Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2019 | Feb 2020

Programm Januar 2020

01 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 09 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 17 | 18 | 19 | 20 | 22 | 23 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.01. 21 Uhr

Geschlossen

Fr. 03.01. 21 Uhr

SiEA

Antonia Dering (voc, performance), Patricia Römer (voc, synth), Ramona Schwarzer (tb), Isabella Lingg (ss, as, cl), Amélie Haidt (git, voc), Julia Hornung (e-b, b, moog), Lisa Wilhelm (dr, SPDSX)

Lass deine müde Seele treiben, mit starken Armen tragen sie dich weit hinaus, Gischt spritzt, donnernd schlagen Wogen rhythmisch über dir zusammen, Trommeln brodeln und klatschen wie die Wellen auf den Strand, Bass spült dir den Sand aus deinen Poren, drückt dich mit Wucht bis an den Horizont.

SiEA ist Avantgarde-Pop, SiEA ist Techno-Ballade, SiEA ist Disco-Funk, SiEA schlägt ein, baut sich auf, von klitzeklein bis gewaltig. SiEA nimmt dich bei der Hand und erzählt dir Geschichten, SiEA stellt dir ein Bein und bringt dich zum tanzen. Die 2017 in München gegründete Avantgarde Pop Band bewegt sich zwischen Disco, Hip-Hop, Jazz, Techno und Pop. Manche Stücke verfeinern die Musikerinnen mit lateinamerikanischer Perkussion, andere mit elektronischen Beats. Die Intimität von Duo-Passagen mündet von einem Moment auf den anderen in wuchtigen Tutti-Strecken, in denen der gesamte Rhythmus-Apparat, die Bläser-Section und drei Stimmen alles geben. Der geschmackvolle Einsatz von Synthies und elektronischen Effekten runden den sehr eigenen Bandsound ab. Auch visuell bleibt SiEA schillernd im Gedächtnis hängen: weil die in allen maritimen Farben gewandeten Musikerinnen auch Performance-Elemente nicht zu kurz kommen lassen. Weitere InformationenFr. 03.01. Tickets reservieren

Sa. 04.01. 21 Uhr

Jin Jim

Weiße Schatten

Daniel Manrique-Smith (fl, beatboxing), Johann May (git), Ben Tai Trawinski (b), Nico Stallmann (dr)

„Jin Jim“ ist eine Gewinner-Band. Das 2013 entstandene Quartett wurde noch in seinem Gründungsjahr zum Voting-Sieger des Bonner JazzTube-Festivals erklärt. 2014 setzte sich die Formation dann gegen 200 Mitkonkurrenten beim „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage durch. Mit bisher ungekannter Wucht und innovativem Geist vereint die mit Flöte, Gitarre, Bass und Schlagzeug instrumentierte Band Elemente aus Latin, Jazz, Rock, Pop, Flamenco und indischer Musik. Weil das Goethe-Institut die Musik so spannend fand, schickte es „Jin Jim“ 2016 auf eine Tournee, die erst nach Peru, die alte Heimat des Flötisten Daniel Manrique-Smith, führte und dann durch fünf afrikanische Länder. Die vier Musiker von „Jin Jim“ sind also so etwas Botschafter des Deutschen Jazz. Bei einem umjubelten JazzBaltica-Auftritt wurde die Band vom anwesenden Produzenten Siggi Loch entdeckt. Er nahm sie unter Vertrag. In der Unterfahrt stellen „Jin Jim“ nun ihr Album „Weiße Schatten“ vor. Weitere InformationenSa. 04.01. Tickets reservieren

So. 05.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 05.01. Tickets reservieren

Mo. 06.01. 21 Uhr Bigband Night

Munich Uptwon Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Florian Brandl, Albrecht Huber (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Wolfgang Roth (saxes), Tizian Roth (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Im 'Munich Uptown Jazz Orchestra' sind einige der bekanntesten Größen der hiesigen Szene versammelt. Der Trompeter und Leiter Franz Weyerer sieht diese stolze, mit so viel Präzision wie Swing spielende Virtuosen-Truppe in der Tradition der Orchester von Duke Ellington und Thad Jones, bezieht sich aber auch auf die einst in Köln beheimatete Kenny Clarke-Francis Boland Big Band. Das kraftvolle Ensemble-Spiel ist Weyerer genauso wichtig wie die Präsentation seiner Solisten. Er kann aus dem Vollen schöpfen: Jeder einzelne seiner Mannen ist selbst Bandleader und erfahrener Instrumentalist mit breitem stilistischem Spektrum. Weitere InformationenMo. 06.01. Tickets reservieren

Di. 07.01. 21 Uhr

Geschlossen

Do. 09.01. 21 Uhr

RE:Calamari

Wanja Slavin (sax), Pablo Held (keys), Oliver Lutz (b), Andi Haberl (dr)

Vier Ausnahmemusiker, eine pulsierende Einheit: Dafür steht die Band „RE: CALAMARI“. Das Quartett rund um den Kölner Kontrabassisten Oliver Lutz und den preisgekrönten Berliner Altsaxophonisten Wanja Slavin verspricht „von allem etwas mehr“. Das heißt konkret: Mehr Spielfreude, mehr Energie, mehr Leidenschaft. Zur Band gehört Pablo Held, selbst einer der erfolgreichsten Jazzpianisten Europas - er inspiriert als Sideman mit einer nie endenden Spirale neuer Gedanken und Motive. Dazu kommt Andi Haberl, der u.a. als Drummer von „The Notwist" in Erscheinung tritt und mit seinem vielfältigen und furiosen Schlagzeugspiel die Musik bereichert. Zusammen setzen diese vier herausragenden Musiker eine unvergleichliche Kraft frei, nach dem Motto: „Jetzt ist die Zeit, alles zu geben. Die Quelle kann sich entäußern, denn es kommt immer etwas nach“. Weitere InformationenDo. 09.01. Tickets reservieren

Sa. 11.01. 21 Uhr

Claus Raible Trio

CD-Release Tour

Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Gregory Hutchinson (dr)

Claus Raible hat die Geschichte des modernen Jazz Pianos verinnerlicht und starke Einflüsse wie Bud Powell oder Thelonious Monk auf höchst originelle und erfrischende Weise weiterverarbeitet. Im Laufe einer nun schon mehrere Dekaden währenden Karriere teilte sich der 52jährige die Bühne oder das Studio mit Größen wie Mark Murphy, Benny Golson, Art Farmer, Jon Faddis, Ed Thigpen, Jesse Davis, Herb Geller oder Jimmy Cobb. So was prägt. Claus Raible, der in Karlsruhe geboren wurde und die Münchner Jazz-Szene seit vielen Jahren belebt, war schon in Formationen bis hin zur Orchester-Stärke zu hören. Kernstück seines Schaffens aber bleibt das klassische Piano-Trio mit Bass und Schlagzeug. Der international erfahrene Grieche Giorgos Antoniou ist in Raibles Dreier für die tiefen Töne, für die Grundierung zuständig. Für den Puls und starke Akzente ist niemand Geringerer als der Amerikaner Gregory Hutchinson verantwortlich, der sowohl als Solo-Künstler, als auch als Begleiter für Joshua Redman, Betty Carter, Ray Brown, Johnny Griffin oder Joe Henderson für Furore sorgte. Weitere InformationenSa. 11.01. Tickets reservieren

So. 12.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 12.01. Tickets reservieren

Mo. 13.01. 21 Uhr Bigband Night

Earforce

Mo. 13.01. Tickets reservieren

Di. 14.01. 21 Uhr

Rebecca Trescher Tentett

Where We Go - CD-Release

Mit der so vielschichtigen wie einzigartigen Besetzung ihres zehnköpfigen Large Ensembles erzeugt Rebecca Trescher einen erfrischenden, modernen Klang, der sich mit Mut zum Experiment zwischen Jazz und Klassik bewegt. Unter ihrer Leitung spinnen Saxofone, Flöten, Klarinetten, Trompete, Harfe, Klavier, Vibrafon, Cello, Bass und Schlagzeug ein faszinierendes Geflecht, das auf Treschers zeitgenössischem Kompositionsstil, aber auch auf Erfahrung, guter Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen der Musiker untereinander basiert. 2017 erhielt Rebecca Trescher den Bayerischen Kunstförderpreis. Die derzeit als „Artist in Residence“ am Pariser „Cité internationale des arts“ arbeitende Klarinettistin und Tonsetzerin ist ungeheuer emsig: sie kuratiert die interdisziplinäre Konzertreihe „Jazzkomponistin in Residence“ in der Nürnberger Tafelhalle und wird immer wieder mit Auftragskompositionen betraut, etwa für das Siemens Orchester. Mancher Kritiker sieht in Rebecca Trescher eine Visionärin. Das Jazzpodium rühmte die „mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang.“ Und die FAZ fragte rhetorisch: „Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ Weitere InformationenDi. 14.01. Tickets reservieren

Mi. 15.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Klaus Paier & Asja Valcic Duo

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Seit zehn Jahren verfolgen sie gemeinsame musikalische Visionen, funktionieren als Einheit. Der österreichische Akkordeonist/ Bandoneonist Klaus Paier und die aus Kroatien stammende Cellistin Asja Valcic lassen leidenschaftliche Klänge aus Jazz, Klassik, Tango Nuevo und Folklore miteinander verschmelzen. „Atemberaubend“ findet der „Spiegel“ das Duo und der britische Guardian hörte „packendes Zusammenspiel“. Klaus Paier und Asja Valvic sind nicht nur facettenreiche Instrumentalisten von Rang, sondern auch erstklassige Komponisten, die mit den von ihnen geschriebenen Stücken Bilder von cinematischer in Bewegung setzen – hören lässt sich das etwa auf dem im letzten Sommer erschienenen Jubiläums-Album „Visions For Two“. „Dieses Duo zeigt einmal mehr, wie zeitlos und grenzüberschreitend es sich mit Jazz als Basis musizieren lässt“, urteilte das Magazin „Jazz thing“. „Einander zuhören, miteinander kommunizieren, Ideen des anderen weiterstricken – so gut wie Paier und Valcic bekommen das nur wenige andere Zweierformationen hin.“ Weitere InformationenMi. 15.01. Tickets reservieren

Fr. 17.01. 21 Uhr

Bobby Rausch

Lutz Streun (bcl, fx), Oleg Hollmann (bs, fx), Jürgen Meyer (dr, fx), NN (sound)

Bobby Rausch ist nicht etwa der Bandleader, sondern der unkonventionelle Name eines Berliner Quartetts, das sich so kraftvoll wie originell an den Schnittstellen von Jazz und Hip Hop entlang bewegt. Die vier Musiker pendeln zwischen analogen und digitalen Welten, Kontrolle und Improvisation und kreieren einen Sound, wie er wohl nur in der brodelnden Hauptstadt des Landes entstehen kann. In ihren Konzerten nimmt die erfrischend kompromisslose Band Bobby Rausch ihre Zuhörer mit durch eine hyperaktive urbane Nacht, entführt sie in tiefe Basstäler und pulsierende Groove-Landschaften, beschallt sie mit heftigen Electrobeats und Rock-Vinyls. Da ist Trance angesagt. Weitere InformationenFr. 17.01. Tickets reservieren

Sa. 18.01. 21 Uhr ECM artist in concert

Maciej Obara Quartet

Maciej Obara (sax), Dominik Wania (p), Ole Morten Vågan (b), Gard Nilssen (dr)

2019 hat der polnische Altsaxofonist Maciej Obara den BMW Welt Jazz Award für sich entschieden – mit einer nuancierten, dramatischen, hochdynamischen, emotionalen Musik, die in großen Bögen verlief. Schon bald nach seinem Triumpf ging der aus Katowice stammende Virtuose ins Studio, um mit seinem Quartett das neue Album „Three Crowns“ einzuspielen – der Titel bezieht sich auf eine im Süden Polens liegende Gebirgskette. Einmal mehr zeigt sich der 38jährige hier als musikalischer Gipfelstürmer, der sich mit einem luftigen, facettenreichen wie expressiven Ton durch eindrucksvolle Klanglandschaften bewegt. Der mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen dekorierte Maciej Obara vertraut auf drei bewährte Reisebegleiter: den klassisch ausgebildeten polnischen Pianisten Dominik Wania und zwei Norweger, die zu Europas Topp-Rhythmusleuten gehören: den Bassisten Ole Morten Vågan und den Schlagzeuger Gard Nilssen. Die Kommunikation der vier Musiker untereinander kann man nur als traumwandlerisch bezeichnen. Weitere InformationenSa. 18.01. Tickets im VVK bestellen

So. 19.01. 21 Uhr

Jaimie Branch

FLY OR DIE II

Jaimie Branch (tp), Lester St Louis (cello), Jason Ajemian (b), Chad Taylor (dr)

Der „Tagesspiegel“ zählte die Trompeterin Jaimie Branch zu den Entdeckungen des JazzFests Berlin 2018. Die 36jährige ist in mehrfacher Hinsicht eine Erscheinung: die meist sehr auffällig gewandete Musikerin schert sich nicht um Konventionen, um Tabus. Mit fast rotziger Attitüde spielt sie aufwühlende Musik, die an die wilden 60er Jahre gemahnt, als der Jazz gerade in Umbruchstimmung war. Sie macht Lärm der besonders subtilen Sorte: Free Jazz-, Grunge-, Punk-durchzogen. Geboren wurde Jaimie Branch auf Long Island und wuchs in einem Vorort Chicagos auf. Nach dem Studium am New England Conservatory of Music kehrte sie in die Windy City zurück und arbeitete als Instrumentalistin, Veranstalterin und Ton-Ingenieurin. Wer ihre Vita liest, will gerne glauben, dass die Trompeterin mit dem Macher-Gen ausgestattet ist. Ihre Schaffenswut ist wohl auch Selbstschutz. In Interviews hat Jaimie Branch immer wieder betont, dass sie die Musik vor manchem Schlamassel bewahrt hat. So kann man wohl auch ihr Projekt „Fly or Die“ verstehen, von dem jetzt ein zweiter Teil erscheint: Flieg, sonst stürzt du ab. Weitere InformationenSo. 19.01. Tickets im VVK bestellen

So. 19.01. 19:00 Uhr Einstein Kultur, Halle 1

Duke Ellington: 52 Jahre „Sacred Concerts“ (1968 - 2020)

mit EBE-JAZZ Big Band + Choirs Crossing/Coro Cadence​ feat. Alma Naidu

Im Jahr 1967 von Duke Ellington komponiert und heute vor genau 52 Jahren (19.1.1968) in der Kathedrale „St. John The Divine“ in New York uraufgeführt, vereint das 2nd „Sacred Concert“ weltliche Musik und sakrale Inhalte. Ellington schuf damit eine neuartige Fusion aus Jazz und der Chortradition der europäischen Kirchenmusik, bei der sich hymnische A-capella-Passagen, jazzige Vokal- und Instrumentalsoli sowie kraftvolle Chor- und Bigband-Sätze abwechseln. Die Veranstaltung findet im Einstein Kulturzentrum, Halle 1, statt. Einlass + Abendkasse ab 18.30 Uhr im Foyer. Freie Platzwahl. Mitglieder des Förderkreises Jazz und Malerei München e.V. erhalten die übliche Ermäßigung. Weitere InformationenSo. 19.01. Tickets reservieren

Mo. 20.01. 21 Uhr Bigband Night

VKKO

"Der Golem"

Mit zeitgenössischem Verve spielt das 20köpfige Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) Musik, die im Hier und Jetzt und in der Zukunft angesiedelt ist: Techno, House und prachtvoll kolorierte, cinematisch anmutende Songs sind Teil einer umwerfenden Live-Darbietung, in der Noten-Pulte bersten und die beiden Dirigenten headbangen. Das von den Komponisten Christopher Verworner und Claas Krause geführte VKKO präsentiert in der Unterfahrt die neue, urgewaltige Techno-Produktion „Der Golem“, die mit monumentalem Getrommel, pompösem Blechsatz, sowie herrlich schroffen Streichern und Stimmen der elektroakustischen Tanzmusik ganz ungewohnte Aspekte abtrotzt. Das Verworner-Krause-Kammerorchester hält in der deutschen Orchester- und Bigband-Szene eine ganz eigene Nische besetzt und trat bereits in solch unterschiedlichen Spielstätten wie dem Münchner Techno-Paradies Harry Klein, dem Konzerthaus Berlin, der Neuköllner Oper Berlin oder im Resonanzraum in Hamburg auf. Weitere InformationenMo. 20.01. Tickets reservieren

Mi. 22.01. 21 Uhr

Symmethree

CD Präsentation ‘Triple B’

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (g)

Der Münchner Bassist, Cellist, Komponist und BR-Moderator Henning Sieverts ist einer, der im stillen Kämmerlein immer wieder über neuen Konzepten brütet, der mit unbändiger Lust an ungewohnten Klangfarbenmischungen arbeitet und ausknobelt, wie sich theoretische Überlegungen in wirkungsvolle Musik übersetzen lassen. Sein bewährtes Projekt „Symmethree“ reizt kunstvoll und mit subtilem Witz die Möglichkeiten der Symmetrie aus – so spiegelt er etwa Melodien und musikalische Bausteine und erklärt in seinen Konzerten auch immer eifrig, was ihm zu welcher kompositorischen Idee durch den Kopf gegangen ist. Zwei der charismatischsten deutschen Jazzmusiker sorgen mit Sieverts für die Balance in seinen pfiffigen Stücken: der Posaunist Nils Wogram und der Gitarrist Ronny Graupe. Im fliegenden Wechsel tauschen sie untereinander die Rollen, übernehmen mal die Melodie-, mal die Bassfunktion. Im Trio „Symmethree“, das schon 2011 sein gefeiertes Debüt veröffentlichte, verschmelzen die instrumentalen Stimmen reizvoll zu immer neuen Kolorierungen. Weitere InformationenMi. 22.01. Tickets reservieren

Do. 23.01. 21 Uhr

Nick Woodland

Birthday Concert

Nick Woodland (voc, git), Klaus Reichardt (p), Tom Peschel (b), Manfred Mildenberger (dr)

Hoch die Tassen: der legendäre Blues- und Rock´n´Roll-Gitarrist Nick Woodland feiert in der Unterfahrt seinen Geburtstag. 69 Kerzen muss er am Abend seines Konzerts ausblasen. Der Brite, der stets einen Zylinder trägt, bereichert seit vielen Jahren die deutsche Musik-Szene, kann auf eine Jazzrock- und eine Krautrock-Phase verweisen, hat sich als Studio-Crack ungemein wandlungsfähig gezeigt und brachte schon für solch unterschiedliche Größen wie Marius Müller-Westernhagen, Georg Ringsgwandl, Herbie Mann oder Donna Summer und Bands wie Boney M., The Clash oder Amon Düül II die Saiten zum Glühen. Als Gitarrist zeigt sich der gebürtige Londoner Nick Woodland stark von berühmten Kollegen wie Alexis Korner, John Mayall, Eric Clapton oder Peter Green beeinflusst und konnte trotzdem einen ganz eigenwilligen Stil aus dem destillieren, was seine Vorbilder einst gespielt haben. Der Wahl-Münchner, der 1996 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet wurde, ist als Musiker und als Typ einfach ein Unikum. Weitere InformationenDo. 23.01. Tickets im VVK bestellen

Sa. 25.01. 21 Uhr The Last Appearance

Joe Haider Sextet

Bert Joris (tp), Heinz von Herrmann (ss, ts), Johannes Herrlich (tb), Joe Haider (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)

In einem Alter, in dem andere schon seit gut zwei Dekaden Rente beziehen, denkt Joe Haider nicht ans Aufhören – obwohl man den Titel seines aktuellen Programms „The Last Appearance“ schnell in die falsche Richtung interpretieren kann. „Seit über 60 Jahren bin nun in Sachen Jazz als Pianist/ Komponist/ Arrangeur/ Pädagoge unterwegs, und es ist noch kein Ende abzusehen“, sagt der in der Schweiz lebende Musiker, der zwischen 1965 und 68 Pianist und Leiter des Haus-Trios im berühmten Club „Domicile“ war und dann für die Geschicke des „Radio Jazz Ensembles“ des BR verantwortlich zeichnete. „Nun bin ich ja inzwischen schon 83, aber immer noch frisch und munter dabei (zumindest geistig, wie die letzten Kritiken vermerkten!). Es klingt so nach letzter Etappe oder Verlängerung mit anschließendem Elfmeterschießen – um im Fußball-Jargon zu sprechen. Aber das Spiel ist noch nicht aus. Sextett 2020 ist mein neuestes Projekt, das ich für meine sogenannte Endphase geplant habe.“ Weitere InformationenSa. 25.01. Tickets reservieren

So. 26.01. 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. Weitere InformationenSo. 26.01. Tickets reservieren

So. 26.01. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos Teil 3 - Käse in New York

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

Die Pecorinos, eine Mäusejazzband, werden von Kommissar K. wegen Käsediebstahls von einem Ende der Welt zum anderen verfolgt. Die Geschichte wird von Henk Flemming zur vom Panama-Ensemble gespielten Musik vorgetragen. Die durchkomponierte improvisierte Musik reagiert und kommentiert das Geschehen. Im Zentrum stehen ein Dutzend Songs, die das Geschehen akustisch auflockern und immer wieder Lust aufs Zuhören machen. In ‚Käse in New York‘ treffen die Pecorinos zunächst auf die berühmte ‚Fidelmaus‘ in Kuba, lernen in New Orleans den Erfinder des Jazz kennen, kommen ins Finale des ASDS (Amerika sucht den Superstar) und werden weiterhin von Kommisar K., dem berühmten Meisterdedektiv, verfolgt, bis sich schließlich ihre Unschuld herausstellt und sie zusammen mit ‚Henk Spinatra‘ ein denkwürdiges Konzert in New York geben.

Die Gallmetzer Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14:00 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden. Eintritt Kinder: € 7,50 Weitere InformationenSo. 26.01. Tickets reservieren

Mo. 27.01. 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Swing-Special feat. Arthor von Blomberg

Mit Hits aus den Mappen von Benny Goodman, Tommy Dorsey, Benny Carter, Jimmie Lunceford und anderen musikalischen Giganten der 30er- und 40er-Jahre s(ch)wingen sich die „Salonlöwen“ unter der Leitung von Sax-Großmeister Michael Lutzeier auf, eine Zeitreise in die goldene Ära des Swing anzutreten. Das zweite Set des Abends wird dabei Gene Krupa gewidmet sein. Der allererste Superstar des Schlagzeugs verstarb 1973, doch er lebt weiter in Arthor von Blomberg: Wenn der trommelt, verwandeln sich Drumsticks in Zauberstäbe, denn er hat das energetische, melodiöse Spiel seines Idols drauf wie kaum jemand sonst. Vokale Unterstützung bei ihrem kniewipp- und fingerschnippträchtigen Treiben bekommen die Lizards von der bandeigenen Ohren- und Augenweide Miriam Arens. Weitere InformationenMo. 27.01. Tickets reservieren

Di. 28.01. 21 Uhr

John Medeski

John Medeski (p)

So sollte Jazz im Idealfall sein: spontan, ergebnisoffen, unberechenbar. Wenn sich John Medeski an den Flügel setzt, weiß er nie, was im Verlauf eines Konzerts passieren wird. Er verlässt sich nur auf seine klassische Ausbildung, seinen Instinkt, sein Gespür für den Moment und er legt Wert darauf, dass seine musikalischen Vorlieben von Jazz, über Pop bis hin zur Klassik in seinen Improvisationen auch alle angemessen durchscheinen. Bei seinen bisherigen Solo-Konzerten löste er große Begeisterung aus, weil er es immer verstand, einen gewaltigen dramaturgischen Bogen zu schlagen. Bekannt wurde er als Drittel des Trios Medeski, Martin & Wood, später als Begleiter von Größen wie Marc Ribot, Sean Lennon, Susana Baca, John Zorn, Irma Thomas oder der Blind Boys of Alabama und als Teil des Allstar-Quartetts Hudson (mit John Scofield, Jack DeJohnette und Larry Grenadier). Der in Fort Lauderdale, Florida aufgewachsene John Medeski gilt als Kapazität an der Hammond-Orgel, als Spezialist für Vintage-Keyboards. Doch solo bleibt er allein mit sich und dem Flügel. Weitere InformationenDi. 28.01. Tickets im VVK bestellen

Mi. 29.01. 21 Uhr

Seba Kaapstad

Thina

Zoe Modiga (voc), Ndumiso Manana (voc), Toni Farris (keys), Sebastian Schuster (b), Philip Scheibel (elec, perc), Linda-Philomène Tsoungui (dr)

Hinter "Seba Kaapstad" steckt mehr als eine Gruppe Musik machender Menschen. Die Band mit Mitgliedern aus Südafrika, Swaziland und Deutschland zeigt uns, was passiert, wenn verschiedene Kulturen aufeinander prallen. Das Album "Thina" ist das Resultat dieser Kollision. Die darauf enthaltenen Stücke erzählen Geschichten über das Leben, über Liebe, Familie und Verlust, entspringen dem Erfahrungsschatz von Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster. "Seba Kaapstads" Musik pendelt zwischen Durban, Mbabane und Stuttgart und versucht nicht nur den Dialog zwischen grundverschiedenen Mentalitäten und Kulturen, sondern auch die direkte Ansprache ans Publikum. Das Credo der Band, die afrikanische Musik, Jazz, Hip Hop, Neo Soul und Electronica vereint: "Wir wollen mit jedem, der uns seine Aufmerksamkeit schenken will, tanzen, singen, lachen und weinen. Oder wie es die Worte des Titelsongs "Thina" auf Zulu ausdrücken: "Mina, Nawe, Thina" - "Ich, Du, Wir". Weitere InformationenMi. 29.01. Tickets reservieren

Do. 30.01. 21 Uhr

Jeff Parker and the New Breed

Jeff Parker (g), Nate Walcot (tp), Josh Johnson (sax), Paul Bryan (b), Jamire Williams (dr)

Erst im Juli hinterließ Jeff Parker als Gitarrist von Dave Douglas „Engage“ einen blendenden Eindruck. Der 52jährige ist eine schillernde Gestalt, die als Multi-Instrumentalist bei den Post-Rockern von Tortoise, als Gründungsmitglied von Isotope 217, bei Brian Blade, bei Me´Shell NdegéoCello oder in der Chicagoer AACM musikalische Wellen schlug. Jetzt kommt er mit seiner Formation „The New Breed“ nach München. Den Namen seiner Gruppe darf man durchaus programmatisch verstehen, denn der sich nie um Genre-Grenzen scherende Parker versucht sich tatsächlich an einer neuen Züchtung, einer Musik, die erfrischend sperrig und unbequem sein kann, archaisch tönen will und modern, wild und ungezügelt. „The New Breed“ profitiert vom breiten Erfahrungshorizont des Bandleaders, der schon Free Jazz, Blues, Rock und Indie-Rock spielte. Auf wundersame Weise ergänzt sich bei ihm, was eigentlich eher gegensätzlich ausgerichtet ist. Weitere InformationenDo. 30.01. Tickets im VVK bestellen

Fr. 31.01. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Frederik Köster • Die Verwandlung

Frederik Köster (tp, elec), Sebastian Sternal (p), Joscha Oetz (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Kein Wunder, dass „Die Welt“ in ihm einst einen neuen Trompetenstar erkannte, spielt Frederik Köster doch mit so viel Leidenschaft, Gefühl, Charisma und vollendeter Technik. Was ihn als Instrumentalist ausmacht, setzt er in einer selbstkomponierten Musik ein, die Grenzen überschreitet und das Kopfkino in Bewegung setzt. Sein Quartett mit Pianist Sebastian Sternal, Bassist Joscha Oetz und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel heißt „Die Verwandlung“ und macht seinem Namen alle Ehre. Immer wieder vollziehen die vier Musiker stilistische und klangliche Richtungswechsel, entführen uns in unbekannte Welten oder weit entlegene Regionen, spielen geschickt mit dem Wechsel zwischen akustischer Ästhetik und digitaler Verfremdung. Der aus dem Sauerland stammende Frederik Köster, der seit 2007 Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik in Osnabrück ist und auch an der Musikhochschule Hannover einen Lehrauftrag hat, zieht einen mit seiner Musik hinein in ein ganz eigenes Universum. In der Unterfahrt spielt er Material aus dem neuen Album „Golden Age“, das am Tag seines Konzerts erscheint. Weitere InformationenFr. 31.01. Tickets reservieren

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