Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

März 2019 | Mai 2019

Programm April 2019

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.04. 21 Uhr Bigband Night

Sunday Night Orchestra

Max Seibert, Sebastian Strempel, Marko Mebus, Ralf Hesse (tps), Jürgen Neudert, Felix Fromm, Lukas Jochner, Eberhard Budziat (tbs), Marko Lackner, Florian Trübsbach, Lutz Häfner, Hubert Winter, Norbert Emminger (saxes), Paul Höchstädter (dr), Markus Schieferdecker (b), Michael Flügel (p)

Diese fränkische Truppe ist eine echte Institution. Und sie feiert ein stolzes Jubiläum. Vor einem Vierteljahrhundert wurde das „Sunday Night Orchestra“ vom Schlagzeuger Dejan Terzic sowie vom Trompeter Sebastian Strempel gegründet und trat dann regelmäßig in der Nürnberger Tafelhalle auf. Zum Geburtstag öffnet die Big Band ihre prall gefüllte Schatztruhe und präsentiert Stücke, die bekannte Komponisten ihr im Laufe der Zeit auf den mächtigen Klangkörper schneiderten. Viele Tonsetzer wurden seit 1994 vom Sunday Night Orchestra angefragt, sagten mit Freuden zu und forderten die Musiker des Ensembles mit Werken heraus, die ihnen einiges verlangten: präzisestes Satzspiel, gemeinsamen Drive und stilistische Vielfalt. Mit Kompositionen von Maria Schneider, Jim McNeely, Ed Partyka, Jörg Achim Keller, Jürgen Friedrich, Marko Lackner oder Torsten Maas spielt sich das Sunday Night Orchestra selbst ein Ständchen. Weitere Informationen

Di. 02.04. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Petros Klampanis Trio

Kristjan Randalu (p), Petros Klampanis (b), Bodek Janke (dr, perc)

Den Bassisten Petros Klampanis zieht es immer wieder in seine Athener Heimat zurück, aber sein Lebensmittelpunkt ist in der multikulturellen Metropole New York. Egal, wo er sich gerade aufhält: stets sieht sich der 37jährige einer Vielzahl von neuen Einflüssen ausgesetzt. Ideal, um sich immer wieder neu zu entdecken. Darum geht es dem Musiker auch: sein größtes Anliegen ist es, mehr und mehr über sich selbst herauszufinden. Ein neues Trio könnte bei dieser Suche behilflich sein: mit dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem polnischen Percussionisten Bodek Janke, die über viele Jahre als eingeschworene Einheit funktionierten, stellt sich Petros Klampanis neuen Herausforderungen. Seine neuen Partner sind sowohl im Jazz als auch in der Klassik und in der Weltmusik beheimatet. Mit ihnen hat er in Athen das neue Album „Irrationalities“ eingespielt. Ein kluger Titel: denn selbst bei noch so erfahrenen, um Kreativität bemühten Musikern sollte das Irrationale einen ähnlichen Stellenwert besitzen wie Gewissheiten. Weitere Informationen

Mi. 03.04. 21 Uhr

Aurora

Pere Martinez (voc), Max Villavecchia (p), Javier Garrabella (b), Joan Carles Mari (dr), Pol Jimenez (Tanz)

In Spanien gehen Jazz und Flamenco eine ganz selbstverständliche Symbiose ein – oft tönt es auf der iberischen Halbinsel, als hätten diese beiden Musikformen schon immer zusammen gehört. Die lodernde Leidenschaft, mit der die Formation „Aurora“ musiziert, kann einem auch am Abend noch die Morgenröte ins Gesicht zaubern. Sänger Pepe Martinez, Pianist Max Villavecchia, Bassist Javier Garrabella, Schlagzeuger Joan Carles Mari und Tänzer Pol Jimenez sind musikalische Grenzgänger. Sie pendeln nicht nur munter zwischen Flamenco und Jazz. Bekannte Werke des impressionistisch geprägten Komponisten Manuel de Falla (1876 – 1946), der eine Art spanisches Nationalheiligtum ist und einst mit seinem Antlitz gar die 100-Pesatas-Scheine schmückte, finden sich im Repertoire des stolzen Quintetts. Weitere Informationen

Do. 04.04. 21 Uhr

Rigmor Gustafsson

Rigmor Gustafsson (voc), Jonas Östholm (p), Martin Höper (b), Chris Montgomery (dr)

Um mal Wikipedia zu zitieren: „Rigmor Gustafsson ist eine schwedische Jazzsängerin mit einer sehr schlanken und beweglichen Stimme.“ Doch mit dieser Charakterisierung ist es nicht getan. Wenn die 52jährige mit gebirgsbachklarer Intonation singt, schwingt bei aller Erfahrung immer eine Spur Unschuld mit, eine unverbildete Frische, um die viele Kolleginnen Rigmor Gustafsson zurecht beneiden. Auch wird die in Stockholm und New York ausgebildete Sängerin für die Selbstverständlichkeit bewundert, mit der sie zwischen diversen Genres pendelt: Jazz, Soul, schräger Neo-Blues, Pop und Bossa Nova finden sich in ihrem Repertoire. Rigmor Gustafsson hat eine Schwäche für starke Melodien. Die singt sie oft schnörkellos und mit viel Herz. Allerdings versteht sie sich auch meisterlich aufs Scatten, jene Form des Improvisierens, bei dem jedem Ton eine Silbe zugeordnet wird. Diese Töne in eine sinnvolle, sinnliche Folge zu bringen beherrschen wenige so wie Rigmor Gustafsson. Weitere Informationen

Fr. 05.04. 21 Uhr

Real Feels

John Raymond (flh), Gilad Hekselman (g, loops), Colin Stranahan (dr)

Die Band „Real Feels“ steht für echte, für starke Gefühle, die sich ganz unterschiedlich äußern. Das Trio mit Blechbläser John Raymond, Gitarrist Gilad Hekselman und Schlagzeuger Colin Stranahan packt Emotionen und viel Leidenschaft in einen Sound, der äußerst homogen tönt, obwohl er sich aus solch unterschiedlichen Elementen wie Jazz, Indie Rock, Folk oder Electronica zusammensetzt. Bandleader John Raymond konzentriert sich bei Real Feels meist auf das Flügelhorn – ein Instrument, das Trompeter oft einsetzen, wenn sie luftiger, weicher und wärmer intonieren wollen. Doch der an der Universität von Indiana als Professor Lehrende trotzt seinem Klangerzeuger ganz ungewohnte Facetten ab – nicht nur, weil er ihn gelegentlich digital pimpt. Auf dem Flügelhorn spielt der 33jährige eindringliche eigene Melodien und covert auch Material von Boy Dylan, Radiohead, Bon Iver oder Paul Simon. Weitere Informationen

Sa. 06.04. 21 Uhr

Kadri Voorand

with Mihkel Mälgand

Kadri Voorand (voc, p), Mihkel Mälgand (b)

In Estland ist die Sängerin, Pianistin und Komponistin Kadri Voorand weltberühmt und wurde mit so ziemlich allen Preisen ausgezeichnet, die sich in dem baltischen Land einheimsen lassen. Sie arbeitete schon mit a cappella-Ensembles („Estonian Voices“) und klassischen Chören, präsentierte sich und ihre Musik in Trio-, Quartett oder Solo-Format und trat bei vielen namhaften europäischen Festivals auf. In der Unterfahrt gastiert sie im Duo mit Mikhel Mälgand, der zu den aktivsten Bassisten der estnischen Jazz-Szene zählt. Bemerkenswert ist, wie Kadri Voorand ihre einnehmende Stimme einsetzt, wie sie mit Kompositionsformen umgeht und gleichzeitig Räume für abenteuerliche Improvisationen öffnet. Durch den geschickten Einsatz von Elektronik erfährt ihre Musik eine reiz- wie geheimnisvolle Ambient-Note und tönt ungemein stimmungsvoll. Weitere Informationen

So. 07.04. 15:00 Uhr JAZZ FOR KIDS

Inspektor Maus

Mäuse-Jazz für Leute ab 5 Jahren, mit dem Panama-Jazz Ensemble

Martin Fogt (Sprecher), Franz-David Baumann (tr), Wolfgang Roth (as), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Stefan Treutter (dr)

Text: Martina Schrötter frei nach “Inspector Mouse von Bernard Stone (Anderson Press London)
Musik: Franz-David Baumann
'Inspektor Maus' erzählt die spannende Geschichte vom großen Käsediebstahl, den Inspektor Maus in gewohnt souveräner Weise aufklärt. Ein echter Käsekrimi im halbseidenen Flair nächtlicher Clubs, Lagerhäuser und Hafenanlagen. „Als Inspektor Maus den Gorgonzola Club betrat, spielten gerade die Rockfours mit Paul Appenzeller am Kontrabass, Buddy Parmesan am Schlagzeug, Duke Emmental am Klavier, Charlie Camembert am Saxophon und Dizzy Cheesy an der Trompete. Star des Abends war die berühmte Ella Mozzarella ...“ Seit 2008 gibt es 'Inspektor Maus' mit dem Panama-Jazz Ensemble, erschienen bei Panama-Records. 2009 wurde die Produktion mit dem Medienpreis Leopold des Verbandes Deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet. Die Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Mäuse während des Konzerts mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger.

Einlass ist ab 14 Uhr und die reservierten Karten sollten bitte spätestens um 14:30 abgeholt werden.

Kinder € 7,50 Weitere Informationen

So. 07.04. 20:00 Uhr

ArtSession

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Die Architektin Daria Rhyner, aufgewachsen im Kanton Glarus in der Schweiz, lebt und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Berlin. Die Ölmalerei auf Leinwand ist derzeit die technische Grundlage ihres Schaffens. Malerisch-experimentell erkundet sie die Wirkung von Naturerscheinungen auf den Menschen. Sie nutzt mehrdimensional überlagerte Tiefenebenen als ein Grundkonstrukt des Bildraumes, welcher punktuell mit realistischen Elementen ergänzt wird. Im Anschluss freut sich "LBT", das Leo Betzl Trio, auf viele Einsteiger bei der Jam Session. Eintritt frei | Einlass 19:00 Uhr. Weitere Informationen

Mo. 08.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Passend zum blauen Band, das der Frühling endlich wieder durch die Lüfte flattern lässt, lassen auch die Munich Lounge Lizards die Blue Notes durch die Unterfahrt wehen. In ihrem aktuellen Programm bindet die 'Hardest working Big Band in Town' unter Leitung von Baritonsaxofon-Großmeister Michael Lutzeier einen swingenden und groovenden Frühlingsstrauß aus Klassikern von Count Basie, Bill Holman, That Jones und Co. Wie immer sind auch ein paar brandneue Arrangements dabei. Stimmkräftig unterstützt werden die Salonlöwen bei ihrem extrem mitwipp- und fingerschnippträchtigen Tun von der fabelhaften legendären kanadischen Sängerin Nina Michelle. Weitere Informationen

Di. 09.04. 21 Uhr

Eric Schaefer

Kyoto Mon Amour

Kazutoki Umezu (cl, bcl), Naoko Kikuchi (koto), John Eckhardt (b), Eric Schaefer (dr)

Ein dreimonatiger Studienaufenthalt in der Kaiserstadt Kyoto hat den Berliner Schlagzeuger Eric Schaefer nachhaltig geprägt. Er führte zu einem Projekt, in dem der 42jährige japanische und westliche Musik einander näher bringen wollte. Durch seine große Adaptionsfähigkeit und die Instrumentierung seines Quartetts schuf er eine Symbiose aus Jazz, Neuer Musik, Kammermusik und tief verwurzelten fernöstlichen Klängen. Für sein „Kyoto Mon Amour“ fand er die idealen Mitstreiter. Den Klarinettisten Kazutoki Umezu hatte Schaefer im Radio gehört und war begeistert von seiner Art des Spiels, die er als „weich, biegsam wie Bambus und dennoch durchdringend klar“ empfand. Auch war dem Schlagzeuger wichtig, ein ganz typisches Instrument der japanischen Musik in seine Band zu integrieren. Naoko Kikuchi, die seit Jahren beim Ensemble Modern tätig ist, spielt bei ihm die Zither Koto. Vierter im Bunde ist der Bassist John Eckhardt, ein Wanderer zwischen Neuer Musik und Jazz. Weitere Informationen

Mi. 10.04. 21 Uhr

Philipp Schiepek Quartet

feat. Seamus Blake (sax)

Philipp Schiepek (g), Seamus Blake (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

Diese Konstellation hat sich bereits bewährt: im Frühjahr 2018 wurde der Münchner Gitarrist Philipp Schiepeck für einen Unterfahrt-Auftritt seines Quartetts gefeiert, dem auch damals der in New York lebende kanadische Star-Saxofonist Seamus Blake angehörte, ein Mann, der 2002 die renommierte Thelonious Monk-Competition für sich entschied und bereits mit der Mingus Big Band, John Scofield, Herbie Hancock oder Brad Mehldau die Bühne teilte. Zu Schiepeck und Blake gesellen zwei Münchner, die zu den besten und flexibelsten Rhythmusleuten den Landes zählen: der Bassist Henning Sieverts und der Schlagzeuger Bastian Jütte. Für sich, seine drei Mitstreiter und das kürzlich erschienene Album „Golem Dance“ schrieb Schiepeck anspruchsvolle, komplexe Musik, die dennoch genug Raum für persönliche Entfaltung lässt. Die Inspiration für seine Kompositionen holt sich der Gitarrist aus Alltags-Situationen, aber auch von Charakteren aus Literatur und Kunst. Weitere Informationen

Do. 11.04. 21 Uhr

Christoph Irniger PILGRIM

CD Release Tour „Crosswinds“

Christoph Irniger (ts), Dave Gisler (g), Stefan Aeby (p), Raffaele Bossard (b), Michi Stulz (dr)

Den Begriff „Pilgrim“ darf man durchaus wörtlich nehmen, wenn man sich mit der gleichnamigen Band des Züricher Saxofonisten Christoph Irniger auseinander setzt. Denn seine Musik ist eine Art Pilgerfahrt, die das Ziel hat, der Wahrheit nahe zu kommen. Es kann natürlich nur eine gefühlte Wahrheit sein und keine, die sich in Worten artikulieren lässt. Der Weg dahin führt über frei improvisierte Strecken, in denen Irniger, der Gitarrist Dave Gisler, der Pianist Stefan Aeby, der Bassist Raffaele Bossard und der Schlagzeuger Michl Stulz ganz ihrer Intuition folgen. Aber auch in ausnotierten Passagen bleiben die Schweizer, die aus verschiedenen Regionen des Landes stammen, ihrer Mission treu. In die komponierten Stücke des neuen Pilgrim-Albums „Crosswinds“ fließen unendlich viele Erfahrungen, Optionen und gelebte Emotionen mit hinein. Weitere Informationen

Fr. 12.04. 21 Uhr

Buffzack

Andreas Unterreiner (tp, flh), Lukas Jochner (tb), Florian Mayrhofer (tuba), Sebastian Wolfgruber (dr)

Die Musik des jungen Münchner Quartetts „Buffzack“ sprengt jede Schublade. Die drei Blechbläser Andreas Unterreiner (Trompete/ Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune) und Florian Mayrhofer (Tuba) sowie der Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber fühlen sich dem Jazz verpflichtet, leben aber auch ihre Vorlieben für Hip Hop, Metall-Riffs und alpenländische Klänge ungezügelt aus. Ihren zwischen Schlichtheit und Komplexität angelegten satten Ensemble-Sound würzen die Vier mit viel Humor und einer Prise Poesie. Es muss wohl an dieser stilistischen Bandbreite liegen, dass es bei Buffzack-Konzerten regelmäßig zu verstörenden Situationen kommt. Augenzeugen berichten von schunkelnden Metal-Fans, älteren Damen und Herren, die die Musiker mit Feinripp-Unterwäsche bewarfen und headbangenden Volksmusikliebhabern in Lederhosen- und Dirndl-Tracht... Weitere Informationen

Sa. 13.04. 21 Uhr

3 Tenors

Gilad Atzmon (ts), Tony Lakatos (ts), Johannes Müller (ts), Thilo Wagner (p), Yaron Stavi (b), Enzo Zirilli (dr)

Dass Tenoristen im freundlichen Wettstreit die Hörner kreuzen, hat im Jazz eine lange Tradition. Bei dem swingenden Fight geht es nicht darum, die anderen Kombatanten mit technischen Kapriolen auszustechen, sondern um das Austauschen von musikalischen Argumenten, von Ausdrucksmitteln. Besonders interessant wird es, wenn jeder Saxofon-Kempe einen anderen Hintergrund besitzt – das ist bei den „3 Tenors“ der Fall. Der Israeli (und Buchautor) Gilad Atzmon bringt unter anderem nahöstliche Prägungen mit, der bei der hr Bigband tätige Ungar Tony Lakatos gehört zu den wandelbarsten und virtuosesten europäischen Saxofonisten überhaupt und der aus dem Saarland stammende Johannes Müller versteht sich darauf, Jazz- Tradition und Moderne in Einklang zu bringen. Mit ganz eigenen Mitteln würdigen die drei Asse Atzmon, Lakatos und Müller bei ihrem Konzert Vorbilder und Legenden wie John Coltrane, Sonny Rollins oder Dexter Gordon. Weitere Informationen

So. 14.04. 21 Uhr

Jam Session mit LBT

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Lebendiger Techno – rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Bass, Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industrial: der von einer pulsierenden Kickdrum angetriebene Sound von LBT ist facettenreich. Die Musik des Trios ist mal eine Reise nach innen, die zum Träumen einlädt, mal verführt sie zum ekstatischen Tanzen. Pianist Leo Betzl, Bassist Maximilian Hornung und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber sind mit Modern Jazz sozialisiert wurden und fühlen sich der Improvisation verpflichtet. Die findet nicht nur in den solostischen Parts statt, sondern auch im Umgang mit den einzelnen Instrumenten. Da werden die Saiten des Flügels mal gedämpft, mal mit einem Plektrum angerissen, da wird der Bass auch mal als Percussions-Instrument zweckentfremdet und das Schlagzeug spielt eben nicht nur satte Grooves, sondern trägt mit allerlei Techniken und Klangerzeugern zum satten, vielschichtigen Klangbild von LBT bei. Weitere Informationen

Mo. 15.04. 21 Uhr Bigband Night

Eight Cylinder Bigband

Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger, Andreas Unterrainer, Reinhard Greiner (tps), Jürgen Neudert, Jakob Grimm, Erwin Gregg, Hans Heiner Bettinger (tbs), Moritz Stahl, Ulrich Wangenheim, Florian Riedl, Thorsten Skringer, Gregor Bürger (saxes), Christian Lettner (dr), Patrick Scales (b), Philipp Schiepek (git), Matthias Bublath (comp,arr, p,organ)

Seit der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath nach neun aufregenden wie lehrreichen New Yorker Jahren wieder nach München zurückkehrte, mischt er die Szene mit verschiedenen eigenen Bands auf, präsentiert sich in Solo-Programmen, Trio- oder Quintett-Konstellationen. Sein neuestes Projekt ist die handverlesene, motorstarke „Eight Cylinder Big Band“, mit der er mächtig Gas gibt und seine musikalischen Vorlieben in einer explosiven Mixtur auslebt. Seine Eigenkompositionen und Arrangements bedienen sich bei Jazz, Latin, Funk, Blues, Soul und Gospel. Besonders wirkungsvoll setzt der vielseitige Tastenmann die Hammond B3-Orgel ein – ein charakterstarkes Instrument, auf das sich Matthias Bublath zunehmend spezialisiert hat. Für das Jahr 2019 hat die Eight Cylinder Bigband den Förderpreis der Initiative Musik gewonnen, und ihr Debütalbum wird im Herbst bei Enja Records erscheinen. Weitere Informationen

Di. 16.04. 21 Uhr

Jeremy Pelt Quintet

Jeremy Pelt (tp), Chien Chien Lu (vibes, marimba), Victor Gould (p, rhodes), Richie Goods (b), Allan Mednard (dr)

In fünf aufeinander folgenden Jahren wurde Jeremy Pelt von einer internationalen Kritikerschar des Magazins Down Beat zum „Rising Star“ in der Kategorie Trompete gewählt. Mittlerweile gehört der 42jährige zu den Fixsternen am Jazz-Firmament. Der gebürtige Kalifornier hat das Erbe, das Lee Morgan oder Freddie Hubbard hinterlassen haben, angetreten und musikalisch sinnvoll angelegt. Diese Vorbilder haben ihre Spuren in Jeremy Pelts Spiel hinterlassen und doch konnte er sich von ihnen emanzipieren. Sein strahlender, gehaltvoller Ton besitzt einen ganz eigenen Charakter. Seine unwiderstehliche Artikulationsweise hat Jeremy Pelt als Sideman von Jimmy Heath, Lonnie Plaxico, Ralph Peterson oder Cedar Walton, als Mitglied in der Mingus Big Band und auf bislang zehn Solo-Alben entwickelt. Sein letztes heißt übrigens „Make Noise“ – wir freuen uns auf hoch musikalischen Lärm. Weitere Informationen

Mi. 17.04. 21 Uhr

SHEROES

Jamie Baum (fl), Reut Regev (tb), Leni Stern (g), Monika Herzig (p), Jennifer Vincent (b), Rosa Avila (dr)

Dieser Supergroup-Name kommt nicht von ungefähr, handelt es sich bei den „Sheroes“ doch um lauter Heldinnen des Jazz, die es geschafft haben, sich in einer auch heute noch von Männern dominierten Szene mit eigenständigen Ideen und Ausdrucksmitteln durchzusetzen. Das internationale Sextett möchte einerseits weibliche Sensibilität zeigen, anderseits vergessen machen, dass hier nur Frauen musizieren. Zu den „Sheroes“ gehören die amerikanische Flötistin und Komponistin Jamie Baum, die kürzlich erst mit ihrem „Septet+“ in der Unterfahrt triumphierte, dann die israelische Posaunistin Reut Regev und die aus Deutschland stammende und in die USA ausgewanderte Gitarristin Leni Stern. Die Rhythmusgruppe ist mit der deutschen Pianistin und Musikwissenschaftlerin Monika Herzig, der in der Jazz- und Latin-Szene aktiven amerikanischen Bassistin Jennifer Vincent und der in Bad Godesberg geborenen mexikanischen Schlagzeugerin Rosa Avila besetzt. Weitere Informationen

Do. 18.04. 21 Uhr

Guy Mintus Trio

Connecting The Dots

Guy Mintus (p, voc), Dan Pappalardo (b), Philippe Lemm (dr)

Guy Mintus gehört zu einer beeindruckenden Riege junger israelischer Pianisten, die derzeit die internationale Jazz-Szene aufmischen. Sein Album-Titel „A Home in Between“ deutet schon an, dass sich der Mittzwanziger zwischen den Stühlen eingerichtet hat, ohne es sich allzu gemütlich zu machen. Mintus ist musikalisch vielseitig interessiert und zieht Inspiration aus der Beschäftigung mit Stride Piano, Bebop, klassischer türkischer Musik, Rock, europäischer Klassik und Gypsy-Klängen. Im Programm „Connecting The Dots“ verbindet er die Elemente zu einem schillernden Ganzen. Sein Talent, vermeintlich Gegensätzliches zu vereinen, hat dem brillanten Klavierspieler schon manchen Preis eingebracht, etwa den „Herb Alpert Young Jazz Composer Award“. Angefangen hat Guy Mintus als Kind auf einer Farfisa-Orgel, bis ihn das Album „Thelonious Himself“ von Thelonious Monk ans Klavier lockte und auf die rechte Spur brachte. Weitere Informationen

Fr. 19.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen

Sa. 20.04. 21 Uhr

Jenny Evans

My Secret Love

Jenny Evans (voc), David Gazarov (p), Peter Cudek (b), Stephan Eppinger (dr)

Ihre große Wandelbarkeit hat Sängerin Jenny Evans gerade in letzter Zeit immer wieder unter Beweis gestellt. So interpretierte die gebürtige Engländerin, die seit Dekaden in München lebt, Songs von den Beatles, Sting oder Peter Kreuder und gab ihnen mit ihrer Art der Phrasierung eine ganz eigene Note. Bei ihrem Unterfahrt-Konzert stöbert sie für uns im Great American Songbook und singt Klassiker, Evergreens, persönliche Favoriten, die sie durch ihr Leben begleitet haben. „My Secret Love“ nennt sie ihr Programm. Unterstützt wird sie vom Bassisten Peter Cudek, vom Schlagzeuger Stephan Eppinger und vom aus Aserbaidschan stammenden Pianisten David Gazarov. Als Jenny Evans ihn das erste Mal hörte, wusste sie nach ein paar Takten, dass dem Klavierspieler eine große Karriere beschieden sein würde. 1996 engagierte sie ihn für eine Aufnahme, die bei enja erschien. Seither musizieren die beiden immer wieder zusammen. Weitere Informationen

So. 21.04. 21 Uhr

Jam Session mit LBT

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Lebendiger Techno – rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Bass, Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industrial: der von einer pulsierenden Kickdrum angetriebene Sound von LBT ist facettenreich. Die Musik des Trios ist mal eine Reise nach innen, die zum Träumen einlädt, mal verführt sie zum ekstatischen Tanzen. Pianist Leo Betzl, Bassist Maximilian Hornung und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber sind mit Modern Jazz sozialisiert wurden und fühlen sich der Improvisation verpflichtet. Die findet nicht nur in den solostischen Parts statt, sondern auch im Umgang mit den einzelnen Instrumenten. Da werden die Saiten des Flügels mal gedämpft, mal mit einem Plektrum angerissen, da wird der Bass auch mal als Percussions-Instrument zweckentfremdet und das Schlagzeug spielt eben nicht nur satte Grooves, sondern trägt mit allerlei Techniken und Klangerzeugern zum satten, vielschichtigen Klangbild von LBT bei. Weitere InformationenSo. 21.04. Tickets reservieren

Mo. 22.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Thorsten Skringer, Chris Haller, Gregor Bürger, Florian Leuschner (saxes), Florian Jechlinger, Gabriel Keogh, Reinhard Greiner, Mathias Engl (tps), Roman Sladek, Thorben Schütt, Jokob Grimm (tbs), Jan Zehrfeld (git), Jan Eschke (keys), Julian Fau (dr), Heiko Jung (b)

Diese klangliche Ausrichtung findet man bei handelsüblich besetzten Big Bands eher selten. Als der Saxofonist, Komponist und Arrangeur Gregor Bürger seine mit lauter lokalen Spitzenkräften besetzte Truppe 'Earforce' an den Start brachte, legte er den musikalischen Schwerpunkt auf deftigen Funk und lockeren Jazzrock-Fusion-Sound. Außerdem baute er diverse tänzelnde Latin-Rhythmen von Salsa bis Samba in sein Konzept mit ein. Nachzuhören ist dies auf dem Album 'EF'. In Bürgers Musik machen breitgefächerte, oft messerscharfe Bläsersätze und knackige, treibende Grooves Eindruck. Man hört auch mal einen Synthesizer als Solo-Instrument und nicht immer nur Saxofone oder Trompeten. Weitere InformationenMo. 22.04. Tickets reservieren

Di. 23.04. 21 Uhr

Dan Weiss STAREBABY

Ben Monder (g), Matt Mitchell (p, prophet 6, modular synthesizers), Trevor Dunn (eb), Dan Weiss (dr)

Es hat eine kleine Ewigkeit gedauert, bis sich dieses Projekt realisieren ließ. Die genaue Besetzung für seine Band „Starebaby“ hatte Schlagzeuger Dan Weiss seit 2006 im Kopf. Problem: die Mitmusiker seiner Wahl gehören zu den gefragtesten Instrumentalisten des internationalen Jazz und ließen sich deshalb lange einfach nicht gleichzeitig engagieren. Die Geduld hat sich gelohnt, denn „Starebaby“ spielt eine mitreißende, abenteuerliche, hoch anspruchsvolle, vielschichtige Mixtur aus Progrock, Metall, Fusion und Jazz. Die Musiker, die Dan Weiss zusammen brachte, sind erprobt darin, Genre-Grenzen zu ignorieren und unverschämt individuell vorzugehen. Es sind Ben Monder, der zu den einflussreichsten Gitarristen der Gegenwart zählt, dann der visionäre Tüftler Matt Mitchell an den Keyboards und der wunderbar wandelbare Bassist Trevor Dunn. Weitere InformationenDi. 23.04. Tickets reservieren

Mi. 24.04. 21 Uhr

Pete York’s ‚Spangalang’

Nina Michelle (voc), Claus Koch (sax), Jan Eschke (p), Pete York (dr)

So manches Kapitel Musikgeschichte hat der Schlagzeuger Pete York mitgeschrieben – der wandelbare Brite mit Wohnsitz Bayern war Mitglied der „Spencer Davis Group“ und Hälfte des Duos „Hardin & York“. Er trommelte bei Chris Barber, Dr. John, Klaus Doldinger, Jon Lord, Konstantin Wecker oder Helge Schneider. Seine Vielseitigkeit, seine Erfahrung und sein britischer Humor fließen in ein herrlich swingendes Projekt namens „Spangalang“ mit hinein. Für sein Konzert-Programm verpflichtete der 76jährige Drummer vier Asse auf ihren Gebieten: die charismatische kanadische Sängern Nina Michelle, den in Sachen Swing und Bop firmen Tenorsaxofonisten Claus Koch und Jan Eschke, der zu den virtuosesten Jazz-Pianisten Deutschlands zählt und stilistisch so manchen Bereich abzudecken versteht. Weitere InformationenMi. 24.04. Tickets reservieren

Do. 25.04. 21 Uhr

Reverso Suite Ravel

Ryan Keberle (tb), Vincent Courtois (cello), Frank Woeste (p), Guilhem Flouzat (dr)

Maurice Ravel war es, der den Amerikanern erst einmal klar machen musste, welch nationaler Schatz der Jazz eigentlich ist. Nicht etwa aus Dankbarkeit für diese Einschätzung ließen sich viele Jazzmusiker von ihm inspirieren – von seinen Melodien, den impressionistischen Harmonien und seiner Formsprache. Das Quartett „Reverso Suite Ravel“ bezieht sich stark auf des Komponisten umwerfenden Klavier-Zyklus „Le Tombeau de Couperin“. In eine selbst geschriebene, klassisch aufgebaute sechsteilige Suite fließen allerdings nur kleine Auszüge aus Ravels Werk ein. Das Personal hinter „Reverso Suite Ravel“: Geleitet wird die zwischen Jazz und Kammermusik vermittelnde Band vom amerikanischen Posaunisten Ryan Keberle, Sein Kompagnon bei diesem Projekt ist der in Paris lebende deutsche Pianist Frank Woeste. Die beiden anderen Viertel des Quartetts sind ebenso gewichtig: es sind der Cellist Vincent Courtois und der Schlagzeuger Guilhelm Flouzat. Weitere InformationenDo. 25.04. Tickets reservieren

Fr. 26.04. 21 Uhr

Parisien / Peirani / Schaerer Trio

Emile Parisien (sax), Vincent Peirani (acc), Andreas Schaerer (vox)

Wer die Franzosen Émile Parisien und Vincent Peirani jemals zusammen erlebt hat, musste den Eindruck gewinnen, dass sie wie ein einziger Organismus funktionieren. Jetzt tun sich diese beiden Virtuosen mit dem Schweizer Stimmband-Akrobaten Andreas Schaerer zusammen, der enorm einfühlsam und reaktionsschnell aber auch unberechenbar ist. Er könnte das eingeschworene Team aus der Komfortzone holen, es herausfordern und vielleicht zu neuen musikalischen Höhen treiben. Schaerer, Sänger von „Hildegard Lernt Fliegen“ und „A Novel of Anomaly“, gilt als Wunderkehle, als einzigartiger Vokalist mit schier unbegrenztem Ausdrucks-Spektrum. Seine beiden neuen Partner sind ebenbürtige Kaliber. Émile Parisien zählt zu den wichtigsten und eigenständigsten Sopransaxofonisten unserer Zeit und Vincent Peirani wird als Neuerer des Akkordeons gehandelt. Weitere InformationenFr. 26.04. Tickets reservieren

Sa. 27.04. 21 Uhr

Bokani Dyer Trio

Bokani Dyer (p), Romy Brauteseth (b), Sphelelo Mazibuko (dr)

Sein neues Album „Neo Native“ setzt sich mit der Suche nach der eigenen Identität auseinander. Dabei hat der botswanisch-südafrikanische Pianist, Komponist und Produzent Bokani Dyer die seine längst gefunden. Der 33jährige, der bereits auf Festivals in aller Welt zu Gast war, fühlt sich musikalisch nur wohl, wenn er sich nicht innerhalb eng gesteckter Grenzen bewegen muss. Im Trio mit der Bassistin Romy Brauteseth und dem Schlagzeuger Sphelelo Mazibuko bewegt er sich auf weites Terrain hinaus und lässt viele Einflüsse zu. Natürlich spielen auch die Klänge der Heimat in seine Kompositionen mit hinein – aber Bokani Dyers innige, spirituelle, beseelte Musik weist ihn als Weltbürger aus. Weitere InformationenSa. 27.04. Tickets reservieren

So. 28.04. 21 Uhr

Jam Session mit LBT

Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Lebendiger Techno – rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Bass, Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industrial: der von einer pulsierenden Kickdrum angetriebene Sound von LBT ist facettenreich. Die Musik des Trios ist mal eine Reise nach innen, die zum Träumen einlädt, mal verführt sie zum ekstatischen Tanzen. Pianist Leo Betzl, Bassist Maximilian Hornung und Schlagzeuger Sebastian Wolfgruber sind mit Modern Jazz sozialisiert wurden und fühlen sich der Improvisation verpflichtet. Die findet nicht nur in den solostischen Parts statt, sondern auch im Umgang mit den einzelnen Instrumenten. Da werden die Saiten des Flügels mal gedämpft, mal mit einem Plektrum angerissen, da wird der Bass auch mal als Percussions-Instrument zweckentfremdet und das Schlagzeug spielt eben nicht nur satte Grooves, sondern trägt mit allerlei Techniken und Klangerzeugern zum satten, vielschichtigen Klangbild von LBT bei. Weitere InformationenSo. 28.04. Tickets reservieren

Mo. 29.04. 21 Uhr Bigband Night

Bamesreiter Schwartz Orchestra

Elina Viluma (voc), Julia Ehninger (voc), Patricia Römer (voc), Antonia Dering (voc), Felix Meyer (tp), Felix Blum (tp), Matthias Lindermayr (tp), Andreas Schnell (tp), Chris Landsiedel (tb), Paul Kunzmann (tb), Robert Hedemann (tb), Charlotte Ortmann (reeds), Johannes Ludwig (reeds), Lennart Allkemper (reeds), Konstantin Herleinsberger (reeds), Jonas Brinckmann (reeds), Lukas Bamesreiter (mellophon), Anselm Legl (b), Richard Schwartz (cond)

Der Titel des 2017 erschienenen Albums „Metamorphosis“ war treffend gewählt, denn genau eine solche durchlebt das kultige „Bamesreiterschwartzorchestra“ seit seiner Gründung. Es wechselt die Form, spielt mal klassisch-inspirierte Orchestermusik, mal Chansons, mal postmodernen Big Band-Sound. Das neue Programm ist ein „work-in-progress“ und heißt „Entropia“. Das ist eigentlich ein Kunstwort, aber nicht schwer herzuleiten. Entropie ist kann man als Maß für Ungewissheit oder Zufälligkeit deuten. Je größer die Entropie eines Systems, desto höher ist seine Unordnung. Eine solche wollten die Orchesterleiter Lukas Bamesreiter und Richard Schwartz vermeiden, was bei den vielen musikalischen Interessen und Vorlieben der beiden gar nicht so einfach ist. Doch sie haben das bestens hingekriegt. Und wenn sie mit ihren handverlesenen Instrumentalisten, die neuerdings Seit an Seit mit vier Sängern musizieren, auch mal Chaos anrichten – dann ist das gewollt und tönt kunstvoll. Weitere InformationenMo. 29.04. Tickets reservieren

Di. 30.04. 21 Uhr

Charles Pasi

Charles Pasi (voc, harmonica, g), Champagnon Joseph (g), Jose Ramon Cabrera (keys, p, voc), Franck Belez (b), Jon Grandcamp (dr)

Mit seinem bei Blue Note erschienenen Album „Bricks“ legte Charles Pasi wohl den Grundstein für eine internationale Karriere. Zuhause wird der in Paris geborene Franko-Italiener nicht nur für seine kernig-knarzige Charakter-Stimme, sondern auch für seine Mundharmonika-Künste, seine Vielseitigkeit und sein Songschreiber-Talent bewundert. Seine Nummern changieren zwischen Jazz, Blues, Rock und Weltmusik. Musikalisch sozialisiert wurde der heute 35jährige im Gospelchor. Charles Pasi studierte dann an verschiedenen Lehranstalten Jazz – doch seine ersten beruflichen Aktivitäten zeigten, dass er sich stilistisch nicht einschränken lassen wollte. So begleitete er etwa die einstige Präsidentengattin Carla Bruni auf Tour, arbeitete mit Musikern aus anderen Kulturkreisen, trat auf Bluesfestivals auf, schrieb Soundtracks und betätigte sich als Mime. In „Actrices“, einem 2007 erstmals gezeigten Film von Valeria Bruni-Tedeschi, ist der damals noch blutjunge Musiker zu hören und zu sehen – als Mann mit der Mundharmonika. Weitere InformationenDi. 30.04. Tickets reservieren

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