Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Jun 2015 | Aug 2015

Programm Juli 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.07. 21 Uhr

Tony Award - The Music of Tony Williams

Johannes Herrlich (tb), Christoph Hörmann (sax), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Michael Keul (dr)

Der legendäre Schlagzeuger Tony Williams, der bereits mit 17 Jahren in der Band von Miles Davis seinen Einstand gab, hat gemeinsam mit Musikern wie Wayne Shorter, Herbie Hancock und Ron Carter den Jazz der 60er Jahre richtungsweisend beeinflusst. Sein Wirken ist bis heute stilprägend. Tony Williams, der dieses Jahr seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte, war aber nicht nur kreativer und genialer Schlagzeuger, sondern auch ein hervorragender Komponist für sein eigenes Quintett. Die Band Tony Award spielt ein Programm, das ausschließlich aus der Feder von Tony Williams stammt: Ein besonderes Tribut, bei dem es das große kompositorische Talent Williams zu entdecken gilt, gespielt von hervorragenden Solisten. Weitere Informationen

Do. 02.07. 21 Uhr

Henning Sieverts Blind Date

Sylvain Rifflet (ts, clar), Verneri Pohjola (tp), Pascal Schumacher (vib), Henning Sieverts (b)

Blind Date begann wirklich als solches: Das erste Konzert fand ohne Probe und vorherige Absprachen statt, in spannender und hochintensiver Improvisation. Das Ergebnis war so überzeugend, dass die vier Musiker beschlossen, sich bald wiederzutreffen. Und daraus ist eine "Working Band" geworden. Alle Musiker steuern Kompositionen bei, die den besonderen Reiz der unorthodoxen, schlagzeuglosen Besetzung ausloten. Und auch die Frische und neugierige Aufregung eines Blind Date ist erhalten geblieben. Weitere Informationen

Fr. 03.07. 21 Uhr Highlight

Ed Motta

Ed Motta (voc, rhodes, p), Matti Klein (p, keys), Arto Mäkelä (g), Laurent Salzard (b), Miguel Casais (dr)

Ed Motta ist mehr als ein Grammy nominierter Musiker, Sänger, Songwriter, versierter Genießer und Entertainer. Der Koloss aus Rio ist eine Naturgewalt. In seiner brasilianischen Heimat längst ein Idol zwischen Música Popular Brasileira, Funk, Rock, Soul und Jazz, gilt Motta in Europa schon seit einigen Jahren als Geheimtipp. Mit seinem letzten Album "AOR" (Membran/Sony) hat er überzeugt. Ihm ist ein hervorragendes Tribut an den "Album"- oder auch "Adult-Oriented"-Rock gelungen, den Bands wie etwa Earth, Wind & Fire, Doobie Brothers, Chicago, The Beach Boys oder auch Steely Dan geprägt haben. Diese Musik strotzt vor energischer Eleganz, Lebenslust und Freude am Musikmachen. Für den stilsicheren Hörgenuss von "AOR" hat Motta übrigens noch einige Tipps: "Bevor man sich dieses Album anhört, sollte man sich ein Hawaii-Hemd à la Magnum anziehen, dazu Slipper ohne Socken wie in Miami Vice, sich in ein Cabrio setzen und an Kokosnusspalmen vorbei in den Sonnenuntergang cruisen. Egal ob in Rio de Janeiro, Los Angeles, Miami oder Hawaii. Aloha!" Weitere Informationen

Sa. 04.07. 21 Uhr

The Flat Earth Society

Peter Vermeersch (comp, cl), Benjamin Boutreur (as), Michel Mast (ts), Bruno Vansina (bs), Stefaan Blancke (trb), Marc Meeuwissen (trb), Berlinde Deman (tba), Bart Maris (tp), Sam Vloemans (tp), Kristof Roseeuw (b), Peter Vandenberghe (p, keys), Teun Verbruggen (perc) Tom Wouters (cl, vib, xyl), Pierre Vervloesem (g)

Nachdem der belgische Klarinettist, ehemalige Architekt, Komponist und Produzent Peter Vermeersch bereits mit den Bands Maximalist! und X-legged Sally für Furore gesorgt hatte, suchte er nach einer neuen Herausforderung und begründete das Ensemble Flat Earth Society. Zwischen Jazz-Big-Band und Rock-Orchester gehört die Band zu den eigenwilligsten Formationen Belgiens. Als "Bands of rebels" charakterisierte der belgische Jazzer Toots Thielemans die Combo, und verweist damit auf die rebellische, unkonformistische, abenteuerliche Art und Weise, mit der hier Musik produziert wird. Weitere Informationen

So. 05.07. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Florian Brandl (tp)

Der Münchner Trompeter Florian Brandl ist ein vielseitiger Bläser, der sich mit seinem Sound in zahlreichen Stilen heimisch fühlt. Unter anderem teilte er die Bühne mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d'Andrea, Johannes Enders, Gary Smulyan, Gábor Bolla und Dusko Goykovich. Sein musikalisches Anliegen ist es, eine Geschichte mit Tiefe, Bedeutung, Sinn, Herzblut und Feeling zu erzählen. Er freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Mo. 06.07. 21 Uhr Big Band Night

BamesreiterSchwartzOrchestra

Patricia Römer, Antonia Dering, Lydia Schiller (voc), Svenja Hartwig (voc, frh), Bettina Maier, Michael Binder, Moritz Stahl, Konstantin Herleinsberger, Jonas Brinckmann, Florian Leuschner (reeds), Lukas Jochner, Antonia Hausmann, Chris Landsiedel, Jakob Grimm (tb), Felix Jechlinger, Matthias Schwengler, Felix Meyer, Johannes Schneider, Andreas Schnell (tp), Stephan Plecher (p), Richard Schwartz (g/comp/arr), Anselm Legl (b), Marco Dufner (dr), Lukas Bamesreiter (Ltg)

Ausufernd psychoaktive, schnörkellos direkte und wortlose Geschichten tanzen zusammen mit metaphorischer Poesie ein Kopfkino, zu dessen Traumdeuter der Zuhörer ungefragt erklärt wird. Das aktuelle Programm des BamesreiterSchwartzOrchestra beinhaltet ausschließlich Eigenkompositionen von Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter. Gemeinsam gründeten sie das Orchester im Jahr 2013. Begeistert verschrieben sie sich der orchestralen Form des Jazz, jedoch ohne die Tradition der Big Bands in den Vordergrund zu stellen. Allein die personellen Erweiterungen des klassischen Jazzorchesters auf sechsstimmigen Holzsatz, zusätzliches Horn und vor allem vierstimmige Vocal-Section machen es bereits zu einem zeitgenössischen Unterfangen. Die Musiker des BamesreiterSchwartzOrchestra sind allesamt ehemalige oder momentane Studierende an internationalen Musikhochschulen und Mitglieder im Landesjugendjazzorchester Bayern und/oder im Bundesjazzorchester. Weitere Informationen

Di. 07.07. 21 Uhr

Lori Williams & Band

Lori Williams (voc), Bernhard Wiesinger (sax), Christian Havel (g), Rob Bargad (org), Michael Keul (dr)

Lori Williams zaubert ihr Publikum mit ihrer einzigartigen Stimme in eine andere Welt und berührt die Herzen ihrer Zuhörer. Sie versteht es, mit den vielen Facetten des Jazz umzugehen und zählt deshalb zu den gefragtesten Stimmen in ihrer Heimat Washington D.C.. Ihre Qualitäten sowohl als Jazz- und Gospelsängerin als auch als Schauspielerin und Tänzerin bewies sie erst im Frühjahr 2015 im Musical "Bessie's Blues", das äußerst erfolgreich in den USA lief. Gemeinsam mit ihrer - mit Top-Musikern besetzten - internationalen Band spannt Lori Williams in ihrem Programm einen großen Bogen von der Tradition zur Moderne des Jazz. Weitere Informationen

Di. 07.07. 18:30 Uhr Halle 3, Einstein Kultur

Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Die Jahresmitgliederversammlung 2015 des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V. findet in diesem Jahr im Einstein Kultur in Halle 3 statt. Weitere Informationen

Mi. 08.07. 21 Uhr

Miguel Zenón

Miguel Zenón (as), Luis Perdomo (p), Hans Glawischnig (b), Henry Cole (dr)

Der mehrfach Grammy nominierte puertorikanische Saxofonist Miguel Zenón präsentiert heute Abend eine Gruppe ausgewählter Musiker, welche die oft widersprüchlichen Pole aus Innovation und Tradition meisterhaft auszubalancieren wissen. Zenón gilt weithin als einer der angesehensten und einflussreichsten Saxofonisten seiner Generation. Zudem entwickelte er eine Einzigartigkeit als Komponist und Konzeptualist. Stets konzentrierte er seine Bemühungen auf die Perfektionierung einer feinen Mischung aus lateinamerikanischer Folklore-Musik und Jazz. Im Jahr 2011 gründete er Caravana Cultural, ein Programm, das kostenlose Jazz-Konzerte in den ländlichen Gebieten von Puerto Rico möglich macht. Mit seinem aktuellen Album "Identities are Changeable" (Miel Music) setzt Zenón sich mit der nationalen Identität der puertorikanischen Community in den USA auseinander. Die Musik auf dem Album wurde um eine Reihe von Interviews mit New Yorkern puertorikanischer Abstammung geschrieben. Die Erzählform seiner Arbeit, die aus diesen Gesprächen entstand, ist die Grundlage für alle Kompositionen auf dem Album. Weitere Informationen

Do. 09.07. 21 Uhr

FORQ

Henry Hey (keys), Chris McQueen (g), Michael League (b), Jason ‘JT’ Thomas (dr)

Seitdem sie im September letzten Jahres ihr gleichnamiges Debüt veröffentlichten, schlägt das neugegründete Quartett FORQ aus New York/Texas Wellen in der internationalen Musikszene. Bei dieser Besetzung aus umtriebigen, bereits äußerst erfolgreichen Musikern lässt die positive Resonanz kaum verwundern. Die Band setzt sich zusammen aus Henry Hey an den Keyboards, Begründer des Jazz-Quartetts Rudder, Grammy-Preisträger und Snarky Puppy-Gründer Michael League am Bass, Snarky Puppy-Mitglied Chris McQueen an der Gitarre und Jason 'JT' Thomas am Schlagzeug, der u.a. mit Roy Hargrove RH Factor, Marcus Miller und D'Angelo zusammenarbeitet. Keine Frage: FORQ ist ein All-Star-Ensemble - aber eines mit dem Geist und Zusammenhalt einer Garagenband. Weitere Informationen

Fr. 10.07. 21 Uhr Highlight

Christian McBride Trio

Christian McBride (b), Christian Sands (p), Jerome Jennings (dr)

Als außergewöhnlicher Bassist, Komponist und Arrangeur ist Christian McBride sicher eine der wichtigsten und allgegenwärtigsten Figuren in der Jazzwelt der letzten 20 Jahre. Kaum zu glauben, dass dieser Mann noch nicht einmal 40 Jahre alt ist. Konsequent verbindet er seine gewandte Musikalität mit einer ganz besonderen Fähigkeit: seine Begeisterung für die Musik mit dem Publikum zu teilen. Seine Leidenschaft wirkt geradezu ansteckend. Sowohl als Bandleader als auch als Sidemen (Chick Corea, Herbie Hancock, James Brown, Sting u.v.m.) hat er diese über Jahrzehnte unter Beweis gestellt. Seine aktuelle CD "Out Here" (Mack Avenue Records) wurde für einen Grammy nominiert. Für das Bandprojekt, mit dem er heute auf der Bühne steht, hat er die Rolle des Mentors übernommen und sich zwei junge "rising stars" ins Boot geholt. Gemeinsam entzünden sie "... ein Feuerwerk der swingenden Lässigkeit, das ebenso heftig und hell aufzulodern wie sanft zu flackern versteht." (Jazz thing) Weitere Informationen

Sa. 11.07. 21 Uhr Rising Star

Sarah McKenzie

Sarah McKenzie (voc, p), Jo Caleb (g), Pierre Boussaguet (b), Greg Hutchinson (dr)

Es ist gerade einmal zweieinhalb Jahre her, dass Sängerin und Pianistin Sarah McKenzie am Jazzwettbewerb des Umbria Jazz Festivals teilgenommen hat und als eine der wenigen ein volles Stipendium für das berühmte Berklee College of Music erhielt. 18 Monate später absolviert sie ihr Diplom in Jazz Performance und wurde direkt vom Chef von Universal Publishing Frankreich, Jean Philippe Allard, für das Label Impulse! unter Vertrag genommen. Brian Bacchus (Norah Jones, Gregory Porter) produzierte die Plattenaufnahmen im legendären Sear Sound Studio in New York, die neben Eigenkompositionen von McKenzie auch Arrangements von Klassikern von Porter, Gershwin, Mancini, Ellington und Jerome Kern enthalten. McKenzies Debüt "We Could Be Lovers" erscheint am 15. September 2015. Weitere Informationen

So. 12.07. 18 Uhr

ArtLounge

"4975 Jahre!" Ausstellungseröffnung des Künstlerkreises der MÜNCHENSTIFT GmbH mit dem Duo Carlov Rojas (g, harp) und F. Böhle (p)

Künstlerkreis goes Unterfahrt! Die Werke von hochbetagten SeniorInnen in der MÜNCHENSTIFT GmbH verlassen bekanntes Terrain und halten Einzug in der Galerie im Jazzclub Unterfahrt. Dabei werfen die TeilnehmerInnen des Künstlerkreises um Künstlerin Roswitha Freitag zusammen genommen stolze 4975 Jahre Lebensalter in die Waagschale. Ihre Malerei: anrührend, ausdrucksstark, farbenfroh. Auch die musikalische Umrahmung hat es in sich: Das Duo Carlov Rojas (g, harp) heizt ein mit südamerikanischem Temperament und Pianist F. Böhle öffnet seinen Fundus an fetzigen Evergreens: ein (Sommer)-Fest für die Sinne! Mit freundlicher Unterstützung der MÜNCHENSTIFT GmbH. Eintritt frei! Weitere Informationen

So. 12.07. 21:00 Uhr AZ präsentiert: jAZz Sunday

Somi

Somi (voc), Nir Felder (g), Toru Dodo (p, rhodes), Ben Williams (b), Otis Brown III (dr, perc)

Somi wurde in Illinois geboren, ihre Eltern waren Einwanderer aus Ruanda und Uganda. Das doppelte Erbe der afrikanischen Musik und des Jazz waren von Anfang an prägend für ihren Stil. Oft wurde sie mit Miriam Makeba oder Sarah Vaughan verglichen. 2013 beschloss die gefeierte Sängerin und Songschreiberin ins nigerianische Lagos umzuziehen und dort nach frischen Inspirationen zu suchen. Somi hat eine Reihe neuer Songs geschrieben aus denen die unglaubliche Kreativität und der großartige Spirit dieser Vielvölkerstadt spricht und in denen sie mit leichter Hand und einer ganz neuen Stimme die Welten von afrikanischem Jazz, Soul und Pop miteinander verbindet – nach Meinung des Magazins Vogue einfach "Superb!" Die neuen Songs lassen alle verklärten Bilder hinter sich und bemühen sich stattdessen um eine Sicht "von innen" auf die kulturellen und sozialen Gegebenheiten vor Ort. Somi reflektiert in ihren Songs, was sie in der Stadt erlebt, und führt auf diese Weise eine Art musikalischen Dialog mit Lagos. Das Album "The Lagos Music Salon" (OKeh) wurde für den ECHO Jazz 2015 nominiert. Das Konzert findet in Kooperation mit der Abendzeitung statt.
Der Einlass beginnt ausnahmsweise erst um 20 Uhr
ACHTUNG: Das Konzert wurde von der Alten Kongresshalle in die Unterfahrt verlegt. Alle über München Ticket gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen

Mo. 13.07. 21 Uhr Big Band Night

Hard Days Night Big Band

Michael Floßmann, Julius Braun, Konstantin Kern, Claudius Ress (tp), Steffen Schmitt, Notker Zikeli (as), Elmar Krick, Silvan Kaiser (ts), Jörg Siemers (bs), Christian Landsiedel, Stefan Friedrich, Vincent Wiederhold, Thomas zur Lage (tb), Ralf Turner (g), Markus Buchmann (p), Julia Hornung (b), Sebastian Wolfgruber (dr), Petra Scheeser (voc)

Die Hard Days Night Big Band ist so etwas wie eine Institution in der Münchner Jazz-Szene. Seit über 25 Jahren swingt und groovt das musikalische Großprojekt auf den Bühnen des Freistaats, wenn es nicht gerade einer Einladung auf ein europäisches Jazz-Festival folgt. Die knapp 20 Vollblutmusiker unter der Leitung von Matthias Preißinger haben bereits mit internationalen Jazz-Größen wie Bobby Shew, Claudio Roditi und Matthias Schriefl gespielt. Heute Abend präsentieren sie ihr aktuelles Programm mit Kompositionen von Gordon Goodwin, Bob Mintzer und vielen eigenen Arrangements aus dem Beatles Song Book. An den Stimmbändern: Petra Scheeser. Weitere Informationen

Di. 14.07. 21 Uhr Hardbop Supergroup

The Cookers

Billy Harper (ts), Donald Harrison (as, ss), Eddie Henderson (tp), David Weiss (tp), Danny Grissett (p), Cecil McBee (b), Billy Hart (dr)

Im vergangenen Jahr haben The Cookers ein neues Album aufgenommen: "Time and Time Again" (Motema Music). Darauf zu hören sind ausnahmslos Weltklassemusiker, die sich auch einzeln als Bandleader einen Namen gemacht haben. Die Platte enthält frische, herausfordernde, grenzüberschreitende Musik der legendären Improvisationskünstler. Die 250 Jahre Jazzerfahrung der einzelnen Musiker hört man; die Besetzung spricht für sich: Billy Harper, Cecil McBee, Danny Grissett, Eddie Henderson und Billy Hart. "If you wondered what has happened to all the passion and intensity, once such essential ingredients of great swinging jazz and now virtually non-existent in so much of today’s outpourings, you’ll find it all in The Cookers," schreibt Tony Hall im JazzWise Magazine. David Weiss und das neuste Mitglied, Altsaxofonist Donald Harrison, fügen sich mit großer Leidenschaft souverän in die Rige der Weltstars ein. DownBeat Critics Poll Aug. 2015: "Best Jazz Group" Weitere Informationen

Mi. 15.07. 21 Uhr Rising Star

Melissa Aldana

Melissa Aldana (ts), Pablo Menares (b), Jochen Rückert (dr)

Bereits im zarten Alter von sechs Jahren begann Melissa Aldana in ihrer Heimat Chile Saxofon zu spielen. Ihr Vater, selbst ein bekannter Jazz-Saxofonist, unterrichtete sie, doch schnell entwickelte sie ihre ganz eigene musikalische Sprache. Sie studierte in Berklee, wurde George Colemans Mentee und gewann als erste Frau in einem Instrumentalfach den renommierten Thelonious Monk Jazz Wettbewerb, der ihr einen Plattenvertrag mit Concord Records einbrachte. Keine Frage, die Nachwuchskünstlerin steht am Anfang einer großen Karriere. "It’s not too soon to call her great." (JazzTimes) Weitere Informationen

Do. 16.07. 21 Uhr

Guinga & Stefania Tallini

Guinga (g), Stefania Tallini (p)

Guinga gilt als einer der innovativsten Songwriter und als einer der führenden Gitarristen Brasiliens. Seine Musik ist inspiriert von vielfältigsten Einflüssen und musikalischen Genres wie Choro, Samba, Baião, Walzer, Foxtrott, Blues, klassischer Musik sowie Jazz. Seine rhythmisch und harmonisch komplexen Kompositionen zeichnen sich durch berührende Melodien aus. Auf der Bühne der Unterfahrt spielt er im Duo mit der italienischen Pianistin Stefania Tallini. In ihrem gemeinsamen Projekt "Viceversa" (Alfa Music) kreieren die beiden eine spannende Symbiose aus brasilianischer Musik und europäischem Jazz. Weitere Informationen

Fr. 17.07. 21 Uhr

Sandro Roy Quartet - Where I Come From

Sandro Roy (vl), Paulo Morello (g), Sascha Köhler-Reinhardt (rhythm g), Joel Locher (b)

Der klassisch ausgebildete Violinist Sandro Roy, 1994 in eine Augsburger Musikerfamilie geboren, ist in vielen Stilen zwischen europäischem Gypsy Swing und amerikanischem Jazz zuhause. Von Kindheit an konnte er - neben dem gemeinsamen Musizieren in der Sinti-Großfamilie - eine vielseitige Ausbildung genießen. Erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert stehen neben Meisterkursen bei Benjamin Schmid oder Auftritten mit Biréli Lagrène und Stochelo Rosenberg in seinem beachtlichen Lebenslauf. Doch neben zahlreichen Auszeichnungen und anderen Superlativen, die man über Sandro Roy lesen und hören kann, beeindruckt er vor allem durch seine Offenheit und seine Wandlungsfähigkeit. Weitere Informationen

Sa. 18.07. 21 Uhr

Alexander von Hagke Quartet - "Dark Wood Suite"

Alexander von Hagke (cl), Alex Jung (g), Heiko Jung (b), Bastian Jütte (dr)

Die Klarinette steht im Mittelpunkt der neuen CD "Dark Wood Suite" (Enja) von Alexander von Hagke. Mit seinem Quartett zelebriert der virtuose und facettenreiche Musiker das dunkle Holz mit feiner Melodik und subtiler Harmonik, kombiniert mit vielschichtigen Grooves. Die vierteilige "Dark Wood Suite" ist das Herzstück des Programms. Ihre Klangfarben sind intensiv und voller Ausdruckskraft. Die Kompositionen beleuchten verschiedene Gesichter des faszinierenden, im Jazz teilweise unterschätzten Instruments: Die Klarinette erscheint zart, intim, frisch, wendig und warm; die Bassklarinette eher knorrig, düster, ausdrucksstark, mysteriös. Vier weitere Titel, zwei davon beigesteuert von Gitarrist Alex Jung, erweitern das Klangspektrum und vervollständigen das Album. "Von Hagkes Improvisationsmusik besitzt eine spielerische Reife und schreiberische Raffinesse, wie man sie nicht häufig von einem jungen Jazzmusiker zu hören bekommt." (Jazz thing) Weitere Informationen

So. 19.07. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Florian Brandl (tp)

Der Münchner Trompeter Florian Brandl ist ein vielseitiger Bläser, der sich mit seinem Sound in zahlreichen Stilen heimisch fühlt. Unter anderem teilte er die Bühne mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d'Andrea, Johannes Enders, Gary Smulyan, Gábor Bolla und Dusko Goykovich. Sein musikalisches Anliegen ist es, eine Geschichte mit Tiefe, Bedeutung, Sinn, Herzblut und Feeling zu erzählen. Er freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Mo. 20.07. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Mit Elan, Leidenschaft und viel Gefühl sind sie dabei, die jungen Musiker des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern. Die talentierten Jazzer im Alter zwischen 10 und 25 Jahren kommen aus dem ganzen Freistaat. In intensiven Arbeitsphasen erproben sie die gesamte Bandbreite der Jazzorchesterliteratur. Auch das klassische Big Band Repertoire, die Improvisation und das Arrangieren sowie Komponieren für Jazz Big Band stehen auf der Agenda. Dabei werden sie von ihrem künstlerischen Leiter Harald Rüschenbaum und einem engagierten Dozententeam begleitet. Die jungen Jazzer bringen eine Mischung aus Swing, Modern Jazz, gefühlvollen Balladen und feurigem Latin auf die Bühne. Sie swingen in der Unterfahrt mit Klassikern von Duke Ellington und Count Basie, mit modernem Big Band Sound von Thad Jones und Peter Herbolzheimer sowie mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Im Programm sind überwiegend Kompositionen von Jay Ashby, Karsten Gorzel und Marco Lobo zu hören, die diese als Gastdozenten des Internationalen Latin Jazz Projekts 2014 mit den jungen bayerischen Musikern erarbeitet haben. Weitere Informationen

Di. 21.07. - Mi. 22.07. 21 Uhr

Marco Lobo e Convidados

Marco Lobo (perc), Márcio Tubino (sax, fl), Walter Lang (p), Peter Cudek (b), Mauro Martins (dr)

Marco Lobo ist einer der ganz großen Stars der brasilianischen Percussion-Szene. Wie kaum ein anderer hat er das Wesen des brasilianischen Rhythmus erfasst. Das Marco Lobo Quintet spielt mitreißende brasilianische Musik jenseits der Klischees von Bossa Nova und Karneval. Ob an selbst gebauten traditionellen Instrumenten seiner Heimat Bahia oder virtuosen Samba-Trommeln, Marco Lobo zieht die Zuschauer mit unerschöpflicher Soundvielfalt magisch in seinen Bann. Die deutsch-brasilianische Besetzung, die erfolgreich sowohl durch Europa als auch Brasilien tourte, überzeugt durch ihr enorm dynamisches und vielschichtiges Zusammenspiel. "Wie eine Spinne sitzt er da auf dem Cajon, sein Basisinstrument, das er gerne mit dem Jazzbesen spielt, und entfacht ein wahres Sambafeuerwerk." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Do. 23.07. 21 Uhr Jazzschool in concert

Berufsfachschule für Musik / Neue Jazzschool München e.V.

Deutschlands ältestes Ausbildungs- und Unterrichtsinstitut für Jazz und Popularmusik ist wieder zu Gast im Jazzclub Unterfahrt und präsentiert Talente ihrer Berufsfachschule. Neben jeder Menge Spielfreude hat die Neue Jazzschool München fünf unterschiedliche Combos ihrer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Jazz, Rock und Pop im Gepäck. Ein Jazz Piano Trio erweckt Klassiker von Urgesteinen wie Thelonious Monk, Bill Evans und Sonny Rollins zu neuem Leben. Dem Trio-Klang fügt eine ausdrucksstarke Sängerin ihre individuelle Farbe hinzu. Mit Schulleiter Franz-David Baumann an der Trompete ruft eine zehnköpfige Small Big Band durch knackige Bläsersätze die Kompositionen und Arrangements der Swing-, Bebop- und Hardbop-Ära in Erinnerung. Das Ensemble von Dozent Volker Giesek widmet sich mit drei Sängerinnen, Geige, Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug vor allem dem Pop und Soul: Sein Programm reicht von Stevie Wonder über Genesis bis zu Alicia Keys. In ähnlicher Besetzung legt das Ensemble von Barbara Mayr seinen Fokus auf Latin und dreistimmigen Gesang. Mit Gospel, afrikanischen Traditionals und Swing-Standards präsentiert ein Kammerchor, welche große Rolle die Chorarbeit im Rahmen der Berufsfachschul-Ausbildung spielt. Weitere Informationen

Fr. 24.07. 21 Uhr

Christian Elsässer Quartett 'Short Stories'

Matthieu Bordenave (sax), Christian Elsässer (p), Lorenz Heigenhuber (b), Matthias Gmelin (dr)

Trotz seiner gerade mal 32 Jahre ist Christian Elsässer als Musiker ein alter Hase. Bereits als Teenager versetzte er die Münchner Jazz-Szene mit seinen Klavierkünsten in kollektives Staunen. Mittlerweile steht er mit internationalen Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne und räumte zahlreiche Preise und Stipendien ab, unter anderem den ECHO Jazz. Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet Christian Elsässer regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der Szene wie den Rundfunk Big Bands des WDR und HR, dem Metropole Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester sowie mit der NDR Big Band, mit der er sein aktuelles Album "Flying in Circles" eingespielt hat. Mit Matthieu Bordenave, Lorenz Heigenhuber und Matthias Gmelin – allesamt bedeutende Stimmen der deutschen Jazzszene – hat er für sein neues Quartett-Projekt Partner gefunden, die seine musikalische Vision teilen. Der Titel Short Stories steht für ein Programm aus Musikstücken, die sich in ihrer Kompaktheit auf die kompositorische Essenz beschränken und allen vier Musikern viel Raum für kammermusikalisches und interaktives Ensemblespiel geben. Weitere Informationen

Sa. 25.07. 21 Uhr Special (Birthday) Edition feat. Thorsten Skringer

Stephanie Lottermoser ‘Paris Songbook’

Stephanie Lottermoser (ts, voc), Christoph Moschberger (tp), Ferdinand Kirner (g), Jan Eschke (p), Ludwig Klöckner (b), Guido May (dr), special guest: Thorsten Skringer (ts)

Mit ihrem dritten Album präsentiert Stephanie Lottermoser ein Programm, das zum Großteil während ihres Aufenthalts an der "Cite International des Arts" in Paris 2014 entstanden ist, welcher ihr durch den Bayerischen Kunstförderpreis im letzten Jahr ermöglicht wurde. In ihren Kompositionen mischt sie Jazz, Pop und Funk zu einer groovenden Mischung und erzählt so von ihren Eindrücken, Erlebnissen und Begegnungen in Paris. Das Album enthält auch Livemitschnitte aus der Unterfahrt vom Sommer letzten Jahres und wird hier heute mit einer großartigen Band und Special Guest Thorsten Skringer (Heavytones/TV Total) präsentiert. "In großen Momenten ist man versucht, an Joni Mitchell oder Steely Dan zu denken. Stephanie Lottermoser singt so sicher wie großartig, hebt ihr Tenorsaxofon und beginnt ein Solo, das sich perfekt in den Groove ihrer Band schmiegt. Ihre Stücke sind von eingängiger Raffinesse, sehr rhythmisch und haben die perfekten Melodien. Der Charme Stephanie Lottermosers tut das seinige." (Thomas Morawitzky, Gäubote) Weitere Informationen

So. 26.07. - Mo. 27.07. 20:30 Uhr Big Band Nachwuchs

King Luis & Pestalozzi-Bigband

Der musikalische Nachwuchs aus München meldet sich zu Wort: Bereits zum sechsten Mal präsentieren die King Luis Bigband des Städtischen Luisengymnasiums München sowie die Bigband des Pestalozzi-Gymnasiums ihre Sommerkonzerte im Jazzclub Unterfahrt. Während bei den King Luis-Musikern der Klassen 6 bis 12 einige Ohrwürmer wie "Can you feel the love tonight" oder "Take Five" auf dem Programm stehen, spielt die Bigband des Pestalozzi-Gymnasiums aus dem Count Basie Band Buch, dem Benny Goodmann Buch sowie Stücke von Charles Mingus, Christofer Varner u.a.. Die Pestalozzi-Bigband tritt nun seit vier Jahren in fast unveränderter Besetzung auf, für mehrere Schüler, die nun ihr Abitur gemacht haben, ist es daher ihr Abschiedskonzert. Sieben Musiker der Band sind auch Mitglieder des Landesjugendjazzorchesters Bayern. 2013 wurde die Big Band erster Preisträger bei Jugend Jazzt in Bayern, 2014 erhielt sie den Förderpreis des Landesmusikrats Baden-Württemberg. Der Big Band Nachwuchs spielt unter der Leitung von Harald Scharf (King Luis) und Christofer Varner (Pestalozzi).
Gegen Vorlage des Schülerausweises zahlen Schüler € 7.- und Schüler des Städt. Luisengymnasiums und des Pestalozzi-Gymnasiums € 5.-. Weitere Informationen

Di. 28.07. - Sa. 01.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Guido May ‘Groove Extravaganza’

Martin Scales (g), Christian Elsässer (p, keys), Patrick Scales (b), Guido May (dr)

Schlagzeuger Guido May präsentiert eine Neuauflage seiner stilübergreifenden Band, die von Jazz bis Funk, von Afro bis Hip Hop, von Blues bis Odd Meters reicht. Seit Jahren festes Mitglied der Band von Funk-Ikone Pee Wee Ellis, spielte er u.a. mit Fred Wesley & The New J.B.s, The New York Voices, Kenny Wheeler, Larry Coryell, Benny Golson, Johnny Griffin, Don Menza, Lynne Arriale, Don Grusin und Antonio Faraò. Weitere Informationen

Mi. 29.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Guido May ‘Groove Extravaganza’

James Morton (as), Martin Scales (g), Christian Elsässer (p, keys), Patrick Scales (b), Guido May (dr)

Für den zweiten Abend dieser Summer Week hat Guido May James Morton eingeladen, einen der aufregendsten Saxofonisten der zeitgenössischen Szene. Mit nur 22 Jahren hat er seinen Master in Jazz an der renommierten Guildhall School of Music gemacht. 2009 folgten Konzerte mit Mentor Pee Wee Ellis’ "Still Black Still Proud, a tribute to James Brown" in ganz Europa sowie mit Andy Sheppard’s Sax Massive. Seit 2010 ist er festes Mitglied bei Herbaliser. 2014 wurde er von Mayor George Ferguson zum Ambassador of Music for Bristol ernannt. 2015 erscheint sein neues Solo-Album "The Kid". Er tourte u.a. mit Raphael Saadiq, Kasabian, George Clinton, Fred Wesley and The New JB’s, Tony Allen und Soul Collective. Weitere Informationen

Do. 30.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Guido May ‘Groove Extravaganza’

Adrian Mears (tb, didg), Martin Scales (g), Christian Elsässer (p, keys), Patrick Scales (b), Guido May (dr)

Der Special Guest des heutigen Abends ist Posaunist Adrian Mears. Er studierte am Sydney Conservatorium for Music und später privat bei Steve Turre, Robin Eubanks, Richie Beirach, Slide Hampton und Conrad Herwig in New York. Im Jahr 1992 zog er nach München, arbeitete mit Harald Rüschenbaum, Dusko Goykovich, Klaus Doldinger, Peter O’Mara, Bobby Burgess und dem Bundesjugendjazzorchester. Er ist seit 2000 Mitglied des Vienna Art Orchestra. Derzeit arbeitet er als Professor an der Musikhochschule Basel, wo er u.a. Posaune und Gehörbildung lehrt. Weitere Informationen

Fr. 31.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Guido May ‘Groove Extravaganza’

Tony Remy (g), Martin Scales (g), Christian Elsässer (p, keys), Patrick Scales (b), Guido May (dr)

Für diesen Abend der Munich Summer Jazz Week holt Guido May den Ausnahmegitarristen Tony Remy auf die Bühne der Unterfahrt. Remy ist einer der gefragtesten Gitarristen weltweit. Jazzintuition trifft bei ihm auf Blues-Soul. Er tourte und produzierte u.a. mit Incognito, The Jazz Crusaders, Pee Wee Ellis, Matt Bianco, Jack Bruce, Annie Lennox, Herbie Hancock, M-People und Dominic Miller. Weitere Informationen

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