Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jun 2019

Programm Juli 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.07. 21 Uhr Big Band Night

munich modern jazz orchestra

Nemanja Jovanovic, Max Rammler, Josef Schmölz, Stefan Kreminski (tps), Chris Landsiedel, Markus Krämer, Michael Ehlen, Vincenzo Carlotta (tbs), Mark Pusker, Dieter Winter, Klaus Nachtweyh, Klaus Rapp, Holger Bischof (saxes/woodwinds), Thomas Wecker (g), Vladislav Cojocaru (acc), Stefan Radtke (p), Gerd Pleschgatternig (b), Matthias Gmelin (dr)

Im ersten Set des Abends stehen Kompositionen des Argentiniers Astor Piazolla, dem 1992 verstorbenen Schöpfer des Tango Nuevo, im Mittelpunkt. Solist wird hier der vielfach prämierte Akkordeonist Vladislav Cojocaru sein, der seit vielen Jahren die Gemeinsamkeiten und Verbindungen von Tango und Jazz erforscht. Nach der Pause spielt das Munich Modern Jazz Orchestra Auszüge aus dem „Radiohead Jazz Projekt“ – mit Arrangements, die am Lawrence University Conservatory of Music erarbeitet wurden. Die einst in Oxford gegründete britische Kultband „Radiohead“ um Mastermind Thom Yorke wurde schon von vielen Jazzkünstlern gecovert – doch selten wurde ihr bahnbrechendes Material in einem orchestralen Kontext präsentiert. Weitere InformationenMo. 01.07. Tickets reservieren

Di. 02.07. 21 Uhr

Lori Williams

From Blues to Swing to Soul

Lori Williams (voc), Bernhard Wiesinger (sax), Walter Lang (p), Peter Cudek (b), Michael Keul (dr)

Lori Williams versteht es mühelos, mit den vielen Facetten des Jazz umzugehen. Die aus Washington D.C. stammende Sängerin spannt einen weiten Bogen, von der Tradition bis zur Moderne des Jazz und lässt auch wesensverwandte Musik wie Blues und Soul in ihren Songs mitschwingen. Mit ihrer Bühnenpräsenz, ihrer Ausstrahlung, ihrer Würde, ihrer Anmut, ihrem untrüglichen Gespür für den Moment und ihrer warmen Stimme berührt sie die Herzen ihres Publikums. In der Unterfahrt wird Lori Williams von einem handverlesenen Quartett unterstützt, dem der Wiener Saxofonist Bernhard Wiesinger und drei Asse der Münchner Szene angehören: Pianist Walter Lang, Bassist Peter Cudek und Schlagzeuger Michael Keul. Weitere InformationenDi. 02.07. Tickets reservieren

Mi. 03.07. 21 Uhr

Julian Lage Trio

Julian Lage (g), Jorge Roeder (b), Kenny Wollesen (dr)

Einige Musiker und viele Kritiker halten Julian Lage für den besten Gitarristen der Welt – oder zumindest seiner Generation. Wer den 31jährigen Kalifornier bei seinen letzten Unterfahrt-Konzerten erlebte, kann diese Einschätzung vielleicht nachvollziehen. Es grenzt fast an Zauberei, was Lage aus seinem Instrument holt, an das er übrigens an kein einziges Effektgerät hängt. Alle Nuancen seines Spiels sind handgemacht. Mit vollendeter Technik und unendlich viel Gefühl setzt er sich über Genre-Grenzen hinweg, bringt Jazz, Bluegrass, Klassik, Country und Rock zusammen. Schon als Kind zeigte Julian Lage musikalische Auffälligkeiten – weshalb ein Dokumentarfilmer den später Oscar-nominierten „Jules at Eight“ über ihn drehte. Noch in seinen Teenager-Jahren spielte Julian Lage mit ungezählten Größen des Jazz. Sein 2009 erschienenes Debüt „Sounding Point“ zeigte ihn bereits als reifen Solo-Künstler. In der Unterfahrt stellt der Gitarrist sein neues Trio-Album „Love Hurts“ vor. Weitere InformationenMi. 03.07. Tickets im VVK bestellen

Do. 04.07. 21 Uhr

Monty Alexander Trio

75th Birthday Celebration

Monty Alexander (p), JJ Shakur (b), Jason Brown (dr)

Ein Sprichwort sagt, dass man die Heimat zwar verlassen könne, die Heimat einen aber nie verlässt. Anfang der 60er Jahre machte sich der aus Kingston, Jamaika stammende Pianist Monty Alexander Richtung USA auf. Dort wurde er unter anderem vom großen Oscar Peterson gefördert und später sogar als dessen legitimer Nachfolger gehandelt. Immer wieder mischen sich die Rhythmen und Tänze aus Monty Alexanders karibischer Heimat - von Calypso bis Reggae - in sein enorm swingendes, virtuoses Spiel und verleihen seiner Musik diese unnachahmliche Leichtigkeit. Mit Alben und Projekten wie „Stir It Up“, „Rocksteady“, „Carribean Circle“, „Ivory & Steel“ oder „Harlem-Kingston Express“ verwies der heute 75jährige auf sein musikalisches Erbe. Selbst wenn er wie jetzt mit einem klassischen Piano Trio musiziert, bleiben seine Ursprünge und Wurzeln unüberhörbar. Weitere InformationenDo. 04.07. Tickets im VVK bestellen

Fr. 05.07. 21 Uhr

Alicia Olatuja

Songs From The Minds Of Women

Alicia Olatuja (voc), Robert Mitchell (p, keys), Kevin Glasgow (e-b), Asaf Sirkis (dr)

Wenn ihre Stimmbänder in Schwingung geraten, hört man einen klassisch trainierten Mezzo-Sopran, den Schmelz des Soul, die Hingabe des Gospel, die Artikulationsfreiheit des Jazz. Die Sängerin Alicia Olatuja ist ein Phänomen, denn sie zeigt uns, dass viele Genres mehr miteinander verbindet als trennt. Das spürt das Publikum, egal, ob Alicia Olatuja nun in Opernhäusern, in Kirchen (mit dem Brooklyn Tabernacle Choir) oder auf Festivals und in Clubs auftritt. Es ist nicht nur ihre Stimme, die so ausgewöhnlich ist - auch ihr Wesen vereinnahmt die Zuhörer. Alicia Olatuja strahlt ungemein viel Würde, Herzenswärme und Lebensfreude aus. Ihren großen Durchbruch hatte sie übrigens, als sie bei der zweiten Amtseinführung Barack Obamas auftrat. In der Unterfahrt präsentiert sie unter anderem ihr Programm „Intuition: Songs from the Minds of Women“, lauter Lieder also, die großen Komponistinnen aus der Seele flossen. Weitere InformationenFr. 05.07. Tickets im VVK bestellen

Sa. 06.07. 21 Uhr

Ark Noir

CD-Präsentation

Moritz Stahl (ts, fx), Tilman Brandl (git, fx), Sam Hylton (keys, synth), Robin Jermer (b, fx), Marco Dufner (dr)

Die junge Münchner Band Ark Noir erforscht das Universum elektronischer Beatmusik und verbindet dieses mit dem Element der Improvisation. Ihre Musik klingt manchmal rau und düster, an anderer Stelle reich an Tiefe und Texturen und bewegt sich von cineastischen Soundwelten hin zu pulsierenden Beats. Das Quintett verwendet Synthesizer, Sample-Pads und eine Vielzahl von Effektpedalen, um Klanglandschaften zu erzeugen, die elektronisch klingen aber dennoch von echten Instrumenten gespielt werden. Das Debütalbum der Band "Tunnel Visions" (enja/yellowbird 06/19) führt die Zuhörer durch einen Strudel aus postapokalyptischen, psychedelischen und polyrhythmischen Schwingungen und verwischt oft die Grenzen zwischen Jazz und elektronischer Musik. Ark Noir beleuchtet die dunklen, dystopischen Aspekte der heutigen oder zukünftigen Gesellschaft und setzt gleichzeitig hoffnungsvolle Bilder in die Köpfe der Zuhörer. Weitere InformationenSa. 06.07. Tickets reservieren

So. 07.07. 21 Uhr

Jazzmeia Horn

Jazzmeia Horn (voc), Irwin Hall (sax), Keith Brown (p), Rashaan Carter (b), Anwar Marshall (dr)

Nicht nur weil sie Turban, auffällige Outfits und gelegentlich Gesichtsfarben trägt, ist die Texanerin Jazzmeia Horn eine echte Erscheinung. Bei ihren Auftritten gibt die 28jährige alles und manchmal auch noch ein wenig mehr. Mit ihrer überbordenden Emotionalität hat sie das Publikum schnell beim Wickel. Jazzmeia Horn kann ganz zart und verletzlich tönen, aber auch forsch und ziemlich frech. Ihre Ausbildung erhielt sie an der New Yorker New School for Jazz and Contempory Music. Noch während des Studiums konnte Jazzmeia Horn einen internationalen Sarah Vaughan-Wettbewerb gewinnen und 2015 entschied sie die renommierte Thelonious Monk Competion gegen starke Konkurrenz für sich. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres Debüts „A Social Call“ ist die außergewöhnliche Sängerin, die auf so entwaffnende Weise aus sich heraus geht, in der Jazz-Welt eine Größe. Weitere InformationenSo. 07.07. Tickets im VVK bestellen

Mo. 08.07. 21 Uhr Bigband Night

Eight Cylinder Bigband feat. Max Grosch

Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Andreas Unterrainer, Bastien Rieser (tps), Jürgen Neudert, Jakob Grimm, Erwin Gregg, Hans Heiner Bettinger (tbs), Moritz Stahl, Ulrich Wangenheim, Florian Riedl, Axel Kühn, Gregor Bürger (saxes), Ferdinand Kirner (git), Matthias Bublath (comp, arr, p, organ), Patrick Scales (b), Christian Lettner (dr)

Seit der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath nach neun aufregenden wie lehrreichen New Yorker Jahren wieder nach München zurück kehrte, mischt er die Szene mit verschiedenen eigenen Bands auf, präsentiert sich in Solo-Programmen, Trio- oder Quintett-Konstellationen. Sein neuestes Projekt ist die handverlesene, motorstarke „Eight Cylinder Big Band“, mit der er mächtig Gas gibt und seine musikalischen Vorlieben in einer explosiven Mixtur auslebt. Seine Eigenkompositionen und Arrangements bedienen sich bei Jazz, Latin, Funk, Blues, Soul und Gospel. Besonders wirkungsvoll setzt der vielseitige Tastenmann die Hammond B3-Orgel ein – ein charakterstarkes Instrument, auf das sich Matthias Bublath zunehmend spezialisiert hat. Für das Jahr 2019 hat die Eight Cylinder Bigband den Förderpreis der Initiative Musik gewonnen, und ihr Debutalbum wird im Herbst bei Enja Records erscheinen. Weitere InformationenMo. 08.07. Tickets reservieren

Di. 09.07. 21 Uhr

Etienne Charles ‘Creole Soul’ feat. Godwin Louis

presents ‘Carnival’

Etienne Charles (tp), Godwin Louis (as), Jeremy Dumont (p), Or Bareket (b), Harvel Nakundi (dr)

Als sich Etienne Charles im vergangenen Herbst als neuer Trompeter des SFJazz Collectives vorstellte, war das Publikum hingerissen von seiner Präsenz, seinem Humor, seiner Spritzigkeit, seiner Strahlkraft und vom Gehalt seines Tons. Der aus Trinidad stammende Blechbläser, Cuatro-Spieler, Sänger und Percussionist lebt seine kreolische Seele aus, kombiniert die Rhythmen der Antillen mit Rhythm & Blues oder New Orleans-Jazz. Musikalisch sozialisiert wurde Etienne Charles einst in der Steel Pan-Band seines Vaters. Später hat er an der Florida State University und an der Juilliard in New York Jazz studiert und in dieser Zeit schon mit Wynton Marsalis oder Marcus Roberts musiziert. Bei seinem Konzert nimmt uns der mehrfach prämierte 36jährige Wahl-Amerikaner nach Trinidad mit und feiert mitten im Sommer in der Unterfahrt den ausgelassenen farbenfrohen pulsierenden wie beschwingt tänzelnden Karneval seiner Heimat-Insel. Weitere InformationenDi. 09.07. Tickets reservieren

Mi. 10.07. 21 Uhr

JD Allen Trio

JD Allen (ts), Ian Kenselaar (b), Nic Cacioppo (dr)

Fraglos gehört der Tenorist JD Allen zu den eindrucksvollsten und expressivsten Saxofonisten der Gegenwart. In der Musik und im facettenreichen Sound des 46jährigen ist die Jazz Tradition so präsent wie manche Zukunfts-Option – wohl auch, weil der aus Detroit stammende Wahl-New Yorker immer mit Musikern aus entgegengesetzten Lagern auf der Bühne stand – mit Mainstream-Helden wie Vordenkern. In JD Allens Vita ist notiert, dass er sowohl mit Betty Carter, Ron Carter, Frank Foster oder George Cables als auch mit Lester Bowie, Butch Morris, Dave Douglas, David Murray oder Me´Shell NdegéoCello zusammen arbeitete. Besonders in des Saxofonisten eigenen Aufnahmen kommen seine Stärken durch. Einerseits spielt er mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein, andererseits bleibt er der Suchende, der Abwartende, der Spieler, der manchem Geheimnis auf die Schliche kommen will. Die Kritiker des Magazins Down Beat haben JD Allen deshalb vor einigen Jahr zum „Rising Star“ in der Kategorie „Tenorsaxofon“ gewählt. Weitere InformationenMi. 10.07. Tickets reservieren

Mi. 10.07. 18:30 Uhr

Mitgliederversammlung entfällt

Die Jahreshauptversammlung des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. muss leider verschoben werden und wird voraussichtlich im Oktober stattfinden. Weitere Informationen

Do. 11.07. 21 Uhr UNHEARD N°3

Salomea & Maik Krahl Quartett

In der neuen Serie UNHEARD präsentieren wir in Doppelkonzerten junge, bisher weitgehend unbekannte Talente, von denen wir erwarten, dass sie noch viel von sich hören lassen werden. In der dritten Ausgabe präsentieren wir "Salomea" mit Sängerin Rebekka Salomea Ziegler und das Quartett des Trompeters Maik Krahl. Weitere InformationenDo. 11.07. Tickets reservieren

Do. 11.07. 21 Uhr

Salomea

Rebekka Salomea (voc), Yannis Anft (keys), Oliver Lutz (b), Leif Berger (dr)

Manchmal klingt die Musik von Salomea, als sei sie nicht ganz von dieser Welt - geheimnisvoll, hypnotisch-atmosphärisch, verwunschen, schwerelos, sirenenhaft irgendwie, einem Kosmos entflohen, in dem Pop, Jazz, Electronica in friedlicher Koexistenz miteinander leben und sich gegenseitig stimulieren. Die Band um die charismatische deutsch-amerikanische Sängerin Rebekka Salomea sich in den fünf Jahren ihres Bestehens eine ganz eigene Klangsprache erarbeitet, die sich ständig neues, unverbrauchtes Vokabular aneignet und mit den Termini der Zeit geht. Diese unaufdringlich avantgardistische Band hat sich bereits mit Künstlern wie Jamie Cullum oder KNOWER die Bühne geteilt, ist bei Festivals in aller Welt aufgetreten und stand 2018 im Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises. Ihr Debüt veröffentliche sie beim Kölner KLAENG-Label. Momentan arbeitet Salomea mit Alban Winter Triggerboy am nächsten Album, das Ende 2019 erscheinen soll. Weitere Informationen

Do. 11.07. 22:30 Uhr

Maik Krahl Quartett

Maik Krahl (tp), Oliver Lutz (b), Constantin Krahmer (rhodes, p), Leif Berger (dr)

Trompeter Maik Krahl kann beides – einerseits ganz klassisch und sehr lässig swingen, andererseits dem aufregenden Puls unserer Zeit gehorchen. Dabei heißt sein in der „Jazz thing/ Next Generation“-Reihe erschienenes Album „Decidophobia“ – der Begriff heißt übersetzt so viel wie Entscheidungsangst. Doch genau die zeigt der gebürtige Bautzener nie. Er weiß genau, was er wann zu tun hat. Der Legende nach soll er bereits seit seinem achten Lebensjahr entschlossen auf das Ziel zugearbeitet haben Jazz-Trompeter zu werden. Die Grundlagen dafür schaffte er sich im BuJazzO, im Studium bei Till Brönner und Ryan Carniaux sowie in diversen Formationen drauf. Seinen weichen Trompetensound lässt er mal ganz naturbelassen, aber im Bedarfsfall pimpt ihn Maik Krahl auch mit diversen elektronischen Effekten. Beide Arten des Musizierens vertragen sich bei dem 28jährigen bestens. Weitere Informationen

Fr. 12.07. 21 Uhr

Roosevelt Collier

Roosevelt Collier (pedal and lap steel), Jason Matthews (keys), Rodrigo Zambrano (b), Armando Lopez (dr)

Mit dem Begriff „urwüchsig“ ist die Musik des Pedal- und Lapsteel-Gitarristen Roosevelt Collier passend und doch unzureichend beschrieben. Sie ist eine bissige, pulsierende Mixtur aus Blues, Gospel, Rock und Funk, die der auch als „The Dr“ bekannte Künstler als „dreckig-funkig-sumpfigen Ruß“ bezeichnet. Musikalisch sozialisiert wurde Roosevelt Collier in der Kirche und in der Familienband „The Lee Boys“, in der er mit Onkels und Cousins gemeinsame Sache machte. Was er auf seinen Instrumenten spielt, klingt fast nach Gesang und deckt das Emotionsspektrum ab, dass eigentlich sonst nur Stimmen vorbehalten ist. Bei den Allman Brothers, der Tedeschi-Trucks Band, den Los Lobos oder Bokanté, einer Weltmusik-Truppe um den Snarky Puppy-Mastermind Michael League, hat Roosevelt Collier in den letzten Jahren sein Profil geschärft. In der Unterfahrt stellt er sein Solo-Album „Exit 16“ vor. Weitere InformationenFr. 12.07. Tickets reservieren

Sa. 13.07. 21 Uhr

Bobby Previte’s Classic Bump Band

20 year reunion tour

Ray Anderson (tb), Marty Ehrlich (as), Wayne Horvitz (p), Jerome Harris (b), Bobby Previte (dr)

Drei Tage vor seinem 68. Geburtstag feiert der legendäre Schlagzeuger Bobby Previte die Wiedervereinigung seiner Bump-Band, einer Allstar-Truppe, die bei ihrer Premiere 1999 für Furore sorgte – schließlich brachte er in diesem Quintett fünf Vordenker des Jazz zusammen, die für ganz unterschiedliche Ansätze und Spiel-Ideale stehen: Posaunist Ray Anderson, Saxofonist Marty Ehrlich, Keyboarder Wayne Horvitz und Bassist Steve Swallow. Mit Ihnen spielt Bobby Previte auch in der Jetztzeit eine vielschichtige wie pulsierende Musik, die die eigenen sowie die individuellen Stärken seiner prominenten Kollegen betont und gleichzeitig das Ensemble-Spiel feiert. Alle Bump-Mitglieder haben im Laufe ihres musikalischen Wirkens regelmäßig neue Facetten gezeigt und durch ihre Wandelbarkeit fasziniert. Sie sind Bandleader verschiedenster Projekte, Komponisten von Format und als Instrumentalisten eine einsame Klasse für sich. Weitere InformationenSa. 13.07. Tickets im VVK bestellen

So. 14.07. 21 Uhr

Jam Session

mit Fiona Grond (voc)

Fiona Grond (voc), Moritz Stahl (sax), Sam Hylton (p), Nils Kugelmann (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Die schönen Dinge des Lebens beeinflussen die Kompositionen der Schweizer Sängerin Fiona Grond. Und doch tönt ihre von leisen, eindringlichen, filigranen Details durchsetzte Musik melancholisch, sphärisch, mitunter sogar etwas mysteriös. Fiona Grond weiß sehr kreativ mit melodischem harmonischem und rhythmischem Material umzugehen und wird bei ihren Exkursionen von einer exquisiten Band unterstützt, die aus jungen Alleskönnern der hiesigen Szene besteht. Die aus Zürich stammende Fiona Grond begann schon als Kind zu komponieren und spielte erst Blockflöte, dann Querflöte und Gitarre. Bei einem Jazzvorkurs am Konservatorium von Winterthur wurde sie mit Grundlagen für ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München ausgestattet. Die Eidgenössin war bislang schon mit dem Svetlana Marinchenko Trio, der Jazzrausch Big Band und dem Christian Elsässer Jazz Orchestra zu hören und wurde heuer als Stipendiatin für „New York Voices Vocal Camp“ ausgewählt. Weitere InformationenSo. 14.07. Tickets reservieren

Mo. 15.07. 21 Uhr

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (saxes), Felix Ecke, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tps), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Jakob Grimm (tbs), Paul Brändle (git), Chris Gall (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, conductor)

Der Komponist, Pianist und Dirigent Christian Elsässer zählt in seiner Generation zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen Jazz in Europa. Er arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der internationalen Szene wie dem Metropole Orchestra (3 Grammys), dem Scottish National Jazz Orchestra, allen deutschen Rundfunk-Bigbands (HR, WDR, NRD und SWR) sowie dem Münchner Rundfunkorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen viele Stars der Branche, so Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Mike Stern, Vince Mendoza, Mike Mainieri u.v.a. Für sein eigenes Großprojekt, das Christian Elsässer Jazz Orchestra, hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. 2016 wurde das Christian Elsässer Jazz Orchestra mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt. Weitere InformationenMo. 15.07. Tickets reservieren

Di. 16.07. 21 Uhr

Dave Douglas ENGAGE

Dave Douglas (tp), Jeff Parker (g), Tomeka Reid (cello), Nick Dunston (b), Kate Gentile (dr)

Dave Douglas ist ein Phänomen, ein Macher, wie es im Jazz derzeit kaum einen zweiten gibt. Der vielfach prämierte Trompeter und Komponist tat sich bereits als Label-Gründer (Greenleaf Music), Förderer, Dozent und Schöpfer diverser Projekte hervor. Erstaunlich ist, dass seine Kreativität unter der Vielzahl seiner Aktivitäten nie leiden musste. Immer wieder wartet Douglas mit neuen, mit frischen Ideen auf und tönt doch nie beliebig. Bei aller Vielseitigkeit bewahrt er sich seine Identität als Komponist und Instrumentalist. Mit seiner Band „Engage“ verschreibt sich der 56jährige dem Humanismus - wie zuvor schon auf dem Album „Uplift“. In seinen aktuellen Kompositionen, die er jetzt mit Gitarrist Jeff Parker, Cellistin Tomeka Reid, Bassist Nick Dunston und Schlagzeugerin Kate Gentile in der Unterfahrt aufführt, propagiert Dave Douglas Menschlichkeit, Gleichheit, Diplomatie sowie Umwelt- und Naturliebe. Weitere InformationenDi. 16.07. Tickets im VVK bestellen

Mi. 17.07. 21 Uhr

Präsentationskonzerte Neue Jazzschool München

Deutschlands traditionsreichstes Ausbildungs- und Unterrichtsinstitut für Jazz und Popularmusik ist wieder zu Gast in der Unterfahrt. Diesmal präsentiert die Neue Jazzschool München nicht nur junge Talente aus ihrer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Musik. Langjährige Schüler aus ihrem Offenen Unterricht beweisen, dass sich die Jazzschool jenseits von Generationen-Grenzen bewegt und auf Spielfreude, Kreativität sowie fundiertes musikalisches Handwerk setzt. Mit im Gepäck haben die fünf Bands neben Klassikern aus dem Great American Songbook mitreißende Eigenkompositionen. Das Berufsfachschul-Ensemble von Schulleiter, Trompeter und Komponist Franz-David Baumann besticht durch neu interpretierte Jazz-Standards mit kreativen Bläsersätzen und zwei improvisationsfreudigen Frontfrauen. Zwei Sängerinnen aus dem Abschlussjahrgang präsentieren ihre eigenen Bandprojekte, die sich dem Jazzpop verschrieben haben. Ein Quartett aus Berufsfachschülern rückt die unterschiedlichen Facetten des Jazzpianos mit Eigenkompositionen in den Mittelpunkt. Bekannte Jazz-Klassiker sowie virtuose Saxofon- und Klavier-Improvisationseinlagen stehen bei der Projektband „Umbrella Quartett“ aus Berufsfachschülern und Teilnehmern aus dem offenen Unterrichtsangebot der Jazzschool auf dem Programm. Berufsfachschul-Ensemble von Franz-David Baumann: Lea Seyboth (voc) Katharina Gruber (voc) Franz-David Baumann (tp) Xaver Reitsam (tp) Lena Rein (git) Nicolas Neik (git) Alexandra Herrmann (p) Eley Elmer (b) Thomas Meindl (dr) Umbrella Quartett: Armin Schirmen (p) Eberhard Köstler (sax) Mark Keane (b) William Palmer-Martinez (dr) Weitere Mitwirkende: Selina Denz (voc) Alexandra Schedel (voc) Sam Simons (p) Raphael Kindermann (git) Sebastian Klein (git) Weitere InformationenMi. 17.07. Tickets reservieren

Do. 18.07. 21 Uhr

Bantu Jazz Connection

Biboul Darouiche (voc, perc, calimba), Michael Hornek (voc, keys, perc), Linley Marthe (b), Roger Biwandu (dr)

Die „Bantu Jazz Connection“ macht ihrem Namen alle Ehre, denn hier gehen die vielschichtigen wie hypnotischen Rhythmen der Volksgruppe der Bantu eine Liaison mit den Tugenden des Jazz ein. In der vom Percussionisten, Sänger und Kalimbaspieler Biboul Darouiche initiierten Band pulsiert und groovt das Leben, vereinen sich Mentalitäten und verschiedene Backgrounds zu einem aufregenden Ganzen. Für die „Bantu Jazz Connection“ rekrutierte er international erfahrene Asse: Linley Marthe, das von der Insel Martinique stammende Basswunder etwa, das schon mit Joe Zawinuls Syndicate, Michel Portal, Chris Potter, Dave Liebman oder Richard Galliano musizierte. Dann den in Paris lebenden kongolesischen Drummer Roger Biwandu, der seine Croissants bereits bei Joe Zawinul, Jeff Beck, Bobby McFerrin oder Marcus Miller verdiente. Als Keyboarder und Sänger ist der Österreicher Michael Hornek dabei, der seit vielen Jahren zur Stamm-Mannschaft von Klaus Doldingers Passport gehört. Weitere InformationenDo. 18.07. Tickets reservieren

Fr. 19.07. 21 Uhr

NUF SAID

Ioana Vintu (voc), Andrew Gould (sax, fl, comp), Marko Churnchetz (p, keys), Johannes Felscher (b), Peter Kronreif (dr)

Das erklärte Ziel der New Yorker Band „Nuf Said“ ist es, originelle musikalische Ansätze zugänglich und angenehm aufzubereiten. Das internationale Quintett um die aus Rumänien stammende Sängerin Ioana Vintu und den auf Long Island geborenen Saxofonisten Andrew Gould bietet dem Publikum eine muntere wie schlüssige, von Jazz-Harmonien unterfütterte, groovende, ja brodelnde Mischung aus R & B, Funk, Soul und Hip Hop. Auf ihren Tourneen hat sich die 2011 gegründete rumänisch-amerikanisch-slowenisch-deutsch-österreichische Truppe eine treue Anhängerschar erspielt. Und mit Alben wie „My Kind“ oder „Rise“ konnte Nuf Said selbst strenge Musik-Kritiker überzeugen. Aus dem letztgenannten Werk stammt auch der Song „Sister“, der 2016 für die renommierten „American Songwriting Awards“ nominiert wurde. Weitere InformationenFr. 19.07. Tickets reservieren

Sa. 20.07. 21 Uhr The BEAT Goes On

Wolfgang Schmid • Daniel Messina • Thomas Langer

Wolfgang Schmid (b), Thomas Langer (g), Daniel Messina (dr)

Es gibt Musik, Lieder, Texte, die begleiten einen durchs Leben. Zu ihnen entwickelt man eine besondere Beziehung. Sie gehören zu einem wie bestimmte Erinnerungen. Und ist man selbst Musiker, kann man sie weiterentwickeln. Genau das haben die bekannten Jazz-Rocker Wolfgang Schmid, Thomas Langer und Daniel Messina getan: Sie haben ihre ganz persönlichen Lieblingssongs neu arrangiert und auf einer CD („The Beat goes on!“) herausgebracht. Cooler, funkiger, jazziger, oft auch anspruchsvoller interpretiert kommen die Songs und Instrumentals rüber. Aber ihren Zauber haben sie dabei nicht verloren, vielmehr sogar neuen Glanz bekommen. Weitere InformationenSa. 20.07. Tickets reservieren

So. 21.07. 15:00 Uhr

King Luis & Pestalozzi Big Band

Ein Klassiker mit jugendlichem Personal: es ist zur liebenswerten Tradition geworden, dass zwei hiesige Lehranstalten ihre Schuljahresabschlusskonzerte in der Unterfahrt abhalten und gemeinsam zum freundschaftlichen Big Band-Battle antreten. Die King Luis Bigband des städtischen Luisengymnasiums und die Big Band des Pestalozzi Gymnasiums bilden den Jazznachwuchs aus und swingen gekonnt um die Wette. Weitere InformationenSo. 21.07. Tickets reservieren

So. 21.07. 20:30 Uhr

King Luis & Pestalozzi Big Band

Ein Klassiker mit jugendlichem Personal: es ist zur liebenswerten Tradition geworden, dass zwei hiesige Lehranstalten ihre Schuljahresabschlusskonzerte in der Unterfahrt abhalten und gemeinsam zum freundschaftlichen Big Band-Battle antreten. Die King Luis Bigband des städtischen Luisengymnasiums und die Big Band des Pestalozzi Gymnasiums bilden den Jazznachwuchs aus und swingen gekonnt um die Wette. Weitere InformationenSo. 21.07. Tickets reservieren

Mo. 22.07. 21 Uhr

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Big Band Night

Mit Spontaneität, Kreativität und kühnen Improvisationen will das Landes-Jugendjazzorchester Bayern am heutigen Abend glänzen. Unter der Leitung von Harald Rüschenbaum hat sich die Bigband zur echten Institution gemausert. Die mit Musikern zwischen 10 und 25 Jahren besetzte Nachwuchstruppe spielt eine Mischung aus Swing-Klassikern, Modern Jazz, Latin, Jazzrock und selbst Hip Hop. Im aktuellen Programm finden sich Kompositionen von Duke Ellington, Count Basie, Thad Jones, Pat Metheny, Maria Schneider oder Peter Herbolzheimer, aber auch Werke und Arrangements aus den eigenen Reihen – von Orchestermitgliedern und ihren Dozenten. Das Landes-Jugendjazzorchester Bayern engagiert sich auch in interkulturellen Projekten. So hat es im Programm „Raga Meets Jazz“ schon mit dem südindischen Ensemble Bhaki zusammen musiziert oder Ellingtons „Sacred Concert“ unter der Leitung von Fred Sjöberg mit Sängern aus Aserbeidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, der Türkei oder China aufgeführt. Weitere InformationenMo. 22.07. Tickets reservieren

Di. 23.07. - Do. 25.07. 21 Uhr

Carolyn Breuer

Celebrating 35 Years of Jazz

Carolyn Breuer (sax), Andrea Hermenau (p), Peter Cudek (b), Christian Lettner (dr)

Man sieht es ihr wahrlich nicht an – aber die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer kann bereits auf eine 35jährige Jazz-Karriere zurück blicken. Ihr Debüt gab sie übrigens als Teenagerin in der Unterfahrt. Seither hat Carolyn Breuer, die einige Jahre in den Niederlanden lebte und arbeitete, bereits mit George Coleman, Branford Marsalis, Ingrid Jensen, Till Brönner, Lionel Richie, Fay Claasen, Cees Slinger dem Concert Gebouw Orkest Amsterdam oder dem United Jazz & Rock Ensemble musiziert. In den letzten dreieinhalb Dekaden ihres Schaffens zeigte sie sich äußerst wandlungsfähig – in Crossover-Unternehmungen wie "Serenade" und "Four Seasons of Life" etwa oder im Urban Folk-Projekt "Peace Rebel Radio", das sie auch als Sängerin präsentiert. Im ersten Abschnitt ihrer Munich Summer Jazz Week stellt Carolyn Breuer nun zum stolzen Jubiläum ein neues, mit der Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau gemeinsam geleitetes Quartett vor, das durch Bassist Peter Cudek und Schlagzeuger Christian Lettner komplettiert wird. Weitere InformationenDi. 23.07. Tickets reservierenMi. 24.07. Tickets reservierenDo. 25.07. Tickets reservieren

Fr. 26.07. - Sa. 27.07. 21 Uhr

Carolyn Breuer plus Strings

Celebrating 35 Years of Jazz

Carolyn Breuer (sax), Andrea Hermenau (p, voc), Hermann Breuer (p), Henning Sieverts (b), Christian Lettner (dr), Eidos Streichquartett, Kathi Korn (viol), Ingeborg Stralendorff (viol), Sandor Farkas (viola), Birgit Muhr-Spanhel (cello)

Man sieht es ihr wahrlich nicht an – aber die Münchner Saxofonistin Carolyn Breuer kann bereits auf eine 35jährige Jazz-Karriere zurück blicken. Ihr Debüt gab sie übrigens als Teenagerin in der Unterfahrt. Seither hat Carolyn Breuer, die einige Jahre in den Niederlanden lebte und arbeitete, bereits mit George Coleman, Branford Marsalis, Ingrid Jensen, Till Brönner, Lionel Richie, Fay Claasen, Cees Slinger, dem Concert Gebouw Orkest Amsterdam oder dem United Jazz & Rock Ensemble musiziert. In den letzten dreieinhalb Dekaden ihres Schaffens zeigte sie sich äußerst wandlungsfähig – in Crossover-Unternehmungen wie „Serenade“ und „Four Seasons of Life“ etwa oder im Urban Folk-Projekt „Peace Rebel Radio“, das sie auch als Sängerin präsentiert. Im zweiten Teil ihrer Munich Summer Jazz Week gesellen sich Caroyln Breuers Vater, der Pianist Hermann Breuer sowie das Eidos Streichquartett zu einer Band, die die Saxofonistin gemeinsam mit der Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau leitet. Für das Programm zum stolzen Jubiläum haben die beiden Power-Frauen Breuer-Kompositionen und Jazz-Standards neu arrangiert. Weitere InformationenFr. 26.07. Tickets reservierenSa. 27.07. Tickets reservieren

So. 28.07. 21 Uhr

Maria Grand Trio w/ Linda Oh & Savannah Harris (USA)

Maria Grand (ts), Linda May Han Oh (b), Savannah Harris (dr)

Der einflussreiche Vijay Iyer hat die Schweizer Saxofonistin und Komponistin Maria Grand in einem Artikel zu den fünf jungen Jazz-Musikern gezählt, die man künftig stärker im Auge und im Ohr behalten sollte. Seit die heute 27jährige 2011 zum Studium nach New York kam, hat sie für Furore gesorgt und bereits mit Steve Coleman, Steve Lehman, Darcy James Argue, Craig Taborn und mancher anderen Größe gespielt. Weil ihr Atem so deutlich wahrnehmbar durch ihr Tenorsaxofon strömt, hat das Magazin NYC Jazz Record sie gar in eine Reihe mit „Luftsäulenheiligen“ wie Coleman Hawkins, Ben Webster und Gene Ammons gestellt. Doch die aus Genf stammende Maria Grand überzeugt nicht nur als Instrumentalistin – auch als Komponistin besticht sie. Außerdem ist sie als Aktivistin aufgefallen. Als Mitbegründerin von „We Have Voice“ will sie klarstellen, dass auch in der Jazz-Szene eine „Me Too“-Debatte vonnöten ist. Weitere InformationenSo. 28.07. Tickets reservieren

Mo. 29.07. 21 Uhr

Jazz Big Band Association

Die Kompositionen der beiden Meister Herbie Hancock und Pat Metheny gehören stilistisch zu den innovativsten und prägendsten des Modern Jazz. Auf dem Programm stehen einige der schönsten Arrangements dieser Titel u.a.von Bob Mintzer und Bob Curnow. Funk, Latin - Brazilian Music und Straight AheadJazz gehen hier eine spannende Kombination ein. Die Jazz Big Band Association ist mittlerweile eine echte Big Band Institution in München und vereint unter der Leitung von Axel Kühn viele bekannte Jazzmusiker der Szene, die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Big Band Sidemen bereits sehr bekannt sind. Kompakt, swingend und technisch brilliant und mit herausragenden Solisten. Ein begeisterter Kritiker schrieb: „Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration“ Das Konzept der Band steht für ein "Musicians Orchestra", das die Tradition des Mainstreams der Jazz Big Bands fortführt und aber auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bietet. Let the music talk to you! Weitere InformationenMo. 29.07. Tickets reservieren

Mo. 29.07. 19:00 Uhr

Jazzclub Unterfahrt präsentiert im Theatron: Angela Avetisyan Quartett & SiEA

Theatron Musiksommer 2019

Der Charme-Offensive der armenischen Trompeterin und Sängerin Angela Avetysian kann kaum jemand widerstehen. Die charismatische, ansteckend gut gelaunte Musikerin, die unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater in München ausgebildet wurde, übersetzt ihre Lebenslust, ihre Energie, ihr positives Denken, ihr Herzblut in mitreißende Musik, in der Anspruch und Eingängigkeit stets in der Balance bleiben. Mit dem russischen Tastenmann Misha Antonov, dem LBT-Bassisten Maximilian Hirning und dem international renommierten Schlagzeuger Matthias Gmelin stellt Angelsa Avetysian bei ihrem Theatron-Auftritt Musik aus einer bald erscheinenden EP vor, die sowohl Eigenkompositionen als auch Covers enthält. Außerdem verspricht sie dem Publikum im Olympiapark eine Bühnen-Show, die es in sich hat.

Das 2017 in München gegründete Avantgarde-Pop Tentett SiEA rekrutiert sich aus Musikerinnen und Musikern, die schon in der Jazzrausch Bigband, dem Christian Elsässer Orchestra, der hr Bigband, der Monika Roscher Bigband oder dem VKKO aktiv waren. Die Truppe bewegt sich so traumwandlerisch wie mitreißend zwischen Disco, Hip Hop, Jazz, Techno und Pop, setzt leichtfüßige lateinamerikanische Rhythmen ein und schwere elektronische Beats. Geschickt nutzt das Ensemble die Gestaltungs-Möglichkeiten, die Farb-Optionen, die dank der Instrumentierung gegeben sind. Mal splittet sich die Band in intime Klein-Sektionen auf, mal gibt es richtig was auf die Ohren, wenn sie ihre Energie in voller Personalstärke auslebt.

Eintritt frei! Das Konzert findet bei jeder Witterung statt! Weitere Informationen

Di. 30.07. 21 Uhr

Marco Lobo Quintett

‘Bahia’

Marco Lobo (perc), Marcio Tubino (sax, fl), Walter Lang (p), Sebastian Gieck (b), Christoph Holzhauser (dr)

Im Spiel des Percussionisten Marco Lobo lebt und pulsiert die Artenvielfalt brasilianischer Rhythmen. Wie wenige sonst versteht der 55jährige aus Bahia, Klangfarben und Texturen aus seinem Set zu zaubern. Schon als Kind vermochte er allen erdenklichen Utensilien Sounds abzutrotzen. Die Neugier von damals hat er sich bis heute bewahrt. Als Zwanzigjähriger ging er nach Rio de Janeiro, wo er noch heute lebt. Doch bewahrte er sich die rhythmischen Eigenheiten seines Bundesstaats. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit kehrt er in die Heimat, nach Salvador zurück. Marco Lobo zählt zu den Stars der Percussions-Szene Brasiliens und hat mit allen erdenklichen Größen der Musica Popular Brasileira musiziert, darunter Milton Nascimento, Gilberto Gil, Marisa Monte, Ivan Lins, Maria Bethâna oder João Bosco. In Deutschland ist er regelmäßig zu Gast, weil er musikalische Freundschaften schloss – etwa mit den Mannen des populären „Trio Elf“. Weitere InformationenDi. 30.07. Tickets reservieren

Mi. 31.07. - Fr. 02.08. 21 Uhr

Fernanda Santanna & Marco Lobo feat. Trio ELF

‘The Brazilian Album’

Fernanda Santanna (voc), Marco Lobo (perc), Walter Lang (p, sfx), Sebastian Gieck (b), Gerwin Eisenhauer (dr)

Mit dem bei enja records erschienenen Projekt „The Brazilian Album“ gibt sich das Trio Elf der Liebe zur brasilianischen Musik hin und stellt das Werk mit der extra aus Rio de Janeiro eingeflogenen, vielfach prämierten Sängerin Fernanda Santanna und Percussionist Marco Lobo live vor. Die Beschäftigung mit den Rhythmen und Klangfarben des südamerikanischen Landes ist für die drei Bayern nicht neu. Schon auf dem Album „Elfland“ hatte die bavarische Band ihren Sound mit brasilianischen Elementen fusioniert. Auf Tour hatten sie den renommierten Percussionisten Marco Lobo kennen gelernt, der sich mit den Deutschen menschlich wie musikalisch bestens verstand und sie zu Konzerten nach Rio de Janeiro oder Salvador de Bahia einlud. Bekannt geworden ist das Trio Elf einst allerdings, weil es das Jazz Trio quasi neu erfunden hat und den klassischen Sound mit Clubgenres wie Drum´n´Bass, Dubstep oder Hip Hop aufmischte. Weitere InformationenMi. 31.07. Tickets reservierenDo. 01.08. Tickets reservierenFr. 02.08. Tickets reservieren

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