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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

April 2020 | Jun 2020

Programm Mai 2020

04 | 11 | 13 | 14 | 18 | 19 | 25 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 04.05. 21 Uhr

The Munich Uptown Jazz Orchestra

Mo. 11.05. 21 Uhr Bigband Night

Christian Elsässser Jazz Orchestra

Mi. 13.05. 21 Uhr

Shalosh

onwards and upwards

Gadi Stern (p, keys), David Michaeli (b), Matan Assayag (dr)

SHALOSH - hebräisch für Drei. Doch sagt dieser Name viel mehr aus, als das er nur auf ein Pianotrio verweist. Für die drei Israeli, den Pianisten Gadi Stern, Bassist David Michaeli und Schlagzeuger Matan Assayag ist SHALOSH mehr als nur eine Band, sondern ein Lebensprojekt. Oder wie Stern es sagt: “SHALOSH is not just a band, it’s an idea.” SHALOSH kennt keinen Leader, die Musik wird zusammen erdacht. Für die drei ist diese Band ihr Lebensmittelpunkt. Vertraut sind sie sich nicht nur in der Musik, sondern auch im Leben: Stern und Assayag sind Kindheitsfreunde und ihre gemeinsame Geschichte beginnt in Jerusalem, wo sie mit der Band ‘Enoma Elish’ erstmals von sich hören machten. Als die beiden dann 2014 SHALOSH gründeten und nach einem Bassisten suchten, stieß Michaeli im Teenageralter dazu. Seitdem sind die drei unzertrennlich, haben ihren Lebensmittelpunkt nach Tel Aviv verlagert, wo sie in der Nachbarschaft wohnen und sich fast täglich treffen. SHALOSH ist schon fast eine Familienangelegenheit. Diese intensive Beziehung hat SHALOSH zu einer eigenen musikalischen Vision verholfen. Zu Musik, wie sie nur möglich wird, wenn drei Jungs seit ihrem 16. Lebensjahr zusammen Songs schreiben. SHALOSH schwärmen für Nirvana, Brahms und The Bad Plus, und überspringen sämtliche Stilbarrieren. Sie sind Kinder der 90er und haben die Pop- und Rockmusik dieser Zeit assimiliert. Die Lautstärke des Rock und die Tanzbarkeit elektronischer Musik treffen auf die Sensibilität und den Gestaltungswillen studierter Jazz-Musiker. Von Einflüssen aus der klassischen Musik und des Mittleren Ostens ganz zu schweigen. SHALOSH macht Musik mit einer Sturm und Drang-Mentalität von Mitzwanzigern. Ihre sich ekstatisch steigernden Songs erzeugen eine spannungsgeladene Sogwirkung, wie ein wogendes, dann aufbrausendes Meer, das sich gleichwohl die Zeit nimmt, still zu stehen, um selbst in kontemplativer Schönheit zu baden. SHALOSHs Musik ist somit ein Abbild ihrer Heimat Tel Aviv, einer bunten, toleranten aber auch ungestümen Stadt. Hier werden Grenzen neu ausgelotet, Übermut gefeiert, aber mit dem beruhigenden Meer an den Füßen. „onwards and upwards“ drückt dieses Lebensgefühl aus, als ein Spiegelbild der Lebenswirklichkeit dreier junger Männer in Israel. „onwards and upwards“ startet gleich mit einem Paukenschlag: „After The War“ ist ein tief emotionaler Song von großer Aktualität. Gadi Stern: „Das Stück beschreibt den Wesenszustand eines Landes im Krieg. Vom schleichenden Beginn mit ihren selbstsüchtigen politischen Führern, die skrupellos und manipulativ agieren, über die explosive Stimmung kurz vor dem Ausbruch, bis hin zur Grausamkeit im Kriegszustand und schließlich dem melancholischen Nachwehen, wenn die Menschen realisieren, welches Unglück sie erfahren haben und wie sinnlos alles war.“ Als Israeli wissen SHALOSH genau, wovon sie sprechen. Aber das Stück ist keine Schwarzmalerei, denn es gibt Hoffnung für die drei, dass sich unsere Zivilisation zum Besseren wendet: „Das Stück heißt nach und nicht vor dem Krieg.“ Mit der Hommage „Tune For Mr. Ahmad Jamal“ würdigen sie einen großen Stilisten des Jazzpianos. Das Stück mit seinem swingenden Charakter fällt etwas aus dem Rahmen des Albums heraus, ist der SHALOSH-Sound doch grundsätzlich weit entfernt von jenem eines traditionellen Jazz-Piano-Trios. „Aber Jamals Trio hat uns stark beeinflusst und wir wollten ihm unbedingt Respekt zollen. Das Stück ist sehr verspielt und hat einen optimistischen Charakter. Genau das verbinden wir mit Jamals Musik.“ Eine Reminiszenz ist auch „Children of the 90´s“. Stern, Michaeli und Assayag werden hier nostalgisch und schwelgen in Erinnerungen an die Musik ihrer Jugend, indem sie den speziellen Sound und das Lebensgefühl dieser Ära in den SHALOSH-Kosmos überführen. Schließlich finden sich auch zwei Covernummern auf „onwards and upwards“. A-has „Take on Me“ und „You´ll Never Walk Alone“ aus dem Broadway-Musical „Carousel“ der 1940er Jahre. Der als Fußball-Hymne berühmt gewordene Song erhält in der rockigen, breakbeatartigen Instrumentalversion des Trios einen gänzlich anderen Charakter. Letztendlich ist „onwards and upwards“ ein großer postmoderner Spaß, und schließlich ein Statement dafür, dass es immer weiter geht, im Leben, unserer Welt und natürlich in der Musik. Oder wie Gadi Stern es sagt: „Wir ruhen uns nicht auf dem Erreichten auf, sondern wollen mit SHALOSH immer wieder neue musikalische Abenteuer zu erleben.“ Weitere InformationenMi. 13.05. Tickets im VVK bestellen

Do. 14.05. 21 Uhr

Emmet Cohen Trio

Emmet Cohen (p), Russell Hall (b), Kyle Poole (dr)

Multifaceted American jazz pianist and composer Emmet Cohen is one of his generation’s pivotal artistic figures. Downbeat praised the "nimble touch, measured stride and warm harmonic vocabulary" he employs to communicate with other musicians and audiences at what he terms "the deepest level of humanity and individuality." Leader of the "Emmet Cohen Trio," Cohen is an international jazz artist and clinician who inspires student performers of all ages to become, like himself, responsive to their audiences. He has appeared in the Newport, Monterey, and North Sea jazz festivals, among others, and at many famous music venues, including Rose Hall and the Kennedy Center. Cohen has also played in legendary nightspots, such as the Village Vanguard, the Blue Note, Dizzy's Club Coca-Cola, Birdland, Jazz Standard, Ronnie Scott's, and Jazzhaus Montmartre. He is Hammond B-3 organist-in-residence at Harlem's SMOKE jazz club. A Suzuki piano student at age three, Cohen holds jazz piano degrees from the Manhattan School of Music (M.M.) and the University of Miami (B.M.). He was a finalist in both the American Pianists Association's Cole Porter Fellowship (2015, 2011) and the Thelonious Monk International Piano Competition (2011). Cohen has performed or collaborated with Ron Carter, Benny Golson, Jimmy Cobb, George Coleman, Jimmy Heath, Tootie Heath, Houston Person, Christian McBride, Kurt Elling, Billy Hart, Herlin Riley, Lea DeLaria, and Bill T. Jones. Weitere InformationenDo. 14.05. Tickets im VVK bestellen

Mo. 18.05. 21 Uhr Bigband Night

AL UMNI

Di. 19.05. 21 Uhr

Ghost-Note

Di. 19.05. Tickets im VVK bestellen

Mo. 25.05. 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Sa. 30.05. 21 Uhr

Klangfest im Gasteig – Jazzclub geschlossen

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