Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 Munich - Germany
Club: +49 (0)89 448 27 94

Opening hours Mon. - Sun.: 7.30 p.m. to 1.00 a.m.
Concerts starts at 9 p.m.

Dec 2019 | Feb 2020

Program January 2020

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Schedule / Month | Todays concert

Wed, January 1 21 Uhr

Geschlossen

Thu, January 2 21 Uhr

Matthias Bublath & Friends

feat. Fourganic, Max Grosch & Lisa Bassenge

Lisa Bassenge (voc), Max Grosch (viol), Titus Vollmer (g), Matthias Bublath (p, keys, organ), Oscar Kraus (dr)

Seit der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath nach neun aufregenden wie lehrreichen New Yorker Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrte, mischt er die Szene mit verschiedenen eigenen Bands auf, präsentiert sich in Solo-Programmen, Trio-, Quintett- oder Bigband-Besetzungen. Besonders wirkungsvoll setzt der vielseitige Keyboarder die Hammond B3-Orgel ein – ein charakterstarkes Instrument, auf das sich Matthias Bublath zunehmend spezialisiert hat. Für das Jahr 2019 hat er den Förderpreis der Initiative Musik gewonnen und sein elftes Album als Bandleader wird im Frühjahr 2020 bei Enja Records erscheinen.

Für das Konzert in der Unterfahrt am 2. Januar hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die in dieser Konstellation wohl einmalig ist: An der Gitarre glänzt Titus Vollmer, der als einer der besten Bluesgitarristen Deutschlands gefeiert wird. Am Schlagzeug ist Oscar Kraus zu hören, der in diversen Pop-acts fungiert und ein großes Faible für New Orleans-Blues hat. Max Grosch wird als einer der führenden Jazzgeiger Deutschlands gehandelt und versucht durch seine innovative Spielart die Entwicklung im Bereich Improvisation auf Streichinstrumenten voranzutreiben. Lisa Bassenge entdeckte mit 16 Jahren ihre Liebe zum Gesang und zur Musik. Sie tourte mit Ihren verschiedenen Bands (Micatone, Nylon, Lisa Bassenge und Band) durch Europa und Asien, war in diversen Fernsehshows zu Gast, unter anderem in der “Harald Schmidt Show” und dem ZDF Morgenmagazin. Neben ihren eigenen Projekten arbeitete Lisa Bassenge u.v.a. mit der WDR und NDR Bigband sowie mit Fred Wesley, Astrid North, Nicola Conte, Demba Nabé (aka Boundzound), Calexico, Larry Klein, Vinnie Colaiuta, David Friedman, Till Brönner und Stuart Staples von den Tindersticks zusammen. 2017 gründete Lisa Bassenge mit Jacob Karlzon (S) und Andreas Lang (DK) ein Trio, mit dem sie bis heute tourt und aufnimmt. more information

Fri, January 3 21 Uhr

SiEA

Antonia Dering (voc, performance), Patricia Römer (voc, synth), Ramona Schwarzer (tb), Lucie Graehl (ss, as), Amélie Haidt (git, voc), Julia Hornung (e-b, b, moog), Lisa Wilhelm (dr, SPDSX), Marlene Neumann (visual artist)

Lass deine müde Seele treiben, mit starken Armen tragen sie dich weit hinaus, Gischt spritzt, donnernd schlagen Wogen rhythmisch über dir zusammen, Trommeln brodeln und klatschen wie die Wellen auf den Strand, Bass spült dir den Sand aus deinen Poren, drückt dich mit Wucht bis an den Horizont.

SiEA ist Avantgarde-Pop, SiEA ist Techno-Ballade, SiEA ist Disco-Funk, SiEA schlägt ein, baut sich auf, von klitzeklein bis gewaltig. SiEA nimmt dich bei der Hand und erzählt dir Geschichten, SiEA stellt dir ein Bein und bringt dich zum tanzen. Die 2017 in München gegründete Avantgarde Pop Band bewegt sich zwischen Disco, Hip-Hop, Jazz, Techno und Pop. Manche Stücke verfeinern die Musikerinnen mit lateinamerikanischer Perkussion, andere mit elektronischen Beats. Die Intimität von Duo-Passagen mündet von einem Moment auf den anderen in wuchtigen Tutti-Strecken, in denen der gesamte Rhythmus-Apparat, die Bläser-Section und drei Stimmen alles geben. Der geschmackvolle Einsatz von Synthies und elektronischen Effekten runden den sehr eigenen Bandsound ab. Auch visuell bleibt SiEA schillernd im Gedächtnis hängen: weil die in allen maritimen Farben gewandeten Musikerinnen auch Performance-Elemente nicht zu kurz kommen lassen. more information

Sat, January 4 21 Uhr

Jin Jim

Weiße Schatten

Daniel Manrique-Smith (fl, beatboxing), Johann May (git), Ben Tai Trawinski (b), Nico Stallmann (dr)

„Jin Jim“ ist eine Gewinner-Band. Das 2013 entstandene Quartett wurde noch in seinem Gründungsjahr zum Voting-Sieger des Bonner JazzTube-Festivals erklärt. 2014 setzte sich die Formation dann gegen 200 Mitkonkurrenten beim „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage durch. Mit bisher ungekannter Wucht und innovativem Geist vereint die mit Flöte, Gitarre, Bass und Schlagzeug instrumentierte Band Elemente aus Latin, Jazz, Rock, Pop, Flamenco und indischer Musik. Weil das Goethe-Institut die Musik so spannend fand, schickte es „Jin Jim“ 2016 auf eine Tournee, die erst nach Peru, die alte Heimat des Flötisten Daniel Manrique-Smith, führte und dann durch fünf afrikanische Länder. Die vier Musiker von „Jin Jim“ sind also so etwas Botschafter des Deutschen Jazz. Bei einem umjubelten JazzBaltica-Auftritt wurde die Band vom anwesenden Produzenten Siggi Loch entdeckt. Er nahm sie unter Vertrag. In der Unterfahrt stellen „Jin Jim“ nun ihr Album „Weiße Schatten“ vor. more information

Sun, January 5 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

André Schwager (p), Bastien Rieser (tp), Thomas Ganzenmüller (b), Guido May (dr)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. more information

Mon, January 6 21 Uhr Bigband Night

Munich Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Florian Brandl, Albrecht Huber (tps), Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Auwi Geyer (tbs), Christoph Hörmann, Evan Tate, Alexander von Hagke, Wolfgang Roth (saxes), Tizian Roth (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Im 'Munich Uptown Jazz Orchestra' sind einige der bekanntesten Größen der hiesigen Szene versammelt. Der Trompeter und Leiter Franz Weyerer sieht diese stolze, mit so viel Präzision wie Swing spielende Virtuosen-Truppe in der Tradition der Orchester von Duke Ellington und Thad Jones, bezieht sich aber auch auf die einst in Köln beheimatete Kenny Clarke-Francis Boland Big Band. Das kraftvolle Ensemble-Spiel ist Weyerer genauso wichtig wie die Präsentation seiner Solisten. Er kann aus dem Vollen schöpfen: Jeder einzelne seiner Mannen ist selbst Bandleader und erfahrener Instrumentalist mit breitem stilistischem Spektrum. more information

Tue, January 7 21 Uhr

Geschlossen

Wed, January 8 21 Uhr

Gregory Rivkin / Götz Grünberg International Quintet

CD Präsentation - Bench Talk

Gregory Rivkin (tp), Götz Grünberg (ts), Ilya Yeresko (p), Munguntovch Tsolmonbayar (b), Guido May (dr)

Im Rahmen eines vom hiesigen Kulturreferat unterstützten Künstleraustauschs lud der Tenorsaxofonist Götz Grünberg den israelischen Trompeter Gregory Rivkin sowie zwei Kollegen aus Kiew 2017 nach München ein: Ilya Yeresko (Piano) und Valentin Kornyenko (Bass). Zu ihnen stieß der gefeierte Schlagzeuger Guido May. Im Quintett spielt Grünberg mit seinen Gästen Musik, die im Hardbop und im Latin verwurzelt ist, ihre Fühler aber auch zum Contemporary Jazz hin ausstreckt. Götz Grünberg, Jahrgang 1968, stammt aus Coburg und lebt seit 2006 in München. Ein Studium am Berklee College of Music in Boston, mehrere Jahre in New York und ein Aufenthalt in Marokko haben ihn musikalisch geprägt. Vom in der Sowjetunion geborenen, in Tel Aviv lebenden Trompeter Gregory Rivkin sagt man, dass Art Blakey ihn wohl für seine Jazz Messengers rekrutiert hätte, wären sie zur selben Zeit aktiv gewesen. Rivkin hat Vorbilder wie Woody Shaw, Freddie Hubbard und Lee Morgan verinnerlicht und trotzdem seine eigene Artikulation als Trompeter entwickelt, die er schon bei der Mingus Bigband oder in Elvin Jones` Jazz Machine anbringen konnte. more information

Thu, January 9 21 Uhr

RE: Calamari

Wanja Slavin (sax), Pablo Held (keys), Oliver Lutz (b), Andi Haberl (dr)

Vier Ausnahmemusiker, eine pulsierende Einheit: Dafür steht die Band „RE: CALAMARI“. Das Quartett rund um den Kölner Kontrabassisten Oliver Lutz und den preisgekrönten Berliner Altsaxophonisten Wanja Slavin verspricht „von allem etwas mehr“. Das heißt konkret: Mehr Spielfreude, mehr Energie, mehr Leidenschaft. Zur Band gehört Pablo Held, selbst einer der erfolgreichsten Jazzpianisten Europas - er inspiriert als Sideman mit einer nie endenden Spirale neuer Gedanken und Motive. Dazu kommt Andi Haberl, der u.a. als Drummer von „The Notwist" in Erscheinung tritt und mit seinem vielfältigen und furiosen Schlagzeugspiel die Musik bereichert. Zusammen setzen diese vier herausragenden Musiker eine unvergleichliche Kraft frei, nach dem Motto: „Jetzt ist die Zeit, alles zu geben. Die Quelle kann sich entäußern, denn es kommt immer etwas nach“. more information

Fri, January 10 21:20 Uhr BR Jazzclub Live

Jorge Rossy Vibes Quintet

Jorge Rossy (vib), Mark Turner (sax), Jaume Llombart (git), Doug Weiss (b), Joey Baron (dr)

Bekannt geworden ist er als Schlagzeuger – so war der Katalane Jorge Rossy etwa der erste Drummer des Brad Mehldau Trios. Doch der 55jährige ist auch ein versierter Pianist. Seit einigen Jahren ist er vornehmlich am Vibrafon zu hören – dieses Instrument vereine das Perkussive des Schlagzeugs und das Harmonische des Klaviers, findet Rossy, der seit einer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Basel bevorzugt auf Klangplatten klöppelt. Mancher Kritiker meint, dass der Nordspanier als Vibrafonist eine ähnliche Hausnummer sei wie als Trommler. In der Unterfahrt präsentiert er sich mit einem Allstar-Quintett: sein Tenorist Mark Turner gilt als einer einflussreichsten Saxofonisten seiner Generation, der Bassist Robert Landfermann zeigt seit vielen Jahren als Drittel des Pablo Held Trios seine einsame Klasse und Billy Hart zählt zu den wichtigsten Schlagzeugern der modernen Jazzgeschichte. Noch entdecken lässt sich der katalanische Gitarrist Jaume Llombart, der Rossys Band komplettiert. more information

Sat, January 11 21 Uhr

Claus Raible Trio

CD-Release Tour

Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Gregory Hutchinson (dr)

Claus Raible hat die Geschichte des modernen Jazz Pianos verinnerlicht und starke Einflüsse wie Bud Powell oder Thelonious Monk auf höchst originelle und erfrischende Weise weiterverarbeitet. Im Laufe einer nun schon mehrere Dekaden währenden Karriere teilte sich der 52jährige die Bühne oder das Studio mit Größen wie Mark Murphy, Benny Golson, Art Farmer, Jon Faddis, Ed Thigpen, Jesse Davis, Herb Geller oder Jimmy Cobb. So was prägt. Claus Raible, der in Karlsruhe geboren wurde und die Münchner Jazz-Szene seit vielen Jahren belebt, war schon in Formationen bis hin zur Orchester-Stärke zu hören. Kernstück seines Schaffens aber bleibt das klassische Piano-Trio mit Bass und Schlagzeug. Der international erfahrene Grieche Giorgos Antoniou ist in Raibles Dreier für die tiefen Töne, für die Grundierung zuständig. Für den Puls und starke Akzente ist niemand Geringerer als der Amerikaner Gregory Hutchinson verantwortlich, der sowohl als Solo-Künstler, als auch als Begleiter für Joshua Redman, Betty Carter, Ray Brown, Johnny Griffin oder Joe Henderson für Furore sorgte. more information

Sun, January 12 21 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

Lancy Falta (git), André Schwager (p), Igor Kljujic (b), Christian Lettner (dr)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. more information

Mon, January 13 21 Uhr Bigband Night

Earforce

Max Tiller, Gregor Bürger, Thorsten Skringer, Chris Haller (saxes), Florian Jechlinger, Reinhard Greiner, Vincent Eberle, Mathias Engl (tps), Roman Sladek, Thorben Schütt, Matthias Zeindlhofer, Jakob Grimm (tbs), Jan Zehrfeld (git), Jan Eschke (keyboards), Heiko Jung (b), Julian Fau (dr)

Earforce steht für Bigbandmusik im Stil der US-amerikanischen und brasilianischen Fusion-Größen Russell Ferrante, David Garfield, Russ Freeman, Dori Caymmi, Tania Maria und Michel Camilo. Vor allem die neueren Stücke des von Bandleader Gregor Bürger ausschliesslich selbstkomponierten und -arrangierten Programms enthalten auch satte Einflüsse aus schnörkellosem Rhythm and Blues, Boogaloo und Souljazz. Zwischen präzisen Bläsereinsätzen und markanten Grooves bleibt stets ausreichend Raum für Improvisation und Interaktion. more information

Tue, January 14 21 Uhr

Rebecca Trescher Tentett

Where We Go - CD-Release

Rebecca Trescher (cl, bcl, comp), Sebastian Strempel (tp, flh), Joachim Lenhardt (ts, cl, fl), Markus Harm (as, cl, fl), Anton Mangold (harp, as, fl), Juri Kannheiser (cello), Roland Neffe (vibes), Andreas Feith (p), Peter Christof (b), Tobias Backhaus (dr)

Mit der so vielschichtigen wie einzigartigen Besetzung ihres zehnköpfigen Large Ensembles erzeugt Rebecca Trescher einen erfrischenden, modernen Klang, der sich mit Mut zum Experiment zwischen Jazz und Klassik bewegt. Unter ihrer Leitung spinnen Saxofone, Flöten, Klarinetten, Trompete, Harfe, Klavier, Vibrafon, Cello, Bass und Schlagzeug ein faszinierendes Geflecht, das auf Treschers zeitgenössischem Kompositionsstil, aber auch auf Erfahrung, guter Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen der Musiker untereinander basiert. 2017 erhielt Rebecca Trescher den Bayerischen Kunstförderpreis. Die derzeit als „Artist in Residence“ am Pariser „Cité internationale des arts“ arbeitende Klarinettistin und Tonsetzerin ist ungeheuer emsig: sie kuratiert die interdisziplinäre Konzertreihe „Jazzkomponistin in Residence“ in der Nürnberger Tafelhalle und wird immer wieder mit Auftragskompositionen betraut, etwa für das Siemens Orchester. Mancher Kritiker sieht in Rebecca Trescher eine Visionärin. Das Jazzpodium rühmte die „mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang.“ Und die FAZ fragte rhetorisch: „Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ more information

Wed, January 15 21 Uhr ACT: Jazz Night

Klaus Paier & Asja Valcic Duo

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Seit zehn Jahren verfolgen sie gemeinsame musikalische Visionen, funktionieren als Einheit. Der österreichische Akkordeonist/Bandoneonist Klaus Paier und die aus Kroatien stammende Cellistin Asja Valcic lassen leidenschaftliche Klänge aus Jazz, Klassik, Tango Nuevo und Folklore miteinander verschmelzen. „Atemberaubend“ findet der „Spiegel“ das Duo und der britische Guardian hörte „packendes Zusammenspiel“. Klaus Paier und Asja Valvic sind nicht nur facettenreiche Instrumentalisten von Rang, sondern auch erstklassige Komponisten, die mit den von ihnen geschriebenen Stücken Bilder von cinematischer in Bewegung setzen – hören lässt sich das etwa auf dem im letzten Sommer erschienenen Jubiläums-Album „Visions For Two“. „Dieses Duo zeigt einmal mehr, wie zeitlos und grenzüberschreitend es sich mit Jazz als Basis musizieren lässt“, urteilte das Magazin „Jazz thing“. „Einander zuhören, miteinander kommunizieren, Ideen des anderen weiterstricken – so gut wie Paier und Valcic bekommen das nur wenige andere Zweierformationen hin.“ more information

Thu, January 16 21 Uhr

Shijin

Stéphane Guillaume (ts), Malcolm Braff (p, rhodes), Laurent David (b), Stéphane Galland (dr)

"Shijin" ist ein orientalisches Symbol, das die Wächter der vier Himmelsrichtungen darstellt. Jedem Wächter wird auch ein Tier, eine Jahreszeit, eine Farbe, ein Element und eine Tugend zugeordnet. Im Multi-Kulti-Quartett "Shijin" begegnen sich vier ausgeprägt charakterstarke Musiker, von denen jeder seine persönlichen Erfahrungen, seine individuelle Herkunft und seine originelle Stilistik einbringt. Der so irdische Bass von Laurent David, das Phoenix-artige Klavierspiel von Malcolm Braff, das kosmische Saxofon von Stéphane Guillaume und das wie ein Wasserfall prasselnde Trommeln von Stéphane Galland sind die magischen Zutaten, die die Musik von "Shijin" ausmachen. Bei aller Individualität - in dieser Band tönt das Ganze größer als die Summe seiner Einzelteile. In einzelnen Schichten entstanden die Aufnahmen für ein Album: Bass und Schlagzeug wurden in Brüssel und Paris eingespielt, Klavier- und Keyboard-Parts kamen in Chamonix dazu und das Saxofon wurde ganz zum Schluss in Boston aufgenommen. more information

Fri, January 17 21 Uhr

Bobby Rausch

Lutz Streun (bcl, fx), Oleg Hollmann (bs, fx), Jürgen Meyer (dr, fx)

Bobby Rausch ist nicht etwa der Bandleader, sondern der unkonventionelle Name eines Berliner Tiros, das sich so kraftvoll wie originell an den Schnittstellen von Jazz und Hip Hop entlang bewegt. Die drei Musiker pendeln zwischen analogen und digitalen Welten, Kontrolle und Improvisation und kreieren einen Sound, wie er wohl nur in der brodelnden Hauptstadt des Landes entstehen kann. In ihren Konzerten nimmt die erfrischend kompromisslose Band Bobby Rausch ihre Zuhörer mit durch eine hyperaktive urbane Nacht, entführt sie in tiefe Basstäler und pulsierende Groove-Landschaften, beschallt sie mit heftigen Electrobeats und Rock-Vinyls. Da ist Trance angesagt. more information

Sat, January 18 21 Uhr ECM artist in concert

Maciej Obara Quartet

Maciej Obara (sax), Dominik Wania (p), Ole Morten Vågan (b), Gard Nilssen (dr)

2019 hat der polnische Altsaxofonist Maciej Obara den BMW Welt Jazz Award für sich entschieden – mit einer nuancierten, dramatischen, hochdynamischen, emotionalen Musik, die in großen Bögen verlief. Schon bald nach seinem Triumph ging der aus Katowice stammende Virtuose ins Studio, um mit seinem Quartett das neue Album „Three Crowns“ einzuspielen – der Titel bezieht sich auf eine im Süden Polens liegende Gebirgskette. Einmal mehr zeigt sich der 38jährige hier als musikalischer Gipfelstürmer, der sich mit einem luftigen, facettenreichen wie expressiven Ton durch eindrucksvolle Klanglandschaften bewegt. Der mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen dekorierte Maciej Obara vertraut auf drei bewährte Reisebegleiter: den klassisch ausgebildeten polnischen Pianisten Dominik Wania und zwei Norweger, die zu Europas Topp-Rhythmusleuten gehören: den Bassisten Ole Morten Vågan und den Schlagzeuger Gard Nilssen. Die Kommunikation der vier Musiker untereinander kann man nur als traumwandlerisch bezeichnen. more information

Sun, January 19 19:00 Uhr Einstein Kultur, Halle 1

Duke Ellington: 52 Jahre „Sacred Concerts“ (1968 - 2020)

mit EBE-JAZZ Big Band + Choirs Crossing/Coro Cadence​ feat. Alma Naidu

Im Jahr 1967 von Duke Ellington komponiert und heute vor genau 52 Jahren (19.1.1968) in der Kathedrale „St. John The Divine“ in New York uraufgeführt, vereint das 2nd „Sacred Concert“ weltliche Musik und sakrale Inhalte. Ellington schuf damit eine neuartige Fusion aus Jazz und der Chortradition der europäischen Kirchenmusik, bei der sich hymnische A-capella-Passagen, jazzige Vokal- und Instrumentalsoli sowie kraftvolle Chor- und Bigband-Sätze abwechseln. Die Veranstaltung findet im Einstein Kulturzentrum, Halle 1, statt. Einlass + Abendkasse ab 18.30 Uhr im Foyer. Freie Platzwahl. Mitglieder des Förderkreises Jazz und Malerei München e.V. erhalten die übliche Ermäßigung. more information

Sun, January 19 21:00 Uhr

Jaimie Branch

FLY OR DIE II

Jaimie Branch (tp), Lester St Louis (cello), Jason Ajemian (b), Chad Taylor (dr)

Der „Tagesspiegel“ zählte die Trompeterin Jaimie Branch zu den Entdeckungen des JazzFests Berlin 2018. Die 36jährige ist in mehrfacher Hinsicht eine Erscheinung: die meist sehr auffällig gewandete Musikerin schert sich nicht um Konventionen, um Tabus. Mit fast rotziger Attitüde spielt sie aufwühlende Musik, die an die wilden 60er Jahre gemahnt, als der Jazz gerade in Umbruchstimmung war. Sie macht Lärm der besonders subtilen Sorte: Free Jazz-, Grunge-, Punk-durchzogen. Geboren wurde Jaimie Branch auf Long Island und wuchs in einem Vorort Chicagos auf. Nach dem Studium am New England Conservatory of Music kehrte sie in die Windy City zurück und arbeitete als Instrumentalistin, Veranstalterin und Ton-Ingenieurin. Wer ihre Vita liest, will gerne glauben, dass die Trompeterin mit dem Macher-Gen ausgestattet ist. Ihre Schaffenswut ist wohl auch Selbstschutz. In Interviews hat Jaimie Branch immer wieder betont, dass sie die Musik vor manchem Schlamassel bewahrt hat. So kann man wohl auch ihr Projekt „Fly or Die“ verstehen, von dem jetzt ein zweiter Teil erscheint: Flieg, sonst stürzt du ab. more information

Mon, January 20 21 Uhr Bigband Night

VKKO

"Der Golem"

Anna Hofer (fl), Manuel Mittelbach (oboe), Leonhard Kohler (fgt), Tomas Topolsky, Magdalena Neuser (horn), Sebastian Neuhauser, Benedikt Geirhos (tb), Felix Weber, Nathanael Turban (violin), Sandra Rieger (viola), Jakob Roters (cello), Alma Naidu (voc), Leo Kuhn (git), Robin Jermer (b), Manuel Di Camillo, Johannes Rhythmoser (dr), Patrick Stableton (perc), Vitaly Burtsev (keys)

Mit zeitgenössischem Verve spielt das 20köpfige Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) Musik, die im Hier und Jetzt und in der Zukunft angesiedelt ist: Techno, House und prachtvoll kolorierte, cinematisch anmutende Songs sind Teil einer umwerfenden Live-Darbietung, in der Noten-Pulte bersten und die beiden Dirigenten headbangen. Das von den Komponisten Christopher Verworner und Claas Krause geführte VKKO präsentiert in der Unterfahrt die neue, urgewaltige Techno-Produktion „Der Golem“, die mit monumentalem Getrommel, pompösem Blechsatz, sowie herrlich schroffen Streichern und Stimmen der elektroakustischen Tanzmusik ganz ungewohnte Aspekte abtrotzt. Das Verworner-Krause-Kammerorchester hält in der deutschen Orchester- und Bigband-Szene eine ganz eigene Nische besetzt und trat bereits in solch unterschiedlichen Spielstätten wie dem Münchner Techno-Paradies Harry Klein, dem Konzerthaus Berlin, der Neuköllner Oper Berlin oder im Resonanzraum in Hamburg auf. more information

Tue, January 21 21 Uhr

Moritz Stahl Quartet

Moritz Stahl (ts), Sam Hylton (p), Nils Kugelmann (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Der junge Saxophonist Moritz Stahl ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Jazzszene in München und zählt zu den Rising Stars des deutschen Jazz. Als Mitglied der Jazzrausch Bigband und Ehemaliger des "Bundesjazzorchesters" und "Landes-Jugendjazzorchesters" hat er schon die ganze Welt bereist. Seit einiger Zeit macht er auch mit seinem Projekt Ark Noir und deren kürzlich erschienenem Debütalbum Tunnel Visions (ENJA) auf sich aufmerksam. Der Träger des Bayerischen Kunstförderpreises 2017 und des Kurt-Maas Jazz Awards 2017 hat nun sein eigenes Quartett geformt und arbeitet derzeit an seinem eigenen Debütalbum. Zu ihm gesellen sich der talentierte Bassist Nils Kugelmann, der wunderbar wandelbare amerikanische Pianist Sam Hylton und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber, unter anderem Bekannt durch das mehrfach prämierte LBT (Leo Betzl Trio). Für seine Band hat Moritz Stahl, der momentan noch Komposition bei Christian Elsässer und Gregor Hübner studiert, Musik geschrieben die komplex, nicht verkopft, oft melancholisch aber meist hoffnungsvoll ist. Stahl’s Saxophonspiel ist vielseitig geprägt. Energetisch mitreissend, mal zart reduziert und stets mit authentischer emotionalen Tiefe. more information

Wed, January 22 21 Uhr

Symmethree

CD Präsentation ‘Triple B’

Henning Sieverts (b), Nils Wogram (tb), Ronny Graupe (g)

Der Münchner Bassist, Cellist, Komponist und BR-Moderator Henning Sieverts ist einer, der im stillen Kämmerlein immer wieder über neuen Konzepten brütet, der mit unbändiger Lust an ungewohnten Klangfarbenmischungen arbeitet und ausknobelt, wie sich theoretische Überlegungen in wirkungsvolle Musik übersetzen lassen. Sein bewährtes Projekt „Symmethree“ reizt kunstvoll und mit subtilem Witz die Möglichkeiten der Symmetrie aus – so spiegelt er etwa Melodien und musikalische Bausteine und erklärt in seinen Konzerten auch immer eifrig, was ihm zu welcher kompositorischen Idee durch den Kopf gegangen ist. Zwei der charismatischsten deutschen Jazzmusiker sorgen mit Sieverts für die Balance in seinen pfiffigen Stücken: der Posaunist Nils Wogram und der Gitarrist Ronny Graupe. Im fliegenden Wechsel tauschen sie untereinander die Rollen, übernehmen mal die Melodie-, mal die Bassfunktion. Im Trio „Symmethree“, das schon 2011 sein gefeiertes Debüt veröffentlichte, verschmelzen die instrumentalen Stimmen reizvoll zu immer neuen Kolorierungen. more information

Thu, January 23 21 Uhr

Nick Woodland

Birthday Concert

Nick Woodland (voc, git), Klaus Reichardt (keys), Tom Peschel (b), Manfred Mildenberger (dr)

Hoch die Tassen: der legendäre Blues- und Rock´n´Roll-Gitarrist Nick Woodland feiert in der Unterfahrt seinen Geburtstag. 69 Kerzen muss er am Abend seines Konzerts ausblasen. Der Brite, der stets einen Zylinder trägt, bereichert seit vielen Jahren die deutsche Musik-Szene, kann auf eine Jazzrock- und eine Krautrock-Phase verweisen, hat sich als Studio-Crack ungemein wandlungsfähig gezeigt und brachte schon für solch unterschiedliche Größen wie Marius Müller-Westernhagen, Georg Ringsgwandl, Herbie Mann oder Donna Summer und Bands wie Boney M., The Clash oder Amon Düül II die Saiten zum Glühen. Als Gitarrist zeigt sich der gebürtige Londoner Nick Woodland stark von berühmten Kollegen wie Alexis Korner, John Mayall, Eric Clapton oder Peter Green beeinflusst und konnte trotzdem einen ganz eigenwilligen Stil aus dem destillieren, was seine Vorbilder einst gespielt haben. Der Wahl-Münchner, der 1996 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet wurde, ist als Musiker und als Typ einfach ein Unikum. more information

Fri, January 24 21 Uhr

Ulf Wakenius / Paulo Morello Brazilian Experience Quartet

Paulo Morello (git), Ulf Wakenius (git), Dudu Penz (b), Mauro Martins (dr)

Die beiden Gitarristen Ulf Wakenius und Paulo Morello lernten sich in der international erfolgreichen Formation "Night of Jazz Guitars" kennen und schätzen. Nun präsentieren sich die beiden zum ersten Mal mit den brasilianischen Rhythmusmeistern Dudu Penz (Bass) und Mauro Martins (Schlagzeug). Die vier Musiker verschmelzen Elemente des Bop und der vielfältigen brasilianischen Musik zu etwas Neuem, kombinieren die federnde Leichtigkeit südamerikanischer Rhythmen meisterlich mit der Raffinesse, der Intensität und dem Speed des Jazz. Der Schwede Ulf Wakenius wurde als Stamm-Begleiter des legendären Pianisten Oscar Peterson bekannt und hielt seinem Arbeitgeber bis zu dessen Tod im Jahr 2007 die Treue. Der 61jährige Virtuose spielte zudem mit ungezählten anderen Größen des Jazz und ist ein erfolgreicher Solo-Künstler, der musikalisch sehr unterschiedlich ausgerichtete Projekte verwirklichte. Sein zwölf Jahre jüngerer deutscher Kollege Paulo Morello machte sich durch das "Bossa Nova Legends"-Projekt einen Namen. Er musizierte bereits mit Jimmy Smith, Randy Brecker, Paul Kuhn, Airto Moreira sowie Billy Cobham und ist Professor für Jazz-Gitarre an den Musikhochschulen in Nürnberg und Berlin. more information

Sat, January 25 21 Uhr

Joe Haider Sextet

As Time Goes By

Bert Joris (tp), Heinz von Herrmann (ss, ts), Johannes Herrlich (tb), Joe Haider (p), Raffaele Bossard (b), Dominic Egli (dr)

In einem Alter, in dem andere schon seit gut zwei Dekaden Rente beziehen, denkt Joe Haider nicht ans Aufhören – obwohl man den Titel seines aktuellen Programms „The Last Appearance“ schnell in die falsche Richtung interpretieren kann. „Seit über 60 Jahren bin nun in Sachen Jazz als Pianist/ Komponist/ Arrangeur/ Pädagoge unterwegs, und es ist noch kein Ende abzusehen“, sagt der in der Schweiz lebende Musiker, der zwischen 1965 und 68 Pianist und Leiter des Haus-Trios im berühmten Club „Domicile“ war und dann für die Geschicke des „Radio Jazz Ensembles“ des BR verantwortlich zeichnete. „Nun bin ich ja inzwischen schon 83, aber immer noch frisch und munter dabei (zumindest geistig, wie die letzten Kritiken vermerkten!). Es klingt so nach letzter Etappe oder Verlängerung mit anschließendem Elfmeterschießen – um im Fußball-Jargon zu sprechen. Aber das Spiel ist noch nicht aus. Sextett 2020 ist mein neuestes Projekt, das ich für meine sogenannte Endphase geplant habe.“ more information

Sun, January 26 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Die Pecorinos Teil 3 - Käse in New York

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Lucia Kastelunger (voc), Barbara Mayer (voc), Matthias Boguth (voc), Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr, voc), Stefan Schreiber (sax, cl), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

Die Pecorinos, eine Mäusejazzband, werden von Kommissar K. wegen Käsediebstahls von einem Ende der Welt zum anderen verfolgt. Die Geschichte wird von Henk Flemming zur vom Panama-Ensemble gespielten Musik vorgetragen. Die durchkomponierte improvisierte Musik reagiert und kommentiert das Geschehen. Im Zentrum stehen ein Dutzend Songs, die das Geschehen akustisch auflockern und immer wieder Lust aufs Zuhören machen. In ‚Käse in New York‘ treffen die Pecorinos zunächst auf die berühmte ‚Fidelmaus‘ in Kuba, lernen in New Orleans den Erfinder des Jazz kennen, kommen ins Finale des ASDS (Amerika sucht den Superstar) und werden weiterhin von Kommisar K., dem berühmten Meisterdedektiv, verfolgt, bis sich schließlich ihre Unschuld herausstellt und sie zusammen mit ‚Henk Spinatra‘ ein denkwürdiges Konzert in New York geben.

Die Gallmetzer Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leute während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14:00 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden. Eintritt Kinder: € 7,50 more information

Sun, January 26 21:00 Uhr

Jam Session

mit André Schwager (p)

James Morton (as), Paul Brändle (git), André Schwager (p), Guido May (dr)

Der 1985 in Illertissen geborene André Schwager wuchs im allgäuischen Memmingen auf. Schon in Kinderjahren wurde er mit Orgel-, Klarinetten- und klassischem Klavierunterricht gefördert. Inspiriert von der Musik Joe Zawinuls und Herbie Hancocks trat er mit 15 dem Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum bei. Die in dieser Big Band gemachten Erfahrungen brachten ihn mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum Jazzklavier-Studium bei Tizian Jost an das Richard-Strauss-Konservatorium. Seit seiner Ankunft in München ist André Schwager ein gefragter Sideman, der bis heute mit Künstlern wie Leslie Clio, Andreas Hofmeir, Peter O´Mara, Axel Kühn, Lanzy Falta, Hannes Beckmann, Leszek Zadlo, Adriano Prestel, Leslie Mandoki, Roberto Blanco oder Maria Rui arbeitete. Zur Zeit ist er vornehmlich mit eigenen Formationen zu hören: im Trio Brändle-Schwager-May pflegt Schwager zeitgenössischen Hammond-Orgel-Jazz, bei „Dachschaden“ setzt er Elektronik ein, um tanzbare Improvisationsmusik zu spielen. more information

Mon, January 27 21 Uhr Bigband Night

Munich Lounge Lizards

Swing-Special feat. Arthor von Blomberg

Miriam Arens (voc), Michael Flossmann, Flo Brandl, Sebastian Wagner, tba (tps), Haakon Nogge (as), Barbara Ehlich (as), Harry Saltzmann (ts), Hans Hohenester (ts), Jörg Siemers (bs), Michael Lutzeier (bs, Leitung), Jürgen Vogel, Jens Wittrin, Oliver Blunk, Stefan Habichtobinger (tbs), Thomas Preyer (b-tb), Martin Wessalowski (git), Mi Kyoung Kwak (p), Markus Röder (b), Marc Turiaux (dr), Arthor Van Blomberg (dr)

Mit Hits aus den Mappen von Benny Goodman, Tommy Dorsey, Benny Carter, Jimmie Lunceford und anderen musikalischen Giganten der 30er- und 40er-Jahre s(ch)wingen sich die „Salonlöwen“ unter der Leitung von Sax-Großmeister Michael Lutzeier auf, eine Zeitreise in die goldene Ära des Swing anzutreten. Das zweite Set des Abends wird dabei Gene Krupa gewidmet sein. Der allererste Superstar des Schlagzeugs verstarb 1973, doch er lebt weiter in Arthor von Blomberg: Wenn der trommelt, verwandeln sich Drumsticks in Zauberstäbe, denn er hat das energetische, melodiöse Spiel seines Idols drauf wie kaum jemand sonst. Vokale Unterstützung bei ihrem kniewipp- und fingerschnippträchtigen Treiben bekommen die Lizards von der bandeigenen Ohren- und Augenweide Miriam Arens. more information

Tue, January 28 21 Uhr

John Medeski

John Medeski (p)

So sollte Jazz im Idealfall sein: spontan, ergebnisoffen, unberechenbar. Wenn sich John Medeski an den Flügel setzt, weiß er nie, was im Verlauf eines Konzerts passieren wird. Er verlässt sich nur auf seine klassische Ausbildung, seinen Instinkt, sein Gespür für den Moment und er legt Wert darauf, dass seine musikalischen Vorlieben von Jazz, über Pop bis hin zur Klassik in seinen Improvisationen auch alle angemessen durchscheinen. Bei seinen bisherigen Solo-Konzerten löste er große Begeisterung aus, weil er es immer verstand, einen gewaltigen dramaturgischen Bogen zu schlagen. Bekannt wurde er als Drittel des Trios Medeski, Martin & Wood, später als Begleiter von Größen wie Marc Ribot, Sean Lennon, Susana Baca, John Zorn, Irma Thomas oder der Blind Boys of Alabama und als Teil des Allstar-Quartetts Hudson (mit John Scofield, Jack DeJohnette und Larry Grenadier). Der in Fort Lauderdale, Florida aufgewachsene John Medeski gilt als Kapazität an der Hammond-Orgel, als Spezialist für Vintage-Keyboards. Doch solo bleibt er allein mit sich und dem Flügel. more informationTue, January 28 Reserve tickets

Wed, January 29 21 Uhr

Seba Kaapstad

Thina

Zoe Modiga (voc), Ndumiso Manana (voc), Toni Farris (keys), Sebastian Schuster (b), Philip Scheibel (elec, perc), Linda-Philomène Tsoungui (dr)

Hinter "Seba Kaapstad" steckt mehr als eine Gruppe Musik machender Menschen. Die Band mit Mitgliedern aus Südafrika, Swaziland und Deutschland zeigt uns, was passiert, wenn verschiedene Kulturen aufeinander prallen. Das Album "Thina" ist das Resultat dieser Kollision. Die darauf enthaltenen Stücke erzählen Geschichten über das Leben, über Liebe, Familie und Verlust, entspringen dem Erfahrungsschatz von Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster. "Seba Kaapstads" Musik pendelt zwischen Durban, Mbabane und Stuttgart und versucht nicht nur den Dialog zwischen grundverschiedenen Mentalitäten und Kulturen, sondern auch die direkte Ansprache ans Publikum. Das Credo der Band, die afrikanische Musik, Jazz, Hip Hop, Neo Soul und Electronica vereint: "Wir wollen mit jedem, der uns seine Aufmerksamkeit schenken will, tanzen, singen, lachen und weinen. Oder wie es die Worte des Titelsongs "Thina" auf Zulu ausdrücken: "Mina, Nawe, Thina" - "Ich, Du, Wir". more informationWed, January 29 Reserve tickets

Thu, January 30 21 Uhr

Jeff Parker and the New Breed

Jeff Parker (g), Josh Johnson (sax), Paul Bryan (b), Jamire Williams (dr)

Erst im Juli hinterließ Jeff Parker als Gitarrist von Dave Douglas „Engage“ einen blendenden Eindruck. Der 52jährige ist eine schillernde Gestalt, die als Multi-Instrumentalist bei den Post-Rockern von Tortoise, als Gründungsmitglied von Isotope 217, bei Brian Blade, bei Me´Shell NdegéoCello oder in der Chicagoer AACM musikalische Wellen schlug. Jetzt kommt er mit seiner Formation „The New Breed“ nach München. Den Namen seiner Gruppe darf man durchaus programmatisch verstehen, denn der sich nie um Genre-Grenzen scherende Parker versucht sich tatsächlich an einer neuen Züchtung, einer Musik, die erfrischend sperrig und unbequem sein kann, archaisch tönen will und modern, wild und ungezügelt. „The New Breed“ profitiert vom breiten Erfahrungshorizont des Bandleaders, der schon Free Jazz, Blues, Rock und Indie-Rock spielte. Auf wundersame Weise ergänzt sich bei ihm, was eigentlich eher gegensätzlich ausgerichtet ist. more informationThu, January 30 Reserve tickets

Fri, January 31 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Frederik Köster • Die Verwandlung

Frederik Köster (tp, elec), Sebastian Sternal (p), Joscha Oetz (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Kein Wunder, dass „Die Welt“ in ihm einst einen neuen Trompetenstar erkannte, spielt Frederik Köster doch mit so viel Leidenschaft, Gefühl, Charisma und vollendeter Technik. Was ihn als Instrumentalist ausmacht, setzt er in einer selbstkomponierten Musik ein, die Grenzen überschreitet und das Kopfkino in Bewegung setzt. Sein Quartett mit Pianist Sebastian Sternal, Bassist Joscha Oetz und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel heißt „Die Verwandlung“ und macht seinem Namen alle Ehre. Immer wieder vollziehen die vier Musiker stilistische und klangliche Richtungswechsel, entführen uns in unbekannte Welten oder weit entlegene Regionen, spielen geschickt mit dem Wechsel zwischen akustischer Ästhetik und digitaler Verfremdung. Der aus dem Sauerland stammende Frederik Köster, der seit 2007 Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik in Osnabrück ist und auch an der Musikhochschule Hannover einen Lehrauftrag hat, zieht einen mit seiner Musik hinein in ein ganz eigenes Universum. In der Unterfahrt spielt er Material aus dem neuen Album „Golden Age“, das am Tag seines Konzerts erscheint. more informationFri, January 31 Reserve tickets

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