlossen

Sun, June 9 21 Uhr

Jam Session mit Diego Riedemann

mit Diego Riedemann (g)

Matthieu Bordenave (sax), Diego Riedemann (g), Peter Cudek (b), Manuel Pliefke (dr)

Unsere Jam-Sessions werden im Juni vom aus Santiago de Chile stammenden Gitarristen Diego Riedemann geleitet, einem Musiker, der international bei diversen Festivals schon viele unbezahlbare Erfahrungen sammeln durfte, ehe er sich vor zwei Jahren in München niederließ. Von dem 38jährigen liegen zwei Solo-Alben vor, ein drittes erscheint noch 2019. more information

Mon, June 10 21:00 Uhr

Jazzrausch Bigband feat. Sara McDonald

The Wicker Program

Sara McDonald (Voc, Komp) // Daniel Klingl, Raphael Huber, Moritz Stahl, Florian Leuschner (Sax) // Angela Avetisyan, Julius Braun (Tp) // Roman Sladek, Matthias Zeindlhofer (Tb) // Jutta Keeß (Tuba) // Marco Dufner (Dr) // Silvan Strauß (Dr) // Samuel Wootton (Perc) // Georg Stirnweiß (B) // Thomas Kölbl (Keys) // Leonhard Kuhn (Git)

Seit ihrer Gründung vor fünf Jahren pflegt die Jazzrausch Bigband eine enge Beziehung zur New Yorker Sängerin und Komponistin Sara McDonald. Anlässlich ihres Jubiläums widmet die preisgekrönte Musikerin der Münchner Bigband ein eigenes Konzertprogramm. »The Wicker Program« verwebt auf eindrucksvolle Weise progressiven Rock mit Techno und entwickelt dadurch eine Klangästhetik, die – wie für die Jazzrausch Bigband typisch – gleichermaßen von akustischen wie elektronischen Instrumenten geprägt ist. Musikalisch von treibenden Basslinien und üppigen Akkorden getragenen, befassen sich die Songs textlich mit den Feinheiten der menschlichen Natur. Ähnlich der engmaschigen Architektur eines geflochtenen Gegenstands, entsteht »The Wicker Program« erst durch die Verknüpfung unzähliger Ideenstränge zu einem musikalischen Gesamtwerk. more information

Tue, June 11 21 Uhr

The Azar Lawrence Experience

Azar Lawrence (ts), Brian Swartz (tp), Dimitris Mahlis (g), Theo Saunders (p), Gerald Brown (b), Yayo Morales (dr), Babatunde Lea (perc)

Azar Lawrence war 15 Jahre alt, als John Coltrane starb. Das Schaffen dieses Säulenheiligen des Jazz sollte den Saxofonisten bald schon nachhaltig beeinflussen. Früh spielte er in den Bands des Schlagzeugers Elvin Jones und des Pianisten McCoy Tyner – beide Mitglieder im klassischen Coltrane Quartett. Auch heute noch prägt die Musik der Legende das Werk des 68jährigen Azar Lawrence. Der Tenorist bezieht sich auf stilistisch auf die Phase, als sein Vorbild mit Veröffentlichungen beim Label „Impulse!“ ein Stück Musikgeschichte schrieb und Maßstäbe für kommende Generationen setzte. Azar Lawrence, der im Laufe seiner langen Karriere übrigens auch mit Miles Davis, Woody Shaw, Earth, Wind & Fire oder Marvin Gaye musizierte, fühlt sich seinem Idol verpflichtet und ist doch alles andere als ein Epigone. Auf Alben wie dem kürzlich erschienenen „Elementals“ übersetzt er die Eigenschaften der Coltrane-Musik mit heutigen Mitteln in die Jetztzeit. more information

Wed, June 12 19:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Cameron Vohr (ts), Angela Avetisyan (tp), Antonov Misha (p), Julia Hornung (b), Matthias Gmelin (dr), Robin Jermer (b), Ricardo Lovatto (git), Moritz Stahl (sax), Zhi-Tong Xu (dr), Maximilian Hacker (p), Thomas Ganzenmüller (b), Manuel Pliefke (dr)

In Halle 3 • Einsteinkultur ab 19:30 Uhr CAMERON VOHR Ensemble: Cameron Vohr - Solo Cameron Vohr (ts) Der mehrfach prämierte Cameron Vohr ist Schüler von Professor Michael Riessler und gilt als eines der vielversprechendsten Jazz-Talente seiner Generation. Mit 16 wurde er als jüngster Saxofonist aller Zeiten an der University of Washington zugelassen. Später hat er an der Manhattan School of Music studiert und abseits des Lehrbetriebs bereits viele Erfahrungen sammeln können.

20:30 Uhr JULIA HORNUNG Ensemble: Julia Hornung & Angela Avetisyan Quartet Angela Avetisyan (tp), Julia Hornung (b), Misha Antonov (p), Matthias Gmelin (dr) Mühelos überwinden Bassistin Julia Hornung und Trompeterin Angela Avetisyan die Grenzen zwischen Jazz, Techno, Funk oder Pop und schaffen dabei Klangräume, in denen nicht nur sie selbst, sondern auch Pianist Misha Antonov und Schlagzeuger Matthias Gmelin sich bestens entfalten können.

21:30 Uhr ROBIN JERMER Ensemble: Robin Jermer 4 Moritz Stahl (sax), Robin Jermer (b), Ricardo Lovatto (git), Zhi-Tong Xu (dr) In den letzten Jahren wurde Robin Jermer zum Dreh-und Angelpunkt der jungen Münchner Jazz-Szene – weil der Bassist und Synthesizerspieler mit seinem vielseitigen Spiel und seinem breitgefächerten Musikgeschichtswissen diversen Projekten wichtige Impulse verlieh. An diesem Abend zitieren er und seine Mitstreiter mit viel Eigensinn aus dem „Great American Songbook“ und verwerten Einflüsse aus dem Alternative Rock gewinnbringend.

22:30 Uhr MAX HACKER Ensemble: Maximilian Hacker Trio Maximilian Hacker (p), Thomas Ganzenmüller (b), Manuel Pliefke (dr) Das Trio des Pianisten Max Hacker fand 2013 während des Studiums an der Musikhochschule zusammen und hat sich von Anfang an über stilistische Grenzen hinweg gesetzt. Bei seinem Konzert spielt der Namensgeber mit seinen zwei Gefährten Eigenkompositionen sowie Arrangements bekannter Standards und will einen Teil seines Programms als Solo-Pianist bestreiten. more information

Thu, June 13 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Mark Pusker (sax), Robin Jermer (b), Ruben Lipka (dr), Vitaly Burtsev (p), Tilman Brandl (git), Robin Jermer (b), Daniel Scheffels (dr), Moritz Stahl (sax,ts), Jan Prax (as), Nils Kugelmann (b), Zhitong Xu (dr)

20••30 Uhr RUBEN LIPKA Ensemble: Ruben Lipka Trio Mark Pusker (sax) • Robin Jermer (b) • Ruben Lipka (dr) Für den Schlagzeuger Ruben Lipka ist Groove das wichtigste Element seiner Musik. Ausschlaggebende Inspiration sind Rhythmen aus Afrika und Südamerika.

21••30 Uhr DANIEL SCHEFFELS Ensemble: Daniel Scheffels Quintett: Moritz Stahl (sax) • Tilman Brandl (git) • Vitaly Burtsev (p) • Robin Jermer (b) • Daniel Scheffels (dr) In den Kompositionen des Schlagzeugers Daniel Scheffels kommt ein Faible für ungerade Taktarten durch. Seinem Quintett hört man auch an, dass sich alle Musiker während des Studiums nicht nur mit Jazz, sondern auch intensiv mit elektronischer Musik befassten.

22••30 Uhr ZHITONG XU Ensemble: Zhitong Xu and The NPG Quartet: Moritz Stahl (ts) • Jan Prax (as) • Nils Kugelmann (b) • Zhitong Xu (dr) Im 2018 gegründeten NPG Quartet spielen sowohl die Herkunft der Mitglieder als auch der kulturelle Austausch eine Rolle. Die reich kolorierten, lyrischen, selbstkomponierten Stücke der Band sind ein Vehikel für freien musikalischen Ausdruck und große Leidenschaft. more information

Fri, June 14 21 Uhr

Bossarenova Trio feat. Amoy Ribas

‘Atlântico’ Tour 2019

Paula Morelenbaum (voc), Joo Kraus (tp, horn, fx), Ralf Schmid (p), Amoy Ribas (perc)

Paula Morelenbaum, Joo Kraus and Ralf Schmid create music in a unique and exquisite way. The transatlantic trio that started out in New York´s S.O.B. in 2011 celebrates brazilian and german songs in their very particular instrumentation around Paula´s timeless voice, bassless & beatbox-driven. On their new album Atlântico, the three artists unfold their energetic & electronic side. bossarenova trio reaches out to Rio´s samba neighborhoods and recomposes songs by Caetano Veloso, Ivan Lins, Chico Buarque and Edu Lobo with groove and flow by Joo´s and Ralf´s inventive electronic space tools and fueled by a brazilian percussionist. bossarenova moves on playfully, deep and cutting-edge, uniting Brazil, Germany and the world. more information

Sat, June 15 21 Uhr

Veronika Harcsa Quartet

Veronika Harcsa (voc), Gyémánt Bálint (git), Nicolas Thys (b), Antoine Pierre (dr)

Bislang becircten sie ihr Publikum als eingeschworenes Duo. Doch jetzt brechen die Sängerin Veronika Harcsa und ihr Partner, der Gitarrist Bálint Gyémánt, aus der Intimität der musikalischen Zweisamkeit aus. Die beiden Ungarn verstärkten sich um zwei erfahrene Rhythmiker aus Belgien, mit denen sie sich elegant zwischen Pop-Ästhetik, Jazzansprüchen und Psychedelic Rock-Einflüssen bewegen. Das Album „Shapeshifter“, das Harcsa und Gyémánt mit Nicolas Thys (Bass) und Antoine Pierre (Schlagzeug) einspielten, lebt nicht nur von eingängigen Themen, sondern von den vielen musikalischen Ebenen, die hinter den Melodien stecken. Klanglich, atmosphärisch, rhythmisch und auch inhaltlich passiert ungemein viel in den Stücken des Quartetts. Und Veronika Harcsa ist als Sängerin wirklich ein Ereignis. Der MDR befand einst: „Harcsa Stimme oszilliert in ganz unterschiedlichen Farben (...). Einmal klingt sie wie eine jazzige Schwester von Alanis Morrisette und im nächsten Moment wird sie zu einer sphärischen Sirene.“ more information

Sun, June 16 21 Uhr

Jam Session mit Diego Riedemann

mit Diego Riedemann (g)

Mark Pusker (sax), Sebastian Castro González (p), Diego Riedemann (g), Peter Cudek (b), Manuel Pliefke (dr)

Unsere Jam-Sessions werden im Juni vom aus Santiago de Chile stammenden Gitarristen Diego Riedemann geleitet, einem Musiker, der international bei diversen Festivals schon viele unbezahlbare Erfahrungen sammeln durfte, ehe er sich vor zwei Jahren in München niederließ. Von dem 38jährigen liegen zwei Solo-Alben vor, ein drittes erscheint noch 2019. more information

Mon, June 17 20:30 Uhr

Öffentliche Abschlusskonzerte

des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München

Gero Hensel (tp), Yeahwon Shin (voc), Vitaly Burtsev (p), Riccardo Lovatto (git), Nils Kugelmann (b), Flurin Mück (dr), Felix Ecke (tp), Florian Jechlinger, Felix Jechlinger, Vincent Eberle, Matthias Lindermayer, Claudius Stallbaum (as), Lukas Diller, Sebastian Wurzer (ts), Martin Köhrer, Jonas Brinckmann (bs), Marco Leibach (tb), Benjamin Gerny, Stephan Gerblinger, Jakob Grimm, Maximilian Hacker (p), Thomas Ganzenmüller (b), Manuel Pliefke (dr)

20:30 Uhr Gero Hensel Ensemble: Gero Hensel Quintett Besetzung: Gero Hensel (Trompete) Yeahwon Shin (Gesang) Vitaly Burtsev (Piano) Nils Kugelmann (Kontrabass) Flurin Mück (Drums) Gero Hensel Ensemble: In seiner Musik beruft sich Gero Hensel auf Vorbilder wie Chet Baker, Miles Davis oder Tomasz Stanko – drei Trompeter also, von denen ein jeder für ein anderes Klangideal, für andere stilistische Merkmale steht. Doch finden sich in seinen starken Kompositionen, die viel Freiraum für Improvisation lassen, auch Einflüsse aus der Klassik, der südosteuropäischen Folklore, dem Orient, der Weltmusik.

21:30 Uhr Felix Ecke Ensemble: High Wire Jazz Orchestra Besetzung: Claudius Stallbaum, Lukas Diller – Alt Saxophon Sebastian Wurzer, Martin Köhrer – Tenor Saxophon Jonas Brinckmann – Bariton Saxophon Felix Ecke, Florian Jechlinger, Felix Jechlinger, Vincent Eberle, Matthias Lindermayer – Trompete Marco Leibach, Benjamin Gerny, Stephan Gerblinger – Posaune Jakob Grimm – Bassposaune Maximilian Hacker – Piano Thomas Ganzenmüller – Bass Manuel Pliefke – Schlagzeug Unter der Leitung der Trompeter Felix Ecke und Vincent Eberle feiert das High Wire Jazz Orchestra seine Premiere. Diese Formation widmet sich vornehmlich der Erarbeitung und Aufführung von Werken junger lokaler Komponisten und Arrangeure. more information

Tue, June 18 21 Uhr

Composers’ Orchestra Berlin

Streicher: Daniel Friedrichs, Philippe Perotto, Ulli Bartel, Katja Braun, Martin Klenk, Susanne Paul, Frederico Malverde. Holz: Ruth Schepers, Tian Korthals, Meike Goosmann, Markus Busch. Blech: Nikolaus Neuser, Aaron Schmidt-Wiegand, Anne Dau, Janni Struzyk, Benni König. Rhythm: Fee Stracke, Heiko Kulenkampff, Daniel Meyer, Dirk Strakhof, Tom Dayan, Christoph Hillmann, Lucia Martinez

Vor acht Jahren schlossen sich fünfzehn Berliner Musiker zusammen und erarbeiteten unter der Leitung der Britin Hazel Leach fortan gemeinsam Kompositionen aus den eigenen Reihen. Viele Einflüsse werden in dem mit vier Streichern, je drei Blech- und Holzbläsern plus Rhythmusgruppe besetzten „Composers` Orchestra Berlin“ hörbar. Sie reichen von Jazz, Neuer Musik, Neoklassik und Pop bis hin zur Weltmusik. Mal tönen die oft detailliert ausgearbeiteten Stücke experimentell, mal nach schräger Tanzmusik. „Free Range Music“ nennt Hazel Leach die variable musikalische Ausrichtung des Ensembles mit einem Anflug britischen Humors. „Free Range“ heißt übersetzt so viel wie „Freilandhaltung“. Im Orchester hat ein jeder genug Raum zur Entfaltung und ist deshalb besonders produktiv. Mit monatlichen Auftritten in der Hauptstadt hat sich das „Composers` Orchestra Berlin“ einen Namen erspielt. Nach der Debüt-CD und einer Hörbuchproduktion des rbb bringt es nun ein drittes Album heraus. more information

Wed, June 19 21 Uhr UNHEARD N°2

Leléka & Lobster

In der Serie UNHEARD, die mit Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München mit 5 Ausgaben in 2019 durchgeführt wird, präsentieren wir in Doppelkonzerten junge, weitgehend unbekannte Talente, von denen wir erwarten, dass sie noch viel von sich hören lassen werden. more information

Wed, June 19 21 Uhr

Leléka

Viktoria Leléka (voc), Povel Widestrand (p), Thomas Kolarczyk (b), Jakob Hegner (dr)

Leléka ist ukrainisch für Storch. Der steht in der Ukraine für Frühling und neues Glück. Und das ist es auch, was die Band den alten ukrainischen Liedern geben will: Neues Glück, neue Farben, einen neuen Frühling. Die Lieder bestehen oft nur aus einer Melodie, die durch die Stimme der ukrainischen Jazz-Sängerin Viktoria eine ungeheure Strahlkraft bekommt. Sie handeln von Arbeit, Krieg, Liebe oder von Frauen, die ihre Männer auf dem Markt verkaufen. Rund um die Melodien werden ganz unterschiedliche musikalische Gerüste gebaut, die die Lieder in neuem Licht scheinen lassen. Diese Gerüste werden mal von der Sängerin selbst, mal von Pianist Robert Wienröder, mal von allen gemeinsam konstruiert. Aber nie zu detailliert, so dass immer noch Spielraum bleibt für die Spontanität und Kreativität der Band, der neben Sängerin und Pianist noch der deutsch-polnische Bassist Thomas Kolarczyk und der Schlagzeuger Jakob Hegner angehören. Jedes Live-Konzert wird so zu einem einmaligen, beeindruckenden Erlebnis, was schon u.a. zu ersten Preisen beim Weltmusik-Wettbewerb Creole Berlin sowie beim Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis Burghausen führte. more information

Wed, June 19 22:30 Uhr

Lobster

Sebastian Wehle (ts), Damian Dalla Torre (ts), Lorenz Heigenhuber (b), Philipp Scholz (dr)

Lobster ist ein Stück vertonte Biografie. Die aufregende wie sinnliche Musik dieses Leipziger Quartetts erzählt sehnsuchtsvoll von der nord-italienischen Heimat ihres Tenorsaxofonisten und Bandleaders Damian Dalla Torre, aber sie kündet auch vom Aufbruch in eine neue Zeit, eine Zukunft, die bei der Ausbildung in Wien ihren Anfang nahm und eben in Leipzig ihre Bestimmung fand. Lobster heißt die Band mit Damian Dalla Torre, Sebastian Wehle, Lorenz Heigenhuber und Philipp Scholz nicht von ungefähr. Während Kontrabass und Schlagzeug den alles stabilisierenden Rumpf formen, bewegen sich zwei Bläser in Rhythmik und Melodik wie die Scheren eines Hummers, unabhängig und koordiniert zugleich. Unterstützt von einem Puls, der partiell elektronisch anmutet, werden kunstvolle solistische Ausflüge und spontane Interaktionen gewagt, die in auskomponiertem, harmonischem Einklang münden. more information

Thu, June 20 21 Uhr

Bastian Stein Trio

Bastian Stein (tp), Phil Donkin (b), James Maddren (dr)

Viele Rezensionen rühmten schon den einzigartigen wie gehaltvollen Ton, den sich der in Heidelberg geborene, in Wien aufgewachsene, in Amsterdam und New York ausgebildete, in Köln lebende und in Stuttgart als Dozent lehrende deutsch-österreichische Trompeter Bastian Stein mit viel Herzblut, Schweiß und Erfahrung erarbeitet hat. Er ist nicht nur ein brillanter Instrumentalist, sondern hat auch etwas zu erzählen, wie seine bisherigen, sehr hintergründigen wie vielschichtigen Alben zeigen. Was er mitzuteilen hat, ist nachdrücklich, aber ganz unaufgeregt. Einen BR Klassik-Moderator verführte das zu dem Urteil, seine Musik besäße eine „poetische Kraft und viel Ruhe“. Steins aktuelles Trio kommt ohne Harmonie-Instrument aus und erlaubt ihm ungeahnte Exkursionen. Seine beiden Mitstreiter sind Briten und zählen zu den meistbeschäftigten Rhythmusleuten Europas. Bassist Phil Donkin und Schlagzeuger James Maddren verstehen sich auf musikalische Verdichtung, aber auch auf die Kunst des Weglassens. more information

Fri, June 21 21 Uhr

Charlie Hunter & Lucy Woodward

Lucy Woodward (voc), Charlie Hunter (g), Niek de Bruijn (dr, perc)

Wer wissen will, ob die Chemie bei diesen Beiden stimmt, muss sich nur eines der Youtube-Videos anschauen, die es vom legendären Gitarristen Charlie Hunter und der englisch-amerikanischen Singer-Songwriterin Lucy Woodward gibt. Da haben sich zwei gefunden und spielen eine pulsierende, groovende, detailreiche, freche, Laune machende Musik zwischen Pop, Blues, Rock, Funk und Jazz. Lucy Woodward, von der bereits vier eigene Alben vorliegen, zeigt auf der Bühne eine ansteckende Quirligkeit und besitzt eine einnehmende Präsenz. Ihre Stimme kann mal ganz verletzlich, mal ungemein stark und auf fast verruchte Weise crispy tönen. Ihr musikalischer Partner Charlie Hunter fungiert hinter ihr fast wie eine ganze Band. Mit seinen sieben- und achtsaitigen Spezialbau-Instrumenten mit maßangefertigtem Sound-Design ist er gleichzeitig Rhythmus- und Leadgitarrist, Bassist, Percussionist und Keyboarder. Angetrieben werden Hunter und Woodward vom Drummer Niek de Bruijn. more information

Sat, June 22 21 Uhr

Mashed Peas

Jahson The Scientist (voc), Rafael Trujillo (git), Lukas Strieder (tuba), Paul Widauer (ts), Lorenz Widauer (tp), Max Rehrl (tp), Sebastian Rehrl (tb), Markus Gruber (bs), Lukas Moser (keys, synth), Matthias Leboucher (keys, synth), Lukas Kranjc (b), Robert Schoosleitner (dr)

Dieser Erbsen-Stampf hüpft einem vor Lebendigkeit fast vom (Platten-)Teller. Hinter den „Mashed Peas“ steckt eine sehr muntere, seit einer Dekade bestehende Band aus der Nachwuchsschmiede des rührigen Salzburger Jazzclubs „Jazzit“, die einst „FunkXpress“ hieß und ihrem Namen wirklich alle Ehre machte. Sie wurde 2016 mit dem Joe Zawinul-Jazzpreis ausgezeichnet. Für ihr Debüt haben sich die „Mashed Peas“ reichlich Zeit gelassen – und mit „Slightly Different“ ein entsprechend gereiftes Album abgeliefert, das als Kooperation unter den Labels „Jazzit:Edition“ und „Bingosound“ erschien. Es bietet eine unwiderstehliche Mixtur, bei der knackiger, treibender, klassischer Funk im Vordergrund steht und auch die Beats der Gegenwart eine Rolle spielen. Als Special Guest wird der Rapper „Jahson The Scientist“ die Truppe auf der Bühne unterstützen. more information

Sun, June 23 21 Uhr

Jam Session mit Diego Riedemann

mit Diego Riedemann (g)

Svetlana Marinchenko (p), Diego Riedemann (g), Peter Cudek (b), Manuel Pliefke (dr)

Unsere Jam-Sessions werden im Juni vom aus Santiago de Chile stammenden Gitarristen Diego Riedemann geleitet, einem Musiker, der international bei diversen Festivals schon viele unbezahlbare Erfahrungen sammeln durfte, ehe er sich vor zwei Jahren in München niederließ. Von dem 38jährigen liegen zwei Solo-Alben vor, ein drittes erscheint noch 2019. more information

Mon, June 24 21 Uhr Bigband Night

VKKO

Franzi Döpper (fl), Manu Mittelbach (oboe), Leo Kohler (fagott), Tomas Topolsky, Anna Werner (horns), Jakob Rumpf, Sebastian Neuhauser (tbs), Felix Key Weber, Gustavo Strauß (violins), Georg Roters (viola), Jakob Roters (violoncello), Leonhard Kuhn (git), Pia Ovanda (voc), Vitaly Burtsev (keys/synth), Georg Stirnweiß (e-b), Benedikt Kurz (Schlagwerk), Manuel Di Camillo (dr), Christopher Verworner (cond/electr), Claas Krause (cond/electr)

Das Verworner-Krause-Kammerorchester, kurz VKKO, ist als Klangmaschine und Jetzt-Orchester zu begreifen, das mit Vorliebe den üblichen, den gewohnten Rahmen sprengt und das Publikum mit neuen Hörerfahrungen konfrontiert. Bei Techno-Performances im Harry Klein, während des FUSION Festivals oder bei der Berliner Aufführung der Orchester-eigenen Oper „3 Tage Wach“ hat das Ensemble sich einen Ruf wie Donnerhall erspielt. Das von den beiden Elektronikern und Dirigenten Christopher Verworner und Claas Krause geleitete VKKO will mit zum Teil durchkomponierter, zukunftsorientierter Musik ungekannte Maßstäbe setzen und eine neue Kammermusik für das 21. Jahrhundert kreieren. Besonders wohl fühlt sich das Orchester in der Unterfahrt, wo es immer wieder auf besonders aufgeschlossene Zuhörer traf. Am heutigen 24. Juni will sich das Verworner-Krause-Kammerorchester dafür mit drei exklusiv vorgetragenen Neukompositionen beim Publikum bedanken. more information

Tue, June 25 21 Uhr

Airto Moreira & Group with special guest Flora Purim

Flora Purim (voc), Vítor Alcântara (sax, fl), Joséee Neto (git), Fabio Leandro (p), Sizão Machado (b), Airto Moreira (perc, voc, dr), Carlos Ezequiel (dr, perc)

Wie viel Einfluss Airto Moreira mit seinem Spiel und seinem Instrumentarium früh hatte, zeigte sich schon darin, dass das Magazin “Down Beat“ 1972 seinetwegen die Kategorie „Percussion“ in den jährlichen Beliebtheits-Umfragen einführte. Der Brasilianer hat das rhythmische Empfinden ganzer Generationen beeinflusst. Mit seiner Frau Flora Purim, die ihn als Sängerin schon fast die ganze Karriere hindurch begleitet, kommt er nach München – auch sie ist eine Legende. Moreira siedelte schon Ende der 60er in die USA über und war gleich heiß begehrt. Er wirkte bei „Bitches Brew“ von Miles Davis mit, gehörte zur Ur-Fassung von „Return To Forever“, spielte mit Weather Report oder The Grateful Dead. Nach wie vor wird er für seine rhythmischen Details, seine Klangfarben, seinen unvergleichlichen Puls und auch seinen markanten Gesang verehrt. Nach einer kleinen Auszeit nahm er letztes Jahr mit „Aluê“ erstmals ein Solo-Album im heimatlichen Brasilien auf. more information

Wed, June 26 21 Uhr

Anat Cohen & Marcello Gonçalves

Marcello Goncalves (g), Anat Cohen (cl)

Ein Kritiker des Magazins Down Beat war hingerissen, weil es die israelische Klarinettistin Anat Cohen und der brasilianische Gitarrist Marcello Gonçalves seiner Meinung nach schafften, die ursprünglich für Big Bands geschriebene Musik des Moacir Santos auf ihre Essenz herunter zu brechen. Der 2006 verstorbene Tonsetzer galt durch seine Kompositionen und Arrangements als wichtiger Neuerer der Música Popular Brasileira. Auf ihrem Album „Outra Coisa: The Music of Moacir Santos“ spielen die mehrfach Grammy-nominierten Virtuosen Anat Cohen und Marcello Gonçalves sein Material auf ganz intime Weise und mit soviel Intensität wie Leichtfüßigkeit. Anat Cohen führte in Umfragen schon oft die Kategorie „Klarinette“ an. Die aus Tel Aviv stammende Musikerin hat zudem mit Einspielungen für Kleinbesetzungen und mit Aufnahmen für Tentett oder Big Band für Furore gesorgt. Ihr Partner Marcello Gonçalves ist in seiner Heimat eine Instanz in Sachen Brasil-Jazz. more information

Thu, June 27 21 Uhr

Cissokho / Brönnimann / Hason

Moussa Cissokho (Kora, voc), Jan Galega Brönnimann (bcl,ss), Omri Hason (Perc, hang)

JMO: drei Länder - eine Sprache! Die Musik von JMO - Jan Galega Brönnimann (Switzerland), Moussa Cissokho (Senegal) und Omri Hason (Israel) - lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedensten Perkussionsinstrumenten von Omri Hason. Das Zusammenspiel von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz - es entsteht eine authentische und zeitgenössische Kammermusik. „Al nge taa“ ist die erste Veröffentlichung dieses Trios - und bedeutet so viel wie „let's move!“ in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird. Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht „Al nge taa“ zu einem unvergesslichen Hörabenteuer! more information

Fri, June 28 21 Uhr

Holger Scheidt Quartett

Matthieu Bordenave (ts), Matthias Lindermayr (tp), Holger Scheidt (b), Matthias Gmelin (dr)

Am Anfang des Weges zu seinem vierten Album als Komponist und Bandleader stand für Kontrabassist Holger Scheidt ein für ihn sehr nachklingendes Traumbild: "Tauchend von unten aufblickend, sehe ich eine Gruppe schwimmender Elefanten im durch das Wasser gebrochenen Tageslicht...". Diese von der Schwerkraft so ermächtigten Tiere sind im fremden Element zwar in gewisser Weise ihrer besonderen Macht beraubt, aber, ungebrochen in ihrem Willen und in ihrer Überlebensfähigkeit, befinden sie sich auf Augenhöhe mit dem menschlichen, mitschwimmenden Beobachter. Dieses ursprüngliche Bild ließ Scheidt nicht mehr los und inspirierte ihn in den folgenden Jahren zu ungewöhnlichen Kompositionen, die das Spiel zwischen Schwerkraft und Auftrieb, zwischen körperlicher Präsenz und tänzerischer Transparenz auf den verschiedensten Ebenen zum Klingen bringen sollten. Für diese neue Musik hat Scheidt das Format eines Quartetts gewählt. Drei Stimmen: Trompete, Tenorsaxofon, Kontrabass plus Schlagzeug. Den einzelnen Instrumenten kommt so ein besonderes Gewicht zu, sowie die gemeinsame Herausforderung, die Tiefe von Vierklangästhetik mit im Wesentlichen nur drei Stimmen zu schaffen. "Trotz aller Dichte mit Leichtigkeit und Grandezza..." fand das Jazzpodium, "Ein Lehrstück für alle, die wissen wollen, wie Jazz entsteht und wo er hinführen kann", schreibt die Frankenpost zur Musik dieses neuen Modern Jazz Albums von enja records, welches Scheidt nun in der beschriebenen Quartettformation zum ersten Mal in München und in der Unterfahrt präsentiert. more information

Sat, June 29 21 Uhr

New York Gypsy All-Stars

Ismail Lumanovski (cl), Tamer Pinarbasi (kanun), Marius van den Brink (key), Panagiotis Andreou (b), Engin Günaydin (dr)

Die fünf Mannen der „New York Gypsy All-Stars“ werden für ihre impulsive, hoch dynamische, differenzierte, virtuose Mixtur aus Jazz, Funk, Electronica, Balkan-Klängen und lateinamerikanischen Rhythmen gefeiert, die sie in ein typisches Gypsy-Musikgewand kleiden. Das Quintett repräsentiert den bunten New Yorker Melting Pot, weil alle Mitglieder einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund besitzen. Die Musiker, die an einigen der namhaftesten Konservatorien der Welt ausgebildet wurden, spielen in ihrem breit angelegten Programm sowohl traditionelle Werke als auch eigene Kompositionen und Arrangements. „Wir tun, was Gypsies taten“, sagt Klarinettist Ismail Lumanovski. „Wir reisen von Indien über den Balkan bis nach Westeuropa und bringen die besten Ideen aller Länder auf dem Weg zusammen. Wir sind allem gegenüber offen, nehmen, was uns gefällt und machen daraus ein Ganzes.“ more information

Sun, June 30 21 Uhr

Jam Session mit Diego Riedemann

mit Diego Riedemann

Matthieu Bordenave (sax), Diego Riedemann (g), Masaki Kai (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Unsere Jam-Sessions werden im Juni vom aus Santiago de Chile stammenden Gitarristen Diego Riedemann geleitet, einem Musiker, der international bei diversen Festivals schon viele unbezahlbare Erfahrungen sammeln durfte, ehe er sich vor zwei Jahren in München niederließ. Von dem 38jährigen liegen zwei Solo-Alben vor, ein drittes erscheint noch 2019. more information

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