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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstrasse 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Dez 2010 | Feb 2011

Programm Januar 2011

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
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Do. 27.01. 21 Uhr

BIG ZOOM

Anne La Berge (fl, electronics), Barry Guy (b), Nils Wogram (tb), Philipp Schaufelberger (git), Lucas Niggli (dr)

“Niggli ist kein Mann des Stillstands. ’Nichts ist lebloser als der Status Quo’ hat Henry Miller in einem Essay über Edgar Varèse geschrieben, ein Satz, den sich der Drummer intuitiv zum Motto gemacht hat: 1999 gründete er ZOOM, 2003 erweiterte er das Trio zu BIG ZOOM, einem fünfköpfigen Ensemble. Parallel dazu rief er die Trommlergruppe BEAT BAG BOHEMIA ins Leben, sowie das Duo BLACK LOTOS mit der chinesischen Guzheng-Spielerin Xu Fengxia. Daneben initiierte er eine Kooperation von ZOOM mit dem klassischen Arte Saxofon Quartett, für das er hochkomplexe Kompostionen entwarf. 2009 hat Niggli BIG ZOOM umgebaut. Zur Kernbesetzung mit Philipp Schaufelberger (E-Gitarre) und Nils Wogram (Posaune) stießen zwei erfahrene Improvisatoren von erheblichem Kaliber, der englische Freejazzbassist Barry Guy und die amerikanische Flötistin und Elektronikerin Anne La Berge, die beide einer älteren Generation von Avantgardisten angehören. Anne La Berge entlockt ihre Querflöte die wundersamsten Töne und träufelt behutsam elektronische Sounds ins Geschehen ein. Barry Guy versteht den Kontrabass nicht als Teil der konventionellen Jazzryhthmusgruppe, sondern spielt Melodie in den oberen Registern, um kurze Zeit später unten in den Tiefenzonen für Turbulenzen zu sorgen. Nach der extremen Notenarbeit mit dem Arte Saxofon Quartett drängte es Niggli zurück ins Freie. Er wollte Kühneres, Riskanteres wagen: weg vom modernen Jazz der früheren BIG-ZOOM-Besetzung und hin zu einer Konzeption, die der spontanen Improvisation und radikalen Klanglichkeit der E-Musik-Avantgarde größeren Raum einräumt, ohne sich dabei der Eloquenz und Raffinesse des virtuosen Jazzspiels zu entledigen, in welchem Schaufelberger und Wogram so versiert sind. Extreme und Gegensätze sollten härter aufeinanderprallen, wild-zerklüftete Klanglandschaften entstehen. Mit seiner hochversierten Crew hat sich Niggli erneut auf Entdeckungsreise begeben, bei der sich die überraschendsten Ausblicke eröffnen. Seine Abenteuerlust ist ungebrochen." (Text von Christoph Wagner)

Eintritt 18.00 EUR / Mitglieder 9.00 EUR

Homepage: http://www.lucasniggli.ch

 

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