Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2018

Programm September 2018

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 15 | 16 | 17 | 20 | 21 | 23 | 24 | 25 | 27 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 28.08. - Sa. 01.09. 21 Uhr

Matthias Gmelin Sextett feat. Joe Chambers

Enja Release ‘Vibes Waltz’

Joe Chambers (vib), Jason Seizer (ts), Emanuel Ruffler (p), Marc Abrams (b), Diony Varìas Astudillo (perc), Matthias Gmelin (dr)

Begeben Sie sich mit dem Matthias Gmelin Sextett auf Streifzüge durch jazzige Landschaften! Die Inspirationen des Sextetts speisen sich aus der langjährigen persönlichen und musikalischen Freundschaft von Matthias Gmelin und seinen Mitmusikern Emanuel Ruffler, Jason Seizer und Marc Abrams, Diony Varìas Astudillo ebenso wie aus der überragenden Musikalität des Multiinstrumentalisten Joe Chambers. Bekannt geworden ist Chambers von zahlreichen wegweisenden Aufnahmen mit Miles Davis, Wayne Shorter, Joe Henderson, Bobby Hutcherson, Chick Corea und Charles Mingus. Zuerst Jazzdrummer entdeckte Chambers bei Max Roachs legendärem Percussionensemble M’Boom zusätzlich das Vibraphon für sich und begeisterte damit seine Studenten an der New School for Social Research in New York City, seine heutigen Mitmusiker Matthias Gmelin und Emanuel Ruffler. „Joe Chambers is an extremely versatile and tasteful master of all post-bop idioms“ (ALLMUSIC).

Emanuel Ruffler ist gebürtiger Münchner, aber mittlerweile seit über zwanzig Jahren in New York zu Hause. Er gewann 1998 den berühmten Thelonious-Monk-Wettbewerb in der Kategorie Komposition und sein Stück ‘Aquarium’ ist auf der Meshell-Ndegeocello-Platte ‘The Spirit Music Jamia: Dance of the Infidel’ zu hören. Daneben arbeitete er mit so unterschiedlichen Musikern wie Cindy Blackman, Don Byron und Antoine Roney.

Jason Seizer ist eine der wichtigsten treibenden Kräfte der Münchner und auch der internationalen Jazzszene, sei es als Saxophonist und Bandleader oder als künstlerischer Leiter und Toningenieur von Pirouet Records. Er spielte mit Peter Bernstein, Larry Goldings und Bill Stewart im Trio und mit unzähligen anderen Größen. Sein durchdachtes, tiefgründiges und gefühlvolles Spiel, quasi sein „quiet Fire“ verleiht dem Sound des Matthias Gmelin Sextetts das besondere Etwas.

Marc Abrams ist gebürtiger New Yorker und lebt seit vielen Jahren in Italien, wo er an verschiedenen Konservatorien unterrichtet. Er spielte mit vielen wichtigen Persönlichkeiten des Jazz wie Gil Evans, Kenny Clarke, Chet Baker, Benny Golson und Eddie Henderson.

Diony Varìas Astudillo aus Trujillo, Peru entstammt einer Künstlerfamilie, die seit Generationen fü Perkussionisten, Tänzer, Theaterschaffende und Puppenspieler hervorbringt. Neben der Cajón aus seiner Heimat spielt Astudillo unzählige Percussioninstrumente mit einer Virtuosität und Hingabe, die ihn zum Mittelpunkt jeder Band machen. Er spielte schon mit allen Größen der internationalen Latin-Szene und leitet seine eigene Percussion-Schule Negro Manué in München.

Matthias Gmelin ist seit über zwanzig Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv und spielte schon mit Peter O’Mara, Johannes Faber, Thomas Stabenow, Miles Griffith, Jean Marie Machado, Henning Sieverts und der NDR Big Band. Die Kompositionen von Matthias Gmelin sind einerseits inspiriert vom einzigartigen Stil der visionären und innovativen Blue-Note-Scheiben der 60er-Jahre und andererseits von Vorbildern wie Mulgrew Miller und Harold Land. Heute Abend stellt Matthias Gmelin auch sein neues Album ‘Vibes Waltz’ vor, die unlängst bei Enja Records erschienen ist.

Weitere InformationenDi. 28.08. Tickets reservierenMi. 29.08. Tickets reservierenDo. 30.08. Tickets reservierenFr. 31.08. Tickets reservierenSa. 01.09. Tickets reservieren

So. 02.09. 21 Uhr

Jam Session

mit Xaver Hellmeier (dr)

Der junge Jazzschlagzeuger Xaver Hellmeier gehört mittlerweile zu den gefragtesten Jazzschlagzeugern der Szene. Sein Spiel ist geprägt von den großen Meistern der Jazztradition wie Max Roach, Billy Higgins, Art Taylor und Jimmy Cobb. Er lernte sein Handwerk in München, Wien und New York bei Jazzgrößen wie Carl Allen, Joe Farnsworth, Adam Nussbaum und Alvin Queen und spielte in den letzten Jahren mit Musikern wie John Marshall, Harold Mabern, Mike LeDonne, Eric Alexander, Champian Fulton und David Hazeltine. Im April 2017 erschien sein zusammen mit ECHO-Jazz-Preisträger Johannes Enders aufgenommenes Album ‘Apache Dance’. Xaver Hellmeier freut sich darauf, die Jam Sessions am 12., 19., und 26. August und 2. September 2018 zu leiten und dabei jede Woche ein neues, interessantes Projekt als Session Opener vorzustellen. Und vor allem freut er sich auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 02.09. Tickets reservieren

Mo. 03.09. 21 Uhr

Geschlossen

Di. 04.09. - Sa. 08.09. 21 Uhr

Shake Stew – Rise And Rise Again

Lukas Kranzelbinder (b, leader), Clemens Salesny (as), Mario Rom (tp), Johannes Schleiermacher (ts), Oliver Potratz (b), Niki Dolp (dr), Mathias Koch (dr)

Shake Stew ist die österreichische Jazzband der Stunde. Der Staub, den die sieben Ausnahmemusiker rund um Lukas Kranzelbinder seit ihrer „magische[n] Eröffnungsstunde“ (Standard) auf dem Jazzfestival Saalfelden 2016 aufgewirbelt haben, hat sich gerade erst wieder ein wenig gesetzt, da legen Shake Stew bereits mit voller Energie nach. ‘Rise and Rise Again’ titelt das zweite Studioalbum. In welchem Tempo diese Formation neuen musikalischen Output erzeugt, ist wirklich atemberaubend. Mit einer hypnotischen Mischung aus Afrobeats, Freejazz und weit ausladenden Soli, durchsetzt von betörenden Soundflächen und ekstatischen Gospeleruptionen, erobert das Wiener Septett die Konzertbühnen dieser Welt und lässt Publikum und Presse nicht selten mit offenem Mund zurück. „Bass-Senkrechtstarter“ (SZ) Lukas Kranzelbinder, zuletzt auch Kurator des SWR NEWJazz Meetings 2018, schafft es mit seinen Kompositionen, die zunächst ungewöhnlich erscheindende Besetzung mit 2 Schlagzeugen, 2 Bässen und 3 Bläsern nach nur wenigen Noten zu einem einzigartigen Klangbild zu vermengen und mit jedem Stück eine neue, spannende Facette dieser Instrumentation und damit einen Sog zu erzeugen „dem man sich nur schwer entziehen kann“ (taz). „Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energie-trunkene Bläserstimmen Schlangenlinien“ (Wiener Zeitung). Nach Einladungen aus Mexiko und Marokko, nach Kanada und in die USA, vom Montreal Jazz Festival bis hin zum Jazzfestival Frankfurt und natürlich ins Porgy & Bess, wird die Unterfahrt nun für eine ganze Woche in eine regelrechte Shake-Stew-Zone verwandelt. Mit fünf verschiedenen Programmen an ebenso vielen Abenden zeigt die Formation ihre enorme Bandbreite an Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn Shake Stew einmal loslegt, dann sollte man lieber dabei sein. Freuen Sie sich auf ein „intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“ (Kurier) in fünf Dimensionen! Weitere InformationenDi. 04.09. Tickets reservieren

Mi. 05.09. 21 Uhr

Shake Stew – The Golden Fang

Lukas Kranzelbinder (b, leader), Clemens Salesny (as), Mario Rom (tp), Johannes Schleiermacher (ts), Oliver Potratz (b), Niki Dolp (dr), Mathias Koch (dr)

Einen Tag vor der „magische[n] Eröffnungsstunde“ (Standard) von Shake Stew auf dem Jazzfestival Saalfelden 2016, für das „Bass-Senkrechtstarter“ (SZ) Lukas Kranzelbinder als bisher jüngster Musiker ausgewählt wurde, nahm das Septett aus Wien sein erstes Album ‘The Golden Fang’ auf. „Der 28-Jährige schreibt grandiose Stücke, die die spannende Instrumentierung mit drei Bläsern, zwei Bässen und Drummern bestens zur Geltung bringt. Klug gesetzte Brüche schaffen Platz für inspirierte Soli. Großartig klingen die Saxophone von Clemens Salesny und Johannes Schleiermacher, und Mario Roms Trompete strahlt. Mit diesem Nachwuchs steht der österreichische Jazz auf gesunden Beinen“ (Oberösterreichische Nachrichten ). Der Albumtitel ‘The Golden Fang’ ist einem Roman des Autors Thomas Pynchon entnommen, dem oft stilistische Virtuosität und extrem hohe Informationsfülle bescheinigt werden und der zugleich keine Scheu zeigt, auch immer wieder einen Ausflug ins Absurde zu schaffen. Da stehen Shake Stew ihrer Inspirationsquelle nicht nach, non-linear knüpfen sie ein dichtes Netz aus Bezügen zwischen unterschiedlichsten Stilistiken, immer auf der Suche, bei der Irr- und Spielwitz sich fantastisch verdichten. Shake Stew versammelt in seiner außergewöhnlichen Besetzung sieben unkonventionelle Musiker, allesamt wegweisende Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbinder eint sie das Streben nach neuen Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten. Eine persönliche Mixtur aus Virtuosität, Unterhaltung und kompromissloser Energie bis ans Limit zieht sich durch Kranzelbinder Projekte und als eine Art Spezialität des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs. Kaum ein junger Künstler vermag es, das Publikum so gekonnt abzuholen und auf eine Reise mitzunehmen, egal wie groß die Bühne oder wie anspruchsvoll die Musik auch sein mag. Neben der Uraufführung seiner spanischen Jazzoper und der Organisation eines europaweiten Musikfestivals, der Konzeption von Konzertwanderungen auf über 2.000 Meter und Konzertreisen von Japan bis Mexiko hatte er in letzter Zeit vor allem als Bandmitglied von Mario Roms Interzone von sich hören lassen. Freuen Sie sich auf einen „feurige[n] Eintopf, gerührt und geschüttelt mit hymnisch aufgeladenen Polyrhythmen“ (Die Zeit) und ein „intelligentes Vexierspiel mit der Tradition“ (SZ)! Weitere InformationenMi. 05.09. Tickets reservieren

Do. 06.09. 21 Uhr

Shake Stew – Introducing Queen Mu

Angela Maria Reisinger - Queen Mu (voc), Lukas Kranzelbinder (b, leader), Clemens Salesny (as), Mario Rom (tp), Johannes Schleiermacher (ts), Oliver Potratz (b), Niki Dolp (dr), Mathias Koch (dr)

Nachdem Shake Stew an den ersten beiden Abenden ihrer Summer Week in der Unterfahrt aus dem vollen Repertoire ihrer beiden Alben ‘Rise And Rise Again’ und ‘The Golden Fang’ schöpften, präsentiert „Bass-Senkrechtstarter“ (SZ) Lukas Kranzelbinder mit Angela Maria Reisinger heute den ersten Gast der aktuellen Konzert-Serie – und damit ein völlig anderes Kapitel im Shake-Stew-Universum. ‘Introducing Queen Mu’ steht ganz im Zeichen der sagenumwobenen Königin, deren undurchsichtige Mythen einen Bogen von den alten Mayas in Chichen Itza über den versunkenen Kontinent Mu bis ins frühe Ägypten spannen. Wie das wohl klingen mag? „Das Einstimmen zur nächsten Show des derzeitigen Paradeensembles Shake Stew übernahm auch diesmal wieder eine amüsante Klangcollage des vielseitigen Bassisten. Aus dem Dunkel der Bühne hervorbrechend. Sparsam gesetzte, wirkungsvolle Lichteffekte begleiteten den Beginn einer irisierenden Tour de Force durch das mit neuen Fassetten aufwartende kranzelbinderische Klangkontinuum. Dieses ist gespickt mit unvorherhörbaren Goodies. So setzte einen zusätzlichen Glanzpunkt, die zu diesem Abend eingeladene Sängerin/Stimmperformerin Angela M. Reisinger mit ihrer wandlungsfähigen Kantabilität, die sie mit gleicher Überzeugungskraft Liedformen, Spoken-Word-Akklamationen oder klangfarbengenerierte Spontaninterventionen darbieten ließ. Kranzelbinder hatte für Reisinger und seine restlichen Mannen maßgeschneiderte Struktursegmente geschaffen. Primär sind diese im Jazzkanon verwurzelt, doch als pluralistisch denkender Musiker bezieht der Bassist auch diverse andere Stilkomponenten mit ausgesprochenem Selbstverständnis mit ein. So entrang er seinen Bässen einfache Rockvamps oder knochentrockene Funkgrooves und verstand es, in geschickter Rollenverteilung mit seinem Basskollegen und den beiden quirligen Schlagzeugern, Räume zu öffnen, in denen sich die Solisten in unbändiger Spiellaune, angereichert mit überbordender Imaginationskraft, weideten. Jeder dieser drei Stilisten ließ keinen Winkel seines Instrumentes ungenützt. Clemens Salesny zerschnitt mit messerscharfem Ton auf dem Altsaxophon die Luft und implantierte den Möglichkeiten der viel zu selten gehörten Altklarinette ein elektrisierendes Fluidum. Er jubilierte mit einer Mühelosigkeit sondergleichens, eine unglaubliche Logik und Dringlichkeit in seinen Klangbändern evozierend – Trompeter extraordinär Mario Rom. Das Tenor ergreifend hauchen, bluesaffine aufbegehren und frenetisch schmettern lassend brachte Johnny Schleiermacher auf den Punkt. Doch jedwede Einzelhandlung festigte und beschwor die grundlegende Intention der soundspezifischen Eigenart des Kollektives und der ausdrucksmäßigen Bandbreite. Jazz kann aktuell schwerlich lebendinger und runderneuerter klingen. Diese Abendstund hatte Gold im Mund“ (Hannes Schweiger). Bring me up, roll me down, take me south, let me drown! Weitere InformationenDo. 06.09. Tickets reservieren

Fr. 07.09. 21 Uhr

Shake Stew – Shake the Dust

Lukas Kranzelbinder (b, leader), Clemens Salesny (as), Mario Rom (tp), Johannes Schleiermacher (ts), Oliver Potratz (b), Mathias Koch (dr), Niki Dolp (dr)

Am vierten Abend ihrer aktuellen Summer Week in der Unterfahrt nutzt die österreichische Shootingformation Shake Stew Zeit und Raum, um in den letzten Monaten neu entstandenes Material zu präsentieren und das Publikum auf die nächsten Etappen ihres „intergalaktische[n] Roadmovie[s] für die Ohren“ (Kurier) mitzunehmen. Und wer Shake Stew bereits einmal dabei erlebt hat, wenn neue Songs das erste Mal präsentiert werden, der weiß um das Feuer in den Augen der Musiker. ‘Shake the Dust’ ist das – mit über 30.000 Youtube-Klicks innerhalb eines Jahres für die Jazzszene ungewöhnlich gehypte – erste Video, das nach der „magische[n] Eröffnungsstunde“ (Standard) von Shake Stew auf dem Jazzfestival Saalfelden 2016 veröffentlicht wurde. Dieser Spirit weht seit jeher durch die Reihen der jungen Formation. Dass die Konzerte meist bis zum letzten Platz gefüllt sind und viele junge Jazzfans von der einzigartigen Bühnenenergie schwärmen, kommt nicht von ungefähr, sondern ist ein Produkt kontinuierlicher Arbeit und intensiver Forschung nach Neuem. „Auch wenn die Doppelbesetzung von Schlagzeug und Bass das erste ist, was einem ins Auge sticht, so muss man nach ihrem Auftritt am XJazz Festival in Berlin einfach festhalten, dass der saugeilste Bläsersatz da draußen immer noch von Shake Stew kommt. Dafür sorgen Clemens Salesny, Mario Rom und Johannes Schleiermacher.“ (fairaudio.de) Wie man es auch dreht und wendet, es ist die Mischung dieser Elemente und die geschickte Balance zwischen treibenden Rhythmen und weit ausladenden Solospots, die den Reiz dieses Ensembles ausmachen. „Shake Stew verführen mit einem hochmelodischen, genreübergreifenden und rhythmisch delikaten Sound, in dem auch afrikanische Musikwelten durchklingen. Kranzelbinder und Clemens Salesny, Johannes Schleiermacher, Mario Rom, Oliver Potratz sowie die Drummer/Percussionisten Niki Dolp und Mathias Koch schaffen eine hypnotische Musik, in der die oft wie aus einem Guss spielenden Bläser ebenso ansprechen wie die solistischen Qualitäten und die sensible Arbeit des doppelt besetzten Rhythmus-Teams. Magisch, wenn die Bässe in Tönung und minimalistischem Duktus auch mal an die westafrikanische Harfenlaute Kora erinnern“ (Badische Zeitung). Weitere InformationenFr. 07.09. Tickets reservieren

Sa. 08.09. 21 Uhr

Shake Stew – Return of the Golden Twaeng

Lukas Kranzelbinder (b, leader), Johannes Schleiermacher (ts), Clemens Salesny (as), Mario Rom (tp), Tobias Hoffmann (git), Oliver Potratz (b), Mathias Koch (dr), Niki Dolp (dr)

Shake it, shake it! Grande Finale nach fünf Sommertagen mit Shake Stew. Gerüchte schwirren durch die Gassen und Straßen von München, was denn wohl an diesem Abend geschehen wird. Von goldenen Twaeng-Koryphäen und verloren geglaubten Königinnen ist da die Rede. Von psychedelischen Trancegrooves und fanfarenartigen Jubeleruptionen. Neben einigen noch geheimen Special Guests wird an diesem Abend niemand geringerer als ‘The Golden Twaeng’ Tobias Hoffmann zur Band stoßen. Ihn verbindet eine lange Freundschaft mit „Bass-Senkrechtstarter“ (SZ) Lukas Kranzelbinder: So war Hoffmann essenzieller Teil von Kranzelbinders spanischer Surf-Oper ‘Muchogusto’, worauf dieser den Wiener als viertes Mitglied der Formation Expressway Sketches engagierte. Das erste Aufeinandertreffen von The Golden Twaeng und Shake Stew hörte sich ungefähr so an: „Einem druckvollen Eröffnungsstück, das in einer wahren Groove-Stampede flankiert von schneidenden Bläsertutti in ausgelassenem Tempo dahinrollte, folgte die schrille, aber funktionierende Begegnung der vitalen, unverbrauchten Jazzgestik der Band mit der heiteren und von jeder Menge Tremolo gekennzeichneten Surf-Rock Stilistik, vom Mann im goldenen Anzug auf der Gitarre intoniert, was sich einmal in einen hinreißenden Rockabilly-Blues auswuchs, das andere Mal sich als vertrackt modales Jazzsurfing austobte“ (Hannes Schweiger). Auch der afrikanische Einfluss in der Musik von Shake Stew wird sich an diesem Abend bemerkbar machen, wenn Kranzelbinder zu seiner Guembri, einer marokkanischen Basslaute, greift und damit das Ensemble endgültig zu spirituellen Höhenflügen treibt. Weitere InformationenSa. 08.09. Tickets reservieren

So. 09.09. 21 Uhr

Eva Fernández Trio

Eva Ferández (voc, sax), Josep Munar (git), Enric Fuster (dr)

Mit Saxofon und Stimme schlägt uns heute Abend die junge, vielversprechende katalanische Jazzmusikerin Eva Fernández in Bann. Trotz ihrer Jugend spielte die doppelt begabte Saxophonistin und Sängerin bereits mit Größen wie Perico Sambeat, Ken Peplowski, Jesse Davis, Wycliffe Gordon, Josep M. Farras, Llibert Fortuny, Carles Benavent und Jordi Bonell wie auch in Projekten mit Andrea Motis & Joan Chamorro und der Sant Andreu Jazz Band sowie auf Jazzfestivals in Barcelona, Terrassa, Porta Ferrada, Menorca, Roses, Vic und Xàbia València. Nach ihrem Debütalbum ‘That Darkness’ im Quintett begibt sie sich nun erneut auf die Suche. Erst seit einigen Monaten arbeitet Eva Fernández Schulter an Schulter mit den zwei Mallorquinern Josep Munar und Enric Fuster an Gitarre und Drums. Dieses Trio ist das Resultat ihrer Suche nach einer musikalischen Balance aus Melodie, Harmonie und Rhythmus, wobei jedem Element gleiches Gewicht beigemessen wird. Mit neuen von Alfonsina Storni, Alejandra Pizarnik und Julio Cortázar inspirierten Kompositionen. Gemeinsam sucht das Trio nach einem organischen Sound und stellt dabei den Song in den Mittelpunkt, ohne die Improvisation zu vernachlässigen. So entsteht ein frischer, zeitgenössischer, eleganter Jazz. Weitere InformationenSo. 09.09. Tickets reservieren

Mo. 10.09. 21 Uhr

Geschlossen

Di. 11.09. 21 Uhr

Eric Alexander Quartet feat. Mike LeDonne

Eric Alexander (sax), Mike LeDonne (p), Aldo Zunino (b), Bernd Reiter (dr)

Mit dem Tenorsaxophonisten Eric Alexander kommt heute einer der wichtigsten Vertreter des heutigen Modern Straight Ahead Jazz in die Unterfahrt, „well known for his sophisticated hard bop and post-bop style“ (Europe Jazz Network). Der New Yorker studierte an der University of Indiana und am William Paterson College in New Jersey und reüssierte 1991 als Zweiter beim Saxophon-Wettbewerb der Thelonious Monk International Jazz Competition. Sein Debüt als Leader, ‘Straight Up’, gab er 1992. Mit seinem Sextett One for All nahm er 1997/98 die ersten einer langen Reihe von Alben auf, ‘Too Soon to Tell’ und ‘Optimism’. 2003 war er Musician of the Year der Jazz Week. 2004 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag bei High Note Records. Seit 2012 realisiert Eric Alexander Projekte mit dem österreichischen Schlagzeuger Bernd Reiter, der in Graz und New York studierte und nach mehreren Jahren in München nun in Paris lebt. Trotz seiner Jugend begleitete Reiter bereits Jazzgrößen wie Kirk Lightsey, Don Menza und Claudio Roditi. Der Dritte im Quartett, der italienische Bassist Aldo Zunino, gehört zu den meist gebuchten Sidemen Europas und arbeitet seit dreißig Jahren mit allen Größen der Szene. Last but not least präsentiert das Eric Alexander Quartet den Tastenmeister Mike LeDonne, der seit vierzig Jahren die New Yorker Szene mitprägt. Giganten des Swing und Mainstream Jazz wie Benny Goodman, Sonny Rollins, Dizzy Gillespie und Art Farmer spielten mit ihm. Zudem war er über viele Jahre der reguläre Pianist des Benny Golson Quartet und ist auch auf dessen Album ‘I Remember Clifford’ zu hören. Parallel dazu gründete er sein Groover Quartet mit Eric Alexander, Peter Bernstein und Joe Farnsworth, das jeden Dienstag im New Yorker Jazzclub Smoke auftritt. Eric Alexanders Quartett, das ist energetisch enthusiastisch swingender „Jazz at its Best“. Weitere InformationenDi. 11.09. Tickets reservieren

Mi. 12.09. 21 Uhr

Gilad Hekselmans ZuperOctave

Gilad Hekselmann (g, loops), Aaron Parks (p, rhodes), Kendrick Scott (dr, pads)

ZuperOctave, das neueste Trioprojekt des israelisch-amerikanischen Jazzgitarristen Gilad Hekselman mit Aaron Parks an Synths, Rhodes und Piano und Kendrick Scott an Schlagzeug und Pads, schickt sich an, Klang und Raum neu zu erforschen. Gilad Hekselman bringt mit seinen handgefertigten Gitarren von Victor Baker große harmonische Kreativität und rhythmische Meisterschaft als natürliche Elemente einer melodischen Virtuosität mit wie auch seine Offenheit für Einflüsse aus Jazz, Rock, Folk, afrikanische, israelische und nordindische klassische Musik. Tastenempath Aaron Parks lässt seinen „zutiefst romantische[n] Geist“ mitschwingen, der „auch die dunkleren Seiten des Schönklangs kennt“ (Tagesspiegel). Schlagzeuger Kendrick Scott, der „Art Blakey, Elvin Jones und Tony Williams seiner Generation“ (Terence Blanchard), treibt mal mit perkussivem Feingefühl, mal mit Power Drumming, immer aber mit dem Mut, Musik neu zu denken. Zusammen kreieren die Drei, quasi zurück in die Zukunft spielend, einen retro-futuristischen Sound, der in der Jazzhistorie auf Spurensuche geht und zugleich auf neuen Wegen wandelt. Besonders intensiv wird es dann, wenn Gitarrensaiten und Pianotasten bassgleich grooven oder Freiräume imaginieren, und so ihre Passion für Melodie und Rhythmus in etwas vollkommen Neues transformieren. Weitere InformationenMi. 12.09. Tickets reservieren

Sa. 15.09. 21 Uhr

Kiki Manders

Kiki Manders (voc), Philipp Brämswig (g), Jonathan Ihlenfeld (eb), Moritz Baumgärtner (dr)

„Wenn es um Jazzgesang geht, scheiden sich die Geister – nicht jeder Interpret vermag das Publikum zu verzaubern, aber darum geht es in diesem Genre so sehr. Umso überraschender, wenn eine junge Stimme auftaucht, die diese Magie ganz offensichtlich beherrscht: Kiki Manders, gebürtige Holländerin, wohnhaft in Berlin, hat das Zeug dazu, eine der Top-Vokalistinnen am Jazzhimmel zu werden“ (Concerto Magazin). Mit ihrem Debütalbum ‘Love is yours is Mine’ entführt sie uns in eine verzauberte Welt der Zwischentöne, zugleich kraftvoll und sinnlich-weich. Leicht und kühl tröpfelt der Bass dahin wie im Moment der Morgendämmerung, wenn der Tau die Grashalme küsst. Der Sound der Gitarre mäandert zwischen Passion und Melancholie. Kiki Manders‘ Stimme, mal verwaschen, mal klar vokaliert, niemals gefällig, formt ein Potpourri voller Fantasie und spielerischer Ursprünglichkeit. Wo Musik Natur ist und Musik in der Natur findet. Die Absolventin des Conservatorium van Amsterdam versteht die Dynamik des Natürlichen nicht nur als Metapher für ihre Musik, sondern auch für das Leben insgesamt: „Ich möchte leben wie das Wasser und der Wind.“ Mit dieser Musikphilosophie begeisterte Kiki Manders schon auf dem North Sea Jazz Festival in Rotterdam, dem Sziget Festival in Ungarn, dem Jazzclub Jazz Dock in Prag, dem Jazz Club Dzyga in der Ukraine, der Jazz Gallerie in Kanada und beim Nanjijng Jazz Festival und dem Chengdou Jazz Festival in China. Weitere InformationenSa. 15.09. Tickets reservieren

So. 16.09. 21 Uhr

Jam Session

mit Enji Erkhem (voc)

Auch im September jammt und jazzt es wieder in der Unterfahrt. Bei der heutigen Session freut Enji Erkhem sich auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Enji Erkhem gehört zu jener jungen Generation mongolischer Musiker, die ihre musikalische Heimat sowohl in den melancholischen, weiten Melodien ihrer nomadischen Ahnen als auch in den jüngeren Genres Jazz und Blues finden. Ihr Debütalbum ‘Mongolian Song’ nahm sie gemeinsam mit Schlagzeuglegende Billy Hart, Pianist Paul Kirby, Saxophonist Johannes Enders und Bassist Martin Zenker auf. Weitere InformationenSo. 16.09. Tickets reservieren

Mo. 17.09. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Christian Elsässer (comp, leader), Till Martin (sax), Ulrich Wangenheim (sax), Ferdinand Settele (sax), Matthieu Bordenave (sax), Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic (tp), Felix Jechlinger (tp), Andreas Unterreiner (tp), Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert (tb), Lukas Jochner (tb), Roman Sladek (tb), Jakob Grimm (tb), Paul Brändle (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem dreifach Grammy-prämierten Metropole Orchestra, dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands des HR, WDR, NRD und SWR sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen Stars wie Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza und Mike Mainieri. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten als auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big-Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra dafür mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 17.09. Tickets reservieren

Do. 20.09. 21 Uhr

Lionel Loueke Group

Lionel Loueke (git), Massimo Biocati Biocati (b), Ferenc Nemeth (dr)

Mit einer „eigenwillige[n] Klangerzeugungspalette, die über herkömmliches Gitarrenspiel weit hinaus geht“ (laut.de), tritt heute ein „einfühlsamer Virtuose“ (New York Times) wieder auf die Bretter, die den Jazz bedeuten. Wie ein „musikalischer Maler“ (Herbie Hancock) kreiert der westafrikanische Vokal- und Saitenkünstler Lionel Loueke aus Harmonien, Melodien und Rhythmen einen evokativen vielfarbigen Sound. Grundiert durch Inspirationen von Wes Montgomery bis George Benson bis zu Folkformen aus seinem Heimatland Benin sowie dem Kongo, Nigeria, Zaire, Mali und dem Senegal. Seit seinem siebzehnten Lebensjahr verfolgt der vielseitige Musiker konsequent seinen Weg. Er studiert am National Institute of Art an der Elfenbeinküste, der American School of Modern Music in Paris, dem Berklee College of Music in Boston und dem Thelonious Monk Institute in Washington. DownBeat nominiert ihn als Top Rising Star Guitarist. Keine Geringeren als Herbie Hancock und Wayne Shorter werden seine Mentoren und Special Guests seines Blue-Note-Debüts ‘Karibu’. Sein jüngstes fünftes Album ‘Gaïa’ produziert Blue-Note-Präsident und Grammygewinner Don Was live im Studio. Um so neugieriger darf man auf sein kommendes Album beim französischen Label Aparté Records sein. Denn in seltener Einheit und blindem Verständnis mit seinen langjährigen Triopartnern, dem italienisch-schwedischen Bassisten Massimo Biolcati und dem ungarischen Schlagzeuger Ferenc Nemeth, featured vom Jazzsaxophonisten John Ellis aus New Orleans, vermischt Lionel Loueke „traumwandlerisch Jazz, westafrikanische Musik und Rock“ (Jazzecho) und schafft mit seiner vollkommen angstfreien Gitarrenvirtuosität und seinem melodiös-perkussiven Vokalstil zwischen Bariton, Falsett und Scatgesang eine eigene Welt. Weitere InformationenDo. 20.09. Tickets im VVK bestellen

Fr. 21.09. 21 Uhr

Torun Eriksen Duo

Torun Eriksen (voc), Kjetil Dalland (g, e-b, electronics)

Mit ihrem sechsten bisher intimsten Soloalbum ‘Luxury and Waste’ bei Jazzland Records erkundet die norwegische Jazzsängerin Torun Eriksnen vertrautes Territorium auf völlig ungewohnte Weise. Wo ihr vorheriges Album ‘Grand White Silk’ mit Arrangements der Grandezza flirtete, wendet sie sich nun in die entgegengesetzte Richtung und präsentiert einen neuen kompromisslosen, abgespeckten Sound, der zwischen lässig-driftenden Stimmungen und treibend-pulsierenden Rhythmen wechselt. Zusammen mit dem subtilen, aber unverwechselbaren Stil ihres Duopartners, des Bassisten Kjetil Dalland, lädt Torun Eriksnens Stimme dazu ein, Luxus und Überflüssiges zu genießen. Weitere InformationenFr. 21.09. Tickets im VVK bestellen

So. 23.09. 20:00 Uhr

Art Session

Vernissage Caroline Weiss ‘Swinging Animals’ & Jam Session mit Bernhard Ullrich (sax, cl)

Seltsame Tiere swingen zur Art Session im September gespachtelt und gemalt durch die Unterfahrt: ein Froschkönig, der sich in unsere Zeit verirrt hat, sinnliche Schweine und Hunde mit Marotten. Die freischaffende bildende Künstlerin und Sängerin Caroline Weiss zeigt mit ihrer Ausstellung ‘Swinging Animals’ eine Auswahl aus ihrer satirischen Werkreihe ‘Er-Sie-Es’, die über 14 Jahre hinweg entstanden ist. Im Anschluss freuen wir uns zur swingenden Jam Session unter Leitung des „Bayerische[n] Benny Goodman“ (BR) Bernhard Ullrich an Klarinette und Saxophon auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Weitere InformationenSo. 23.09. Tickets reservieren

Mo. 24.09. 21 Uhr Big Band Night

The Munich Uptown Jazz Orchestra

Big Band Night

Franz Weyerer, Felix Ecke, Albrecht Huber, Julian Hesse (tp), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tb), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (sax), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Mit viel Blech und Virtuosität instrumentiert spielt das Uptown Jazz Orchestra um Trompetensolist Franz Weyerer seit Jahren in einer konstanten Besetzung Münchner Jazzmusiker. Mit drei Posaunen, vier Trompeten, fünf Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, gitarrenfrei. Eine Solistenband in der Tradition von Duke Ellington oder Thad Jones oder auch der europäischen Kenny-Clarke-Francy-Boland-Big-Band. Im Vordergrund steht neben unglaublich präziser Ensemblearbeit die Präsentation hochkarätiger Solisten. Also eher kompakter Swing als großorchestrale Klangwolken. Weitere InformationenMo. 24.09. Tickets reservieren

Di. 25.09. 21 Uhr

Adam Nussbaum, Mark Soskin, Jay Anderson, Rudy Eisenhauer

Mit einer mitreißend energetischen Synergie erzeugt das heutige Quartett eine beinahe hypnotische Wirkung. Benannt nach den Initialen der vier versatilen Musiker Nussbaum, Soskin, Anderson und Eisenhower ist ‘The NSA+E’ eine Formation von Individualität und Gemeinsamkeit. Eine unbändige Lust und Schaffensfreude ist ihren Arrangements und Kompositionen anzuhören. Die Verschmelzung der unterschiedlichsten Einflüsse pulsiert in einer frischen Unvoreingenommenheit und ihr Sound zeichnet sich durch eruptive Höhepunkte und lyrische Episoden aus. Mal heiß gekocht, mal gechillt und entspannt serviert. Es vermengen sich elektrifizierte Fusionklänge a la Oz Noy, Scofield oder Frisell mit dem Vokabular des akustischen Modern Jazz zu einem innovativen Blend-in-Klang und -Rhythmus. Alle Vier sind sowohl Komponisten als auch Interpreten. Adam Nussbaum zählt zu den legendärsten aktiven Jazzdrummern und spielt mit dem Who is Who der Jazzwelt von Michael & Randy Brecker bis Stan Getz und Kenny Wheeler. Mark Soskin, Professor an der Manhattan School of Music, ist seit 1981 in der New Yorker Jazzszene aktiv und performt als Sideman und Bandleader mit Jazzgrößen wie Sonny Rollins, John Abercrombie und Steve Smith. Jay Anderson zählt zu den variabelsten Jazzbassisten und kann auf ein breites Spektrum aktiven Schaffens mit einer beeindruckenden Bandbreite von Künstlern von David Bowie bis Frank Zappa, Tom Waits und Chaka Khan zurückblicken. Auch Rüdiger Eisenhauer, bekannt als einer der stilistisch vielseitigsten Live- und Studio-Gitarristen aus Deutschland, arbeitete mit Größen wie Ennio Morricone, Didier Lockwood und Ute Lemper. Die intensive musikalische Verwandtschaft dieser Vier ist immer spürbar. „Jazz and Communication“ at its Best! Weitere InformationenDi. 25.09. Tickets reservieren

Do. 27.09. 21 Uhr

Symmethree

CD-Release ‘Aerea’

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (g)

Henning Sieverts spielt gern. Nicht nur Musik . Er schätzt auch Kreuzworträtsel, Schach und Sudoku. Ihn interessieren Querverbindungen von Buchstaben, Zahlen und Tönen. Das Besondere daran: Aus dieser Spielleidenschaft formt er Klänge, und die haben außergewöhnlichen Witz und Geist und eine ganz eigene Schönheit. Mit seinem Trio Symmethree spürt Henning Sieverts der oft verborgenen Schönheit der Symmetrie nach, in einer All-Star-Besetzung mit ungewöhnlicher Instrumentierung. Dabei mischen sich die Klangfarben von Posaune, Bass/Cello und Gitarre zu einem warmen Dreiklang. Das ist kraftvoller Kammer-Jazz, bei dem die drei Musiker ständig ihre Rollen wechseln, zwischen Solist und Begleiter. Henning Sieverts, Nils Wogram und Ronny Graupe, drei international renommierte Meistermusiker, die mit viel Herzblut, Spielwitz und Spaß zur Sache gehen. Da ist das Hörvergnügen garantiert. „Wir spielen seit 2011 zusammen und hatten viel Zeit zusammen zu wachsen. Jedes Konzert ist ein lustvolles Abenteuer, bei dem wir nicht nur die Zuhörer überraschen, sondern auch uns selbst“, konstatiert Sieverts. Mit über 130 CD-Veröffentlichungen und Konzerten in aller Welt gehört er zu den gefragtesten Tieftönern. Er gewann unter anderem den 1. Preis der International Society of Bassists, den Neuen Deutschen Jazzpreis und den ECHO Jazz 2010 für sein Pirouet-Album ‘Blackbird’. Nils Wogram zählt zu den weltbesten Posaunisten und ist ebenfalls vielfach preisgekrönt, unter anderem mit dem ECHO Jazz und dem SWR Jazzpreis. Auch Ronny Graupes meisterhaft-unkonventionelles Gitarrenspiel wird von so unterschiedlichen Musikern geschätzt wie Wanja Slavin, Christian Lillinger oder Rolf Kühn. Schon das Debütalbum des Trios, ‘Henning Sieverts: Symmethree’ von 2011, begeisterte die Kritik: „Ein Mosaik von feiner, raffinierter Schönheit“ (Stereo); „ein wahrhaft perfektes Album! Man spürt zu keinem Zeitpunkt die Komplexität, die hinter dieser Musik steckt“ (Jazzstation, Brasilien); „ein wunderbares Album, das immer mehr Spaß macht, je öfter man es hört“ (Step Tempest, USA). Nun schickt Henning Sieverts sein Trio auf einen neuen Flug durch symmetrische Landschaften: ‘Aerea’ titelt das aktuelle Album, eine poetische Wortneuschöpfung, die Luft und Raum verbindet. ‘Henning Sieverts: Aerea’ wird heute erstmals live präsentiert. Weitere InformationenDo. 27.09. Tickets reservieren

Sa. 29.09. 21 Uhr

Omer Klein Trio

Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)

Mit ‘Sleepwalkers’ präsentiert der in Israel geborene „Meisterpianist” (Süddeutsche Zeitung) Omer Klein sein siebtes Album und sein Debüt bei Warner Music. Der Steinway-Künstler, der am New England Conservatory in Boston bei Danilo Perez und in New York bei Fred Hersch studierte und heute in Düsseldorf lebt, versucht mit seiner Musik dem „näher zu kommen, was hinter der Welt verborgen liegt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, um einen kleinen Blick hinter den Vorhang der Wirklichkeit zu bekommen“. Die Eigenkompositionen seines Trios mit Haggai Cohen-Milo am Bass und Amir Bresler am Schlagzeug vereinen tiefgründige Emotion und Originalität und entführen in eine musikalische Welt, die „grenzenlos“ (New York Times), „fließend und sinnlich“ (Bayerischer Rundfunk) scheint. Eine Welt, in der wir manchmal schlafwandeln, manchmal träumen und manchmal tanzen. Eine Welt, in der die drei Protagonisten des schon für den ECHO Jazz nominierten Trios musikalisch neue Sichtweisen auf die Gesellschaft, das Mystische und das alltägliche Leben auf Tour eröffnen. „Kaum jemand vereint Groove und Romantik so organisch wie Omer Klein“ (Piano News). Weitere InformationenSa. 29.09. Tickets im VVK bestellen

So. 30.09. 21 Uhr

Jam Session

mit Enji Erkhem (voc)

Auch am letzten Septembersonntag jammt und jazzt es wieder in der Unterfahrt. Bei der heutigen Session freut Enji Erkhem sich auf viele bekannte und auch neue Gesichter auf der Bühne und im Publikum. Enji Erkhem gehört zu jener jungen Generation mongolischer Musiker, die ihre musikalische Heimat sowohl in den melancholischen, weiten Melodien ihrer nomadischen Ahnen als auch in den jüngeren Genres Jazz und Blues finden. Ihr Debütalbum ‘Mongolian Song’ nahm sie gemeinsam mit Schlagzeuglegende Billy Hart, Pianist Paul Kirby, Saxophonist Johannes Enders und Bassist Martin Zenker auf. Weitere InformationenSo. 30.09. Tickets reservieren

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